Der Kastanienmann

Thriller

Bestseller Platz 6
Spiegel Paperback Belletristik

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Der Nr.1-Bestseller aus Dänemark – vom Macher der Erfolgsserie THE KILLING (Kommissarin Lund).

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

»Meisterhaft, dicht, dramatisch.«

FÜR SIE (07. Oktober 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Dänischen von Susanne Dahmann
Originaltitel: Kastanjemanden
Originalverlag: Politikens Forlag
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-31522-2
Erschienen am  26. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein gelungenes Debüt!

Von: Nordic-Crime.de

29.09.2019

Naia Thulin, Kommissarin bei der Kripo in Kopenhagen ist gedanklich bereits auf dem Absprung. Sie will in die Abteilung Cyber-Kriminalität wechseln, die kurz zuvor ins Leben gerufen wurde. Bevor dies jedoch passieren kann, muss sie die Ermittlungen in einem grausamen Mordfall übernehmen. Eine junge Frau wurde brutal ermordet und ihre Leiche auf einem Kinderspielplatz deponiert. Doch damit nicht genug. Eine gebastelte Figur aus Kastanien findet sich ebenfalls am Tatort. Das Besondere daran sind die Fingerabdrücke, die sich auf den Kastanien befinden. Sie gehören der sei einem Jahr verschwunden Tochter einer bekannten Politikerin. Natürlich schlägt der Fall in den Medien hohe Wellen. Noch dazu, als eine weitere Frauenleiche und ein weiteres Kastanienmännchen gefunden werden. Zur Unterstützung wird Naia Mark Hess an die Seite gestellt. Doch der ehemalige Beamte von Europol, der in seine Heimat strafversetzt wurde, hat nur ein bedingtes Interesse, der Kommissarin bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Kritik zu „Der Kastanienmann“: Ein Thrillerdebüt mit einem Umfang von sechshundert Seiten ist eine durchaus riskante Sache. Kann ein Erstling in diesem Genre den Leser so fesseln, dass dieser wirklich über die gesamte Länge bei der Stange bleibt? Ja! Søren Sveistrup heißt der Mann, der mit „Der Kastanienmann“ ein solches Debüt vorlegt. Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass der Autor kein unbeschriebenes Blatt ist. Bringt man den Namen „Kommissarin Lund“ ins Spiel, werden zahlreiche Krimiherzen höher schlagen. Und wenn man weiß, dass es eben Sveistrup war, der die Drehbücher zu dieser mehrfach ausgezeichneten Fernsehserie verfasst hat, ahnt man bereits, was man von dem Thriller erwarten kann. Viel! „Der Kastanienmann“ ist ohne Übertreibung ein Roman der Extraklasse. Von einem durchdachten, überraschenden Plot mit zahlreichen Wendungen, über einen interessanten Nebenstrang, der sich später mit dem eigentlichen Plot vereint, bis hin zu vielschichtigen Charakteren, die alles andere als klischeehaft sind, liefert der Autor alles, was das Thrillerherz begehrt. Sicher, als Drehbuchautor weiß er, wie man Spannung erzeugt. Trotzdem ist das Schreiben eines Romans eine andere Hausnummer, da alle visuellen Effekte hier nur durch das geschriebene Wort entstehen müssen. Doch für Sören Sveistrup scheint das kein Problem zu sein. Durch unterschiedliche Perspektiven, die mal aus Sicht der Kommissare, mal aus Sicht der Politikerin Rosa Hartung und mal aus Sicht der Opfer erzählt werden, erzeugt er eine zunehmend unheimliche Spannung. Gerade die Passagen aus dem Blickwinkel der Opfer sind eher nichts für zartbesaitete Leser, dabei wird die Brutalität nicht plakativ eingesetzt, sondern passt genau in den Kontext der Geschichte. Logiklücken sucht man hier vergebens. Der Autor versteht auch hier sein Handwerk, legt immer wieder falsche Fährten und lässt somit die Bedeutung der Kastanienmännchen lange Zeit offen. So kann der Leser fleißig mitraten und bekommt am Ende eine schlüssige und vollkommen logische Auflösung präsentiert. Ein weiteres Plus sind die Charaktere, insbesondere die beiden Hauptfiguren. Naia Thulin ist durch und durch anders angelegt, als seinerzeit Kommissarin Lund. Doch das ist nur richtig, denn wenn der Schriftsteller lediglich ein Abziehbild seiner bekannten Protagonistin geschaffen hätte, hätte der Roman niemals diese Eigenständigkeit und diese Klasse erreicht. Zudem ist es überaus spannend, zu erleben, wie sich Thulin und Hess zu einem Team zusammenfinden. Wer in diesem Jahr nur noch einen Thriller lesen will, der sollte sich für „Der Kastanienmann“ entscheiden. Søren Sveistrup legt hier ein bärenstarkes, hochspannendes Debüt vor, das trotz seiner Länge nicht eine Sekunde langweilig ist und das alles bietet, was das Thrillerherz begehrt.

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Ein gelungener Ermittlerthriller - und ein Pageturner der Extraklasse

Von: Barbaras Bücherbox

27.09.2019

Sonderlich begeistert ist Naia Thulin nicht, als sie kurz vor ihrem gewünschten Wechsel von der verstaubten Mordkommission in die Abteilung für Cyber-Kriminalität zu dem Fundort einer Leiche geholt wird. Dass sie zudem noch den vom Europol abgeschobenen Kollegen Hess aufs Auge gedrückt bekommt, hilft dabei nicht besonders. Aber da es ihre letzten Tage dort sind, nimmt sie es so leicht wie möglich. Doch der Fund der jungen Mutter – hingerichtet wie von einem Morgenstern und eine Hand amputiert – wirft mehr Fragen auf, als zunächst erwartet. Als dann bei der Leiche eine kleine Kastanienfigur gefunden wird, auf der der Fingerabdruck eines verstorbenen Mädchens festgestellt werden kann, müssen Hess und Thulin den Unwillen darüber, in der Mordkommission festzustecken, schlucken und alles geben, um den Kastanienmann zu finden. Denn wie wir Leser erwartet haben, bleibt es nicht bei einer Leiche … Manchmal frage ich mich, woran es liegt, ob mir ein Thriller gefällt oder nicht. Leider ist meistens ja Letzteres der Fall, denn häufig ähneln sich Plot und Prämisse so enorm, dass auch der vermeintlich überraschendste Twist … ein echt alter Hut ist. Wo mich Gone Girl absolut umgehauen hat (offener Mund – Fragezeichen im Gesicht – was zum???!?), kann ich die Thriller ala The Wife between us oder Saving Grace ohne ausgeprägtes Augenrollen kaum mehr ertragen. Denn diese Romane beinhalten fast immer eine schwache Frau, die sich von einem Mann ins Abseits drängen lässt. Dagegen begleiten wir in Ermittlerthrillern fast immer starke, selbstständige Frauen und Männer, die alle ihre Probleme haben (sowohl Thulin als auch Hess haben schon einige unangenehme Eigenschaften), aber sich nicht dahinter verstecken. Zugegeben, in „Der Kastanienmann“ haben wir keine besonders sympathischen Protagonisten: entgegen der allgemeinen Meinung (oder Phantasie) von uns Lesern, in der alle Ermittler, Detectives oder Sergeants für ihre Arbeit leben und sterben, sind Thulin und Hess nicht begeistert davon, in der Mordkommission zu sein. Thulin hat ihre Versetzung beantragt und Hess ist nur dort, weil Europol ihn aufgrund Fehlverhaltens „freigestellt“ hat. Beide betrachten die Mordkommission als „notwendiges Übel“ – und teilweise wirkt sich das auch auf ihre Arbeit aus. Was den Leser oftmals dazu bringt, beide anschreien zu wollen – doch dadurch wirken die Figuren auch enorm real. Natürlich gibt es auch die obligatorischen „Dumbass“- Polizisten, doch schafft Soren Sveistrup tatsächlich den Balanceakt zwischen Klischee und Glaubwürdigkeit (auch wenn er bei Dienststellenleiter vielleicht ein wenig übertrieben hat). So hat er mit diesem Thriller ein absolut spannendes Debüt vorgelegt, das zwar vielleicht nicht perfekt ist – seien wir ehrlich, der Plot ist okay und auch sehr spannend, aber kein Mindblow -, aber den Weg für Thulin und Hess für mich geebnet hat. Ich hoffe, die beiden noch einmal bei einem Fall begleiten zu dürfen.

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Vita

Søren Sveistrup ist ein dänischer Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch die Serie ›Nikolaj und Julie‹ und den mehrteiligen TV-Thriller ›Kommissarin Lund: Das Verbrechen‹, der unter dem Namen ›The Killing‹ für den US-Markt adaptiert wurde und zahlreiche Preise gewann.

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Susanne Dahmann

Susanne Dahmann studierte Geschichte, Skandinavistik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Freiburg im Breisgau. Nach dem Magisterexamen war sie in einem Stuttgarter Sachbuchverlag tätig. Dort arbeitete sie zunächst im Vertrieb, dann als Lektorin.

Seit 1993 übersetzt sie Bücher, hauptsächlich aus dem Schwedischen, aber auch aus dem Dänischen. Ihr Arbeitsbereich umfaßt sowohl Belletristik als auch Sachbuch, hier vor allem den Bereich historisches Sachbuch. So hat sie z.B. Henrik Berggrens Bücher über Olof Palme und Dag Hammarskjöld übersetzt, sowie Lena Einhorns »Ninas Reise« und für das Fritz Bauer Institut in Frankfurt die schwedischen und dänischen Texte von Fritz Bauer.

Susanne Dahmann lebt in Marbach am Neckar, wo sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Literaturbüro für Lektorat, Übersetzung und Kulturprojekte betreibt.

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Pressestimmen

»Ein sensationelles Debüt. Eine Liga für sich!«

Metro

»Meisterlicher Pageturner.«

tv-media (08. Oktober 2019)

»Søren Sveistrup ist eindeutig ein Meister seines Fachs.«

Telegraph

»Genau so sollte ein Thriller gemacht sein. Unglaublich aufregend!«

Dagbladet

»Sveistrup hat seine Geschichte meisterhaft im Griff – und seine Leser.«

Jens Henrik Jensen, Autor von »Oxen«

»Ein rasanter Thriller in der Tradition von Stieg Larsson, von Atmosphäre getränkt und mit Adrenalin geladen. Schnallen Sie sich an. Sie werden jedes Wort verschlingen.«

A. J. Finn, Autor von »The Woman in the Window«

»Ein Thriller von höchster Qualität: faszinierende Charaktere, eine meisterhafte Story und nicht auszuhaltende Spannung. Ich bin hin und weg!«

Deon Meyer