Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte

Roman

(3)
Paperback
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Lassen Sie sich inspirieren – Griesgram Valdemar wird Ihr Leben verändern.

Valdemar liegt nach einem Fahrradunfall im Krankenhaus – und liebt es! Er hat fürsorgliche Menschen um sich, ständig gibt es etwas Leckeres zu essen, und er muss sich um rein gar nichts kümmern. Wenn er doch für immer bleiben könnte … Moment mal – das kann er ja! Valdemar fällt absichtlich auf seine frisch operierte Schulter, schmeißt die falschen Tabletten ein und verirrt sich versehentlich auf dem Weg zur nächsten OP. Als er auf seinen Streifzügen durch das Krankenhaus entdeckt, dass der Hausmeister ein Geheimnis hütet, ist sein kriminalistischer Spürsinn geweckt und er selbst auf dem Weg ins Krankenhaus-Paradies …

»Lachmuskel-Therapie […]. Amüsanter Krimi.«

NEUE POST (27. September 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Norwegischen von Daniela Stilzebach
Originaltitel: Mannen som ikke ville hjem
Originalverlag: Juritzen Forlag, Oslo 2014
Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2668-6
Erschienen am  14. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Viel zu lang, aber eine tolle Idee

Von: Tipperin

31.10.2018

Valdemar ist Chef einer erfolgreichen Firma und hat eine Menge Geld. Das hilft ihm natürlich überhaupt nicht, als er auf dem Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad angefahren wird und ins Krankenhaus kommt. Das erste Mal seit langem kümmern sich Schwestern um ihn und er muss nicht andauernd Entscheidungen treffen. Schnell wird ihm klar, dass er sehr gern im Krankenhaus ist und es so schnell auch nicht wieder verlassen möchte. In seiner Not provoziert er Unfälle, damit er weiter im Krankenhaus bleiben kann und ist dabei kreativ und nicht sehr zimperlich. Und dann kommt er auch noch hinter das mysteriöse Geheimnis des Hausmeisters. Stil, Machart, Meinung Ich fand die Idee dieses Romans ja ganz hervorragend – und so denke ich immer noch. Um mich so richtig zu begeistern, hätte man die Sache nur irgendwie anders umsetzen müssen. Der Roman ist eigentlich gut geschrieben, mit Witz, Ironie und auch einer schönen Botschaft. Ich habe für dieses Buch nur ewig gebraucht, da mir die Geschichte zu langatmig war. Hätte man die Geschichte knackig und schwungvoll auf der Hälfte der Seiten erzählt, hätte ich wahrscheinlich begeisterte 5 Sterne gegeben. So kam ich nur schwerlich in die Geschichte rein und kämpfte mich eher durch – zwischendurch habe ich dabei sicherlich gelächelt. Mal abgesehen davon mag ich die Botschaft unglaublich gern. Es ist ein bisschen wie Mr. Scrooge in der Weihnachtsgeschichte, nur in lustig. Der Griesgram merkt, dass es im Leben auf etwas ganz anderes ankommt und vertraut am Ende gar einer Taube! Was ich wiederum nicht so gelungen fand, waren die Nebenfiguren. Davon gab es eine Menge, und sie blieben alle irgendwie erstaunlich blass. Fazit Eine tolle Geschichte mit einer tollen Botschaft. Eine eigentlich sehr gute Schreibe mit Charme und Ironie. Aber leider einfach so lang, dass man locker die Hälfte streichen könnte. Natürlich ist das ganze subjektiv und der Autor hat beim Schreiben des Buches sicherlich nicht an meine persönlichen Vorlieben gedacht. Es ist ein toller Ansatz, aber nicht mein Stil. Ich vergebe 3 Sterne und werde von dem Autor wohl eher nichts mehr lesen. Ich bin einfach froh, dass ich mit dem Buch fertig bin.

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Valdemar Vägen

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

01.10.2017

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte“ von Roger Pihl Der 52 – jährige Protagonist Valdemar Vägen hat einen Fahrradunfall und landet anschließend im Krankenhaus. Seit 12 Jahren zählte nur noch seine Arbeit, denn der plötzliche Unfalltod seiner Frau und seiner beiden Kinder hatten sein Leben von einem auf den anderen Tag abrupt verändert. Sein gesamtes Dasein drehte sich seit diesem Tag nur noch um seine Firma und um die Verantwortung die damit verbunden war. Nun liegt er mit einer ramponierten Schulter im Krankenhaus und ist zum Nichtstun verurteilt. Zudem wird er sehr fürsorglich von den Krankenschwestern versorgt. Valdemar findet gefallen daran und auch daran, keine Entscheidungen mehr treffen zu müssten. Vor allem jedoch gibt es Menschen, die sich um einen kümmern und die für einen da sind. Und so kommt unserm Protagonisten die Idee, seinen Krankenhausaufenthalt zu verlängern. Dabei entwickelt er erstaunlich kreative Methoden, sehr zum Leidwesen der behandelnden Ärzte und Krankenschwestern. Während seiner Zeit im Krankenhaus lernt unser Akteur auch den Hausmeister kennen und findet heraus, das dieser ein Geheimnis hat. Nun macht Valdemar es sich also zur Aufgabe, dieses Geheimnis zu lüften. Fazit: Roger Pihl hat eine wunderbare, flotte Geschichte geschrieben. Die 416 Seiten flogen nur so dahin und es hat großen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Der Autor hat einen ausgesprochen humorvollen Schreibstil. Der humoristische Ton des Erzählers und die netten Verschrobenheiten des „Helden“ Valdemar lassen uns diese Geschichte einfach ans Herz wachsen. Mit Valdemar hat Pihl einen außergewöhnlichen und netten Hauptdarsteller kreiert. Es war einfach wunderbar, wie er seine Rundgänge durchs Krankenhaus macht und sich immer wieder neue kreative Ideen einfallen lässt, um seinen Krankenhausaufenthalt zu verlängern. Auch seine Gespräche, die er ab und an mit einer weißen Taube hat, fand ich sehr schön vom Autor herausgearbeitet. Absolut sympathisch. Mit viel Charme, Witz und Humor nimmt der Autor uns mit auf eine Reise und macht nebenbei deutlich, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ein nettes kurzweiliges Buch – eine Leseempfehlung von mir !!! Besten Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Vita

Roger Pihl, geboren 1954, ist ein norwegischer Schriftsteller. Bevor er sich seiner literarischen Karriere widmete, gründete Pihl eine Werbeagentur, eine Softwarefirma und ein Marktforschungsinstitut. Zudem ist Pihl Redakteur der Norwegischen Nationalenzyklopädie und Experte im Bereich dänischer Geografie.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Witzig, kurzweilig und mit einem Augenzwinkern schildert Pihl die Erlebnisse des Patienten Valdemar.«

Fränkische Nachrichten (02. November 2017)

»Griesgram Valdemar wird Ihr Leben verändern …«

Münsterländische Tageszeitung (22. September 2017)

»Roger Pihl hat […] eine fulminante Komödie konstruiert […]. Ein Buch über Freundschaft, Lebensfreude und die Macht des Schicksals. Vom ersten Satz an höchst unterhaltsam.«

Mokka (30. Dezember 2017)