Der Schatten

Thriller

Paperback
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„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?

»Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.«

ZDF Mittagsmagazin

Originaltitel: Der Schatten
Originalverlag: btb HC
Paperback , Klappenbroschur, ca. 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-75752-7
Erschienen am  23. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wer ist Arthur Grimm?: Der Schatten – Melanie Raabe

Von: DunklesSchaf

11.02.2019

Melanie Raabe ist so eine Autorin, bei der ich schon ganz lange reinschnuppern will. Nach „Die Falle“ und „Die Wahrheit“ ist dies hier schon das dritte Buch der Autorin, da sie aber keine Reihe schreibt, sondern die Thriller ganz unabhängig voneinander sind, hab ich jetzt eben erst mal in den aktuellsten Thriller rein geschnuppert. Norah Richter beginnt in Wien ein neues Leben. Nach einer Klage und einer Trennung kommt das Jobangebot eines neuen Wiener Wochenmagazins gerade recht. Norah packt ihre sieben Sachen und bezieht eine Wohnung in Wien, lässt alten Job, Exfreund, aber auch Freunde zurück. Zum Glück hat sie schon ein paar gute Freunde in Wien: Tanja sowie Max und Paul. Auf dem Weg zur neuen Arbeitsstelle spricht sie eine Bettlerin an und prophezeit ihr, dass sie am 11. Februar Arthur Grimm töten wird, aus freiem Willen und mit gutem Grund. Ein verwirrendes Ereignis, kennt Norah doch gar keinen Arthur Grimm. Der 11. Februar hingegen ist der Todestag ihrer Jugendfreundin Valerie. Was es mit der Bettlerin wohl auf sich hat? Norah versucht sie wieder zu finden, doch zuerst vergebens, bevor sie die Bettlerin tot im Fluss treiben sieht. Ich lese ja nicht mehr so viele Psychothriller, denn das Schema ist, auch wenn diese natürlich meist ungemein spannend sind, eben doch oft dasselbe. Nichtsdestotrotz ist man meist sofort im Geschehen, fragt sich, ob dies oder jenes wirklich passiert, zweifelt und forscht mit dem/der Protagonistin, mittendrin eben statt nur dabei. Beim vorliegenden Thriller ist es allerdings so, dass dieser doch eine Weile braucht, bis er in Fahrt kommt. Norah reist nach Wien, richtet sich ein, grübelt manchmal über Vergangenes, oft auch über die Zukunft, sucht zwar keinen Kontakt zu ihren Kollegen, aber dafür zu ihren Wiener Freunden. Sie richtet sich eben ein in Wien. Auch das Auftauchen der Bettlerin ist zwar erst mal seltsam, aber noch kein Grund für Norah panisch zu werden. Norah ist eine engagierte, junge Journalistin. Hauptsächlich arbeitet sie im Kulturbereich, macht aber auch Reportagen und Berichte. Norah ist eher zurückgezogen, findet nicht einfach Kontakt, hat aber einige gute Freunde. Mit ihrem Freund Alex hat sie sich überworfen, da er ihr bei einem Artikel, der ihr eine Klage einbrachte, nicht beisteht. Ob diese Reaktion angemessen war, zweifeln ihre Freunde an, doch Norah ist da konsequent. Sie springt für Frauen in die Presche, die sich nicht wehren können, Recht und Gerechtigkeit sind ihr wichtig. Norah ist eine angenehme Protagonistin und man kann viele ihrer Reaktionen nachvollziehen und sich mit ihr identifizieren. Die Aussage der alten Bettlerin arbeitet in Norah und sie beginnt Nachforschungen über Arthur Grimm zu machen. Derweil geschehen ihr weiterhin merkwürdige Dinge, die einzeln unauffällig sind, doch in Summe beunruhigend. Sei es die Nachbarin, die ihrer verstorbenen Freundin sehr ähnlich sieht, sei es der neue Zahnarzt, der zufällig im gleichen Gebäude ein Praxis hat wie Arthur Grimm sein Büro oder sei es ein Plüschkaninchen, welches plötzlich in ihrer Wohnung auftaucht. Die Geschehnisse verunsichern Norah, bringen sie zum Nachdenken. Wird sie paranoid, sind die Vorfälle echt, besteht ein Zusammenhang? Hier wird mit Norah und ihrem Verstand gespielt, aber natürlich auch mit dem des Lesers. Erlebt Norah dies wirklich? Bildet sie es sich nur ein? Wenn nicht, sind es Zufälle? Auch wenn es ein wenig dauert, bis dieser gespannte Zustand der Verunsicherung beginnt, hat er es doch in sich. Immer mehr Zufälligkeiten häufen sich, so dass weder Norah noch ich als Leser das abtun können, doch Norah ist in Wien wie abgeschnitten. Teils hat sie das selbst verschuldet, doch zum Teil ist das eben so, wenn man in einer anderen Stadt neu anfängt. Dieser Umstand macht die Begebenheiten noch unheimlicher, eine neue Umgebung, kaum Freunde, kein Kontakt zu den Kollegen… und der 11. Februar nähert sich unaufhörlich. Die Ursache der Zufälle, bzw. das Ende hat mich dann überrascht, ich hatte tatsächlich keine Vermutung, was dahinter steckt. Doch das Ende wird dann auch sehr ausführlich noch besprochen. Das heißt zum einen zwar, dass jede Zufälligkeit sich aufklärt und keine Fragen offen bleiben, doch hätte hier auch weniger Ausführlichkeit gereicht. So dehnt sich das Ende, welches mit dem Showdown am 11. Februar beginnt und dann in einen Rückblick und Aufklärung der Geschehnisse übergeht, doch noch über die letzten ca. 100 Seiten. So fehlte mir am Anfang und am Ende Spannung, die aber im Mittelteil kontinuierlich und unheimlich spannend vorhanden war. Fazit: Der Thriller ließ am Anfang und am Ende ein wenig Spannung missen, doch den Mittelteil verbringt man in gespannter Erwartung gemeinsam mit Norah Richter, die sich lange fragen muss: werde ich verrückt?, bevor sich der Thriller mit einer Überraschung auflöst.

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Der Schatten - Melanie Raabe

Von: Isa's Bücherblog

20.11.2018

Aufmerksam wurde ich auf Der Schatten durch Karla Paul (Buchkolumne) und ihre wundervollen Instastorys. In diesen nahm sie ihre Follower virtuell mit nach Wien und besuchte, mit der Autorin Melanie Raabe, die einzelnen Handlungsorte. Da zwischen Thriller und mir schon immer eine große Liebe herrscht und dasselbe für Wien (Herzensstadt) gilt, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich mich mehr als nur einmal in diese wundervolle Stadt versetzt gefühlt habe! Zur Autorin: Melanie Raabe ist eine deutsche Autorin, die in Jena geboren wurde. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Medienwissenschaften und Literatur arbeitete sie, wie sie selbst schreibt, tagsüber offiziell als Journalistin und nachts – in geheimer Mission – an ihren eigenen Büchern. Nach ihrem Debütroman Die Falle (2015) und Die Wahrheit (2016) ist Der Schatten ihr dritter Thriller, der im Sommer 2018 im btb-Verlag erschienen ist. Meine Meinung: Seit dem ersten Moment, als ich das Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Thriller mag ich, wie bereits erwähnt, ohnehin besonders gerne, aber noch mehr hat mich der Schauplatz Wien in seinen Bann gezogen. Vor gut einem Jahr durfte ich diese wundervolle Stadt besuchen und seitdem habe ich immer wieder Fernweh. Daher war es mein größter Wunsch, dass es Melanies Raabes neuestes Werk gelingt, mich virtuell nach Wien zu versetzen. Und ich kann euch gar nicht beschreiben, wie sehr ihr das gelungen ist. Mehr als einmal bin ich vor meinem inneren Augen die Straßen Wiens abgegangen und habe mich über jede Textpassage gefreut, die an eine Ort stattgefunden hat, den ich schon persönlich besucht habe. Mitunter ein Grund, warum ich Settings im deutschsprachigen Raum so gerne mag. Aber nicht nur ihre Art den Wienerlebensstil einzufangen und in ihren Wörtern, Zeilen und Sätzen wieder freizulassen, sondern auch ihr Schreibstil konnte mich sehr überzeugen. Neben eben diesem sehr flüssig zu lesendem Schreibstil, glänzt Melanie Raabe aber auch mit einer stetigen Steigerung des Spannungsverlaufs, der sich in einem epischen Finale steigert. Ich persönlich hätte mir nicht mal in meinen Träumen solch ein Finale ausmalen können und obwohl der Ausgang der Handlung mich sehr überrascht hat, war ich rückblickend doch ein wenig enttäuscht. Mit dem Abstand von mehreren Wochen ist die Idee zwar immer noch ziemlich gut, aber nicht vollends befriedigend. Der Plot wurde mir fast schon zu schnell abgehandelt bzw. aufgelöst. Ich würde euch gerne mehr dazu verraten, aber dann würde ich euch die Handlung spoilern und das ist nun wirklich nicht Sinn und Zweck der Sache. Also wer genau wissen möchte, was mich gegen Ende gestört hat, darf mich gerne anschreiben und nachfragen. Klammert man diese winzigen Aspekte aus, ist Der Schatten im Großen und Ganzen ein überzeugender und vor allem lesenswerter Thriller, den ich euch sehr ans Herz legen kann. Ich würde ihn in Anbetracht der genannten Aspekte mit 4/5 bewerten. Mich persönlich konnte Melanie Raabe sehr von ihrem Können überzeugen und ihr Debütroman Die Falle liegt schon in meinem Regal und wartet nur darauf gelesen zu werden. Eure Isa.

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Vita

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Zur AUTORENSEITE

Events

14. März 2019

Lesung mit Melanie Raabe im Rahmen des 1. Wortklub Dortmund

19:30 Uhr | Dortmund | Lesungen & Events
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Der Schatten

21. März 2019

Lesung mit Melanie Raabe

19:30 Uhr | Bad Zwischenahn | Lesungen & Events
Melanie Raabe
Der Schatten

22. März 2019

Lesung mit Melanie Raabe bei den Stuttgarter Kriminächten

19:00 Uhr | Stuttgart | Lesungen & Events
Melanie Raabe
Der Schatten

Pressestimmen

»Das perfekte Buch für heiße Sommertage«

Brigitte

»Ich finde, das ist ihr bestes Buch.«

Sebastian Fitzek, SAT1 Frühstücksfernsehen

»Beklemmender Psychothriller, den man sicherheitshalber an sonnenhellen Sommertagen liest!«

Karla Paul

»Der Schatten ist ein raffiniert inszeniertes Versteckspiel (...) Die Autorin beweist nicht nur ein Gespür für spannende Geschichten mit Tiefgang. Sie verfügt außerdem über einen exquisiten Stil und eine bildstarke Beobachtungsgabe.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Eine Geschichte, die nicht bloß ein packender, cool inszenierter Psychothriller ist - sondern auch ein glasklarer Kommentar zu wichtigen Themen der Zeit, zu #metoo etwa und zur Problematik der Privatsphäre in Zeiten der Digitalisierung. Vor allem bietet "Der Schatten" aber eines: Tolle Unterhaltung.«

Ulrich Noller

»Unheimlich, packend.«

emotion

Weitere Bücher der Autorin