Die Erben von Seydell - Das Gestüt

Roman
Die Gestüt-Saga 1

Paperback
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1947: Als Elisabeth Clarkwell erfährt, dass sie ein Gestüt geerbt hat, fällt die junge Witwe aus allen Wolken. Ein Onkel hat ihr das Anwesen in der Lüneburger Heide vermacht – für Elisabeth, die nach dem Tod ihres Mannes hochverschuldet ist, ein Geschenk des Himmels. Doch um den Besitz verkaufen zu können, muss sie sich mit dem zweiten Erben einigen, Javier Castillo y Olivarez. Elisabeth reist nach Navarra, um ihn zu treffen. Doch Javier weigert sich, sie zu empfangen. Elisabeth ist überzeugt, dass Javiers Haltung mit dem Geheimnis ihrer Herkunft zusammenhängt – einer Geschichte, die 1889 mit zwei ungleichen Brüdern begann, die dieselbe Frau liebten …


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-49122-3
Erschienen am  19. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das höchste Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Von: Hopeandlive aus Bickenbach

11.01.2021

Dieses Sprichwort gilt für die ungleichen Brüder Ludwig und Alexander, Erben des Gestüts Seydell, im Jahre 1900. Sie sind in vielen Bereichen Konkurrenten und ganz besonders um die Gunst von Luise, eine der weiblichen Protagonisten. Diese ist sehr leidenschaftlich und vor allem berechnend und so entscheidet sie sich für den Erben des Gestüts, Ludwig, nicht die glücklichste Wahl, doch da Luise es von Anfang an nicht geschafft hat, meine Symphatie zu bekommen, hoffte ich im, dass Alexander, der sie wirklich liebt und wegen äußerst dramatischen Gründen mit dem Hengst Sturmfeuer von dem Gestüt fliehen muss, sein Glück findet. Seine Flucht treibt ihn in die spanische Navarra und dort versucht er, ein Geheimnis verbergend, sich ein neues Leben aufzubauen. Durch einen Zeitsprung sind wir mit Elisabeth im Jahre 1947 in London, sie ist eine junge, symphatische und verarmte Engländerin und sie erbt ein Gestüt in Deutschland, allerdings verknüpft mit einer Bedingung und somit begibt auch sie sich auf die Reise nach Spanien..... Sophie Martaler beginnt mit "Die Erben von Seydell" eine Familientrilogie, die eine dunkle Zeit in Europa beschreibt und mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil gelingt es ihr, den Leser schnell zu entführen. Ich hätte mir gewünscht, die Protagonisten wären etwas ausführlicher in ihrem Charakter beschrieben worden, doch somit war schnell klar, wer ist symphatisch und wer nicht. Ganz besonders eine Protagonistin hatte es am Anfang schwer mit mir und gewann erst im letzten Drittel meine Symphatie und von daher bin ich doch auf die nächsten Bände gespannt. Leichte und gute Unterhaltung!

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Reihenauftakt mit ein paar Schwächen

Von: Wolfhound

30.12.2020

Der Auftakt der Trilogie führt uns zum einen auf das Gestüt Seydell um 1900, zum anderen auch in das Jahr 1947. Leider wird das, worum es im Klappentext geht, nur auf sehr wenigen Seiten thematisiert: Elisabeth erbt einen Teil eines Gestüts und macht sich auf, ihr Erbe auch nutzen zu können. Das wars eigentlich auch schon. Sie reist von England nach Spanien, wird aber vom Miterben links liegen gelassen. Der Großteil des Buches widmet sich der Geschichte des Gestüts Seydell. Zwei ungleiche Brüder, die vermeintlich die gleiche Frau lieben und sich bis aufs Blut bekriegen. Eine Frau, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Und eine Wette, die so unglaubwürdig ist, dass sie fast schon wieder real sein könnte. Das wars eigentlich auch schon. Dennoch konnte das Buch mich fesseln und die Seiten wurden verschlungen. Klar, der locker leichte Schreibstil hat auch dazu beigetragen, aber es passierte auch so viel, das mein Interesse weckte, sodass an eine Leseunterbrechung nicht zu denken war. Luise ist eine Person über die ich mich aufgrund ihrer Art nur aufregen könnte, wobei sie sich im Laufe des Buches bessert. Über Ludwig brauchen wir gar nicht weiter reden, absolut unsympathisch und doch sehr eindimensional dargestellt. Alexander scheint der Liebling aller zu sein. Auch aller Leser ;-) Das Ende war total abrupt. So ein kleines abrundendes Kapitel wäre toll gewesen und hätte dem Buch gut getan. Es wirkt hier so, als wäre die Geschichte ein langes Manuskript, das man einfach an bestimmten Stellen geteilt hat ohne es weiter zu bearbeiten. Da es mir aber im Großen und Ganzen gefallen hat, dieses Buch zu lesen und noch soooo viele Erzählstränge offen sind, werde ich auf jeden Fall dran bleiben und die Trilogie weiterlesen.

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Vita

Sophie Martaler

Hinter Sophie Martaler verbirgt sich ein erfahrenes Autorenduo. Mit der Trilogie »Die Erben von Seydell« legen sie ihre erste, große Familiensaga vor.

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