VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Kinder Thriller

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 16,99 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-27094-7

Erschienen:  04.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Video

  • Links

  • Service

  • Biblio

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Weitere Infos zu den Büchern von Wulf Dorn

"Wulf Dorn, der King des Bösen (Headline). (...) Stoff zum Nachdenken!"

BUNTE, Buchmessen-Special (12.10.2017)

Wulf Dorn (Autor)

Wulf Dorn, Jahrgang 1969, arbeitete zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman »Trigger« gelang ihm ein Sensationserfolg. Seitdem stehen seine Bücher auf internationalen Bestsellerlisten und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den französischen »Prix Polar«.

"Wulf Dorn, der King des Bösen (Headline). (...) Stoff zum Nachdenken!"

BUNTE, Buchmessen-Special (12.10.2017)

"Bestsellerautor Wulf Dorn glänzt mit einem Thriller, der Wahrheit und Wahnsinn gekonnt verbindet."

FÜR SIE

Weitere Videos bei YouTube

Wulf Dorn über »Die Kinder«

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-27094-7

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  04.09.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Trifft sicherlich nicht jeden Geschmack

Von: Christian Datum: 29.12.2017

bieberbruda.blogspot.de/

Wulf Dorn liefert mit "Die Kinder" einen waschechten Mystery-Thriller, der stark an Grusel-Klassiker wie beispielsweise "Die Kinder des Zorns" erinnert. Kann er ebenso wie das Original von Stephen King überzeugen?

Inhalt:
Laura Schrader verunglückt mitten in der Nacht auf einer einsamen Landstraße. Ihr Schwager Patrick findet sie und eine grausam entstellte Kinderleiche im Kofferraum - doch statt ihr zu helfen eilt er weiter ins Dorf...trotz Lauras eindringlicher Warnung! Die Polizei findet im Bergdorf ein regelrechtes Gemetzel vor! Doch was genau ist hier geschehen? Weshalb ist Patrick spurlos verschwunden? Was hat es mit der Kinderleiche im Kofferraum auf sich? Und was steckt hinter dem Verhalten der Kinder?
Der Psychologe Robert Winter versucht die Ereignisse aus den Wahnvorstellungen Lauras zu rekonstruieren, denn sie kann unmöglich die Wahrheit erzählen...oder etwa doch?

Meine Meinung:
Gruselige Kinder sorgen bei mir immer für besondere Begeisterung und als ich gehört habe, dass das Buch an die "Die Kinder des Zorns"erinnert, musste ich es unbedingt lesen! Der Plot ist ziemlich intelligent aufgebaut - bis zum Schluss bleiben die wahren Begebenheiten unklar und der Leser rätselt mit. Was genau war der Auslöser für das Gemetzel? Was hat die kleine Mia so verändert? Wirkliche Antworten liefert der Autor leider nicht, denn es bleiben recht viele Fragen unbeantwortet. Er überlässt somit vieles der Fantasie des Lesers (was sicherlich nicht jedem gefallen wird).
Die Geschichte besteht fast ausschließlich aus Blicken in die Vergangenheit - zumeist aus Sicht von Laura und er kleinen Mia. Aber es gibt auch immer wieder kurze Einblicke in die Geschichten anderer/realer Kinder, die einen wahren Hintergrund haben (was das Buch meiner Meinung nach umso interessanter macht). Ich liebe diese Vermischung aus Realität und Fiktion - vor allem, wenn sie den Gruselfaktor erhöhen (nicht umsonst steht bei so vielen Horrorfilmen dabei, dass sie auf wahren Begebenheiten beruhen).
Insgesamt also ein interessanter Ausflug des Autors in ein etwas anderes Genre, das meiner Meinung nach Lust auf mehr macht. Viele Leser werden durch die Eingruppierung des Romans in das Thriller-Genre jedoch sicherlich ein etwas anderes Buch erwarten...
Einen Stern ziehe ich ab, da es zum Ende nochmal besonders verwirrend wurde und die Charaktere aufgrund des schmalen Umfangs etwas blass blieben. Nächstes mal also gerne ein paar Seiten mehr und ggf. einen runderen Abschluss der Geschichte.

Fazit:
Ein atmosphärisch dichter Horror-Thriller, der viele Fragen aufwirft und sicherlich nicht jedem gefallen wird. Mich konnten "Die Kinder" dennoch überzeugen und ich vergebe 4 Sterne.

Offene Möglichkeiten ...

Von: Thomas Lawall Datum: 15.12.2017

www.querblatt.com

Frank Benell steht kurz vor dem Ruhestand. Der erfahrene Polizist konnte in der Vergangenheit, gemeinsam mit dem Psychologen Robert Winter, eine ganze Reihe spektakulärer Mordfälle aufklären, doch der aktuelle Fall scheint ihn restlos zu überfordern. Zudem sind seine erheblichen Selbstzweifel absolutes Neuland für ihn, welche jedoch, was die zunächst noch gar nicht abzusehende Tragweite des Falles betrifft, durchaus berechtigt sind.

Der Einstieg in "Die Kinder" liest sich wie ein Thriller konventioneller Machart, schnell, unkompliziert und mit scheinbar klarer Linie, wobei Wulf Dorn so nach und nach, raffiniert dosiert und versteckt, einige seltsame Stimmungen einbaut, die Leserinnen und Leser erst einmal leicht verunsichern und beunruhigen. Leider bleibt es im weiteren Verlauf dabei.

Nach einem Verkehrsunfall wird Laura Schrader vom Ex-Ehemann ihrer Schwester Su auf einer einsamen Passstraße entdeckt. Auf der Suche nach einem Warndreieck entdeckt Patrick Landers im Kofferraum des Unfallwagens eine Leiche. Nicht nur die Verletzungen sind entsetzlich, sondern auch die Tatsache, um wen es sich bei der Leiche handelt.

Die dramatischen Ereignisse erfahren bald eine nicht unwesentliche Steigerung, welche leider auf dem Klappentext bereits verraten wird. Der Rezensent hat diesen glücklicherweise völlig überlesen, so dass ihn jener Knalleffekt einigermaßen verblüffen konnte. Der Wagen von Patrick Landers wird gefunden. Er selbst ist aber verschwunden. Jedoch nicht nur er ...! Deshalb sei an dieser Stelle ein ungewöhnlicher Aufruf erlaubt, nämlich jener, den Klappentext möglichst nicht zu lesen!

Zwischen Rückblenden und den unterschiedlichen Erzählperspektiven baut der Autor zusätzlich Episoden aus aller Herren Länder, scheinbar ohne Zusammenhang, ein, wobei diese eines gemeinsam haben. Alle machen auf furchterregende Weise klar, wie in verschiedenen Teilen der Welt mit Kindern umgegangen wird. Leider entsprechen diese Einschübe (bis auf eine Ausnahme), die auf Pressemitteilungen basieren, wie der Autor in seinen einleitenden Worten erklärt, ganz im Gegensatz zur fiktiven Handlung des Romans, der Realität!

Was für den Autor ein Anliegen gewesen sein mag, ist aber letztlich nur Mittel zum Zweck: Einen spannenden Thriller zu schreiben. "Die Kinder" enthält Schnittmengen zum Horror-Genre und erinnert an John Wyndhams "Kuckuckskinder" (The Midwich Cuckoos), bzw. an die Verfilmungen ("Das Dorf der Verdammten").

Insgesamt entwickelt sich die Story viel zu schnell und wenig anspruchsvoll. Die völlig gesichtslosen Akteure passen hervorragend dazu. Polizist und Psychologe spielen im Prinzip gar keine Rolle, einzig Laura besitzt so etwas wie den Ansatz einer Persönlichkeit. Ihr Gespräch mit Robert Winter bildet die Grundlage für fast die gesamte Geschichte, was durchaus ein spannender Ansatz für Größeres wäre.

Doch leider rast Wulf Dorn mit großem Tempo durch den erdachten Trip, der in der vorliegenden Version weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Ein gewaltiges Epos hätte daraus entstehen können, auch und besonders was den etwas unbefriedigenden Schluss betrifft. Immerhin bleibt eine nicht unoriginelle Schlusspointe, aber letztlich nur ein Roman für Zwischendurch und in gerade mal doppelter Spielfilmlänge. Schade.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors