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Die Liebe zum Regen Roman

Kundenrezensionen (7)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-29192-8

NEU
Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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In Veras wohlgeordnetes Leben bricht aus heiterem Himmel das Chaos ein. Hals über Kopf flüchtet sie nach England – als Au-pair. Ziemlich gewagt mit 57 Jahren. Doch auch in London ist die Welt nicht heil. Drei eigensinnige Mädchen machen es ihr alles andere als leicht, der Vater glänzt durch Abwesenheit, und sie spürt, dass die Familie ein Geheimnis hat. Als Vera beschließt dahinterzukommen, muss sie erkennen, dass sich auch ihre eigenen Wahrheiten nicht ewig vertagen lassen.

»Lebensecht, warmherzig und mit tollem Gespür dafür, dass es ohne Tiefen auch keine Höhepunkte im Leben gibt.«

Für Sie (27.03.2017)

Claire Hoffmann (Autorin)

Claire Hoffmann hat als Schauspielerin an Theatern und in zahlreichen Filmen gespielt, heute schreibt sie hauptsächlich Drehbücher. Sie liebt es, ganze Tage am Schreibtisch zu verbringen und Geschichten zu erfinden, die überall auf der Welt spielen. Sie lebt in Hamburg und Berlin. Die Liebe zum Regen ist ihr erster Roman.

»Lebensecht, warmherzig und mit tollem Gespür dafür, dass es ohne Tiefen auch keine Höhepunkte im Leben gibt.«

Für Sie (27.03.2017)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-29192-8

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 27.03.2017

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Rezension zu ''Die Liebe zum Regen'' von Claire Hoffmann, Diana Verlag

Von: boooksloveandmagic Datum: 25.04.2017

booksloveandmagic.blogspot.de/

Meine Meinung:


Zuallererst habe ich mich ja in dieses wunderschöne Cover verliebt. Von den harmonischen Farben, über die Schriftarten und die kleinen Symbole. Und auch der Titel hat mich direkt angesprochen, da auch ich das nasse Wetter sehr mag (zumindest wenn ich selbst im Trockenen und Warmen bin, am liebsten natürlich mit einem Buch und einer Tasse Tee in der Hand).

Als ich daraufhin im Klappentext noch auf das Wort ''London'' gestoßen bin, wusste ich, dass ich dieses Buch dringend lesen muss. Und das hab ich dann auch getan! :)



Das Buch handelt von Vera, einer 57-jährigen Dame, die aufgrund bestimmter Umstände beschließt als Au-pair nach London zu gehen. Dies geht jedoch schneller als gedacht, und somit findet sie sich selbst schon kurze Zeit später bei ihrer merkwürdigen Gastfamilie in England wieder.

Zoe, Ruby und Amanda, machen es Vera aus verschiedenen Gründen nicht einfach. Doch Vera gibt nicht so schnell auf und kommt den Mädchen mit der Zeit näher, was allerdings auch dazu führt, dass sie auf das mysteriöse Geheimnis der Familie stößt, dessen Anzeichen sie bisher nie richtig wahrgenommen hatte.



Dieses Buch hat mir einfach aus so vielen Gründen gefallen.

Ich hatte zunächst etwas bedenken, eine Geschichte zu lesen, deren Protagonistin schon 57 Jahre alt ist, da ich befürchtet habe, nicht mit dem Charakter warm zu werden bzw. mich nicht ihn sie hineinversetzen zu können.

Dies war aber absolut nicht der Fall. Vera ist eine tolle Protagonistin, und ihre lustigen, meist ironischen Gedanken und Sprüche haben mich oft zum Lachen gebracht.

Am meisten bewundert habe ich aber ihre Entwicklung, von der gemütlichen, recht unzufriedenen Ehefrau, zur abenteuerlustigen Frau, die bereit ist, die Welt richtig zu erkunden, auch ohne (ihren) Mann.


Auch Ruby, Amanda und Mr. Hastings (der Vater der beiden) haben sich stark entwickelt. Die in sich gekehrte Ruby war wie eine Pflanze, die durch Veras hartnäckige aber auch feinfühlige Art wieder aufgeblüht ist. Und auch Amanda und ihr Vater haben durch Veras Worte und Taten zu sich selbst zurückgefunden und ihr ungebändigtes, unverschämtes Verhalten abgelegt.


Doch mein Lieblings-Charakter, und das wohl faszinierendste am ganzen Buch war die jüngste der 3 Töchter, Zoe. Mit ihrer putzigen und sehr intelligenten Art für ihre 5 Jahre, hat sie mich fast das ganze Buch über zum Schmunzeln gebracht. Trotz ihres wahnsinnig jungen Alters finde ich Zoe als Charakter soo inspirierend, und auch Vera hat Einiges von ihr gelernt. Sie ist in meinen Augen der wichtigste Charakter, da sie die Familie zusammen hält, und es die ganze Zeit darum geht, das Geheimnis vor ihr zu bewahren. Auch der Titel des Buches ist auf sie zurückzuführen, da Zoe den Regen über alles liebt und versucht,Vera dieses Gefühl nahezubringen. Dies kann man als Metapher sehen bzw. als Beispiel für die vielen Sachen, die das kleine Mädchen der älteren Dame (wieder) beibringt.


Besonders toll fand ich auch, dass das Buch so einzigartig ist, denn ich habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Der Schreibstil war nicht wie bei jedem anderen Roman, er enthielt viele Wörter, die für mich ungewohnt waren, und doch war es sehr einfach und angenehm zu lesen.

Auch dass das Ende relativ offen blieb, fand ich in diesem Fall sehr gut und es hat nicht gestört.


Allerdings muss ich sagen, dass ich das große Geheimnis schon von anfang an erahnt hatte, und daher in diesem Punkt keine Spannung bzw. kein Schock-Moment für mich enthalten war.

Das hat mich jedoch nicht weiter gestört, da der Fokus meiner Meinung nach auf anderen Dingen als der Spannung lag.

Allerdings muss ich auch sagen, dass das Mysteriöse an den Figuren, und das ''Geheimnis'' in der Geschichte für mich etwas erzwungen wirkten.


Trotzdem fand ich das Buch sehr, sehr inspirierend. Es zeigt einem einfach, dass man sein Leben nochmal komplett ändern kann, egal in welchem Alter und in was für einer Lebenslage. Man sollte machen, was man will, und nicht unzufrieden und unglücklich daherleben und nichts aus sich machen. Die Welt mal aus anderen Augen zu sehen hilft einem ungemein dabei! :)




Fazit:


Wie schon zu Anfang gesagt, kann ich euch das Buch nur ans Herz legen. Es ist eine super schöne, inspirierende Geschichte, mit tollen Charakteren - dafür aber weniger Spannung. Ich habe dieses Buch aber trotzdem geliebt und kann es jedem nur empfehlen!




Ein Roman bei dem man sieht, dass Kinder auch den Erwachsenen einiges beibringen können.

Von: MoneP Datum: 21.04.2017

rezensionenmitherz.blogspot.de/

Der Inhalt der Geschichte war wirklich toll. Eine ältere Frau, die ihr Leben von Grund auf hinterfragt. Hat sie sich gehen lassen? Hat sie immer zurückgesteckt für andere, nur des Friedens Willen? Diese Frage stellt Vera sich. Und Was will SIE? Sie überlegt und beschließt, sie will nach England. Lang genug hat sie alles getan, was ihr Mann wollte. Ihr Mann, der sie gar nicht mehr wahrnimmt. Der einfach für beide entscheidet. Hat sie dies all die Jahre zugelassen? Durch einen Zufall fliegt ihr ein Flyer in die Hände, auf der Au- Pairs gesucht werden, oder eher Granny Nannys. Eine Oma für eine Familie. Dies finde ich eine sehr schöne Sache. Ältere Damen, die gerne Enkel hätten oder einfach eine Beschäftigung und auf der anderen Seite, eine Familie, die dies nicht hat.
Sie bekommt sehr kurzfristig eine Stelle angeboten, da ein anderes Au- Pair ausgefallen ist. Da die Stelle in England ist, packt sie augenblicklich ihre Sachen und beginnt ihr persönliches Abenteuer. Sehr mutig, wie ich finde. Einfach ins ungewisse, für mindestens drei Monate. Andererseits ja auch eine überschaubare Zeit.

Zwischendurch habe ich Dinge hinterfragt, die in dem Buch passiert sind, wie z.B darf man es einer Nanny zumuten, dass der Vater immer verreist ist? Sie somit nie Freizeit hat? Ich denke nicht, wenn sich beide noch nicht kennen und wissen, ob das okay ist.
Darf man als Nanny drei Schützlinge Nachts einfach alleine lassen, wenn das Kleinste fünf Jahre alt und die Größte gerade Mal 14 Jahre alt ist? Ich denke nicht. Außer, die Nanny kennt die Kinder gut genug und das größte Kind weiß das sie Babysitten soll.
Und sollte man als Nanny eine 14 jährige mit in einen Pub nehmen? Hm. Also hier war es etwas schwieriger. Erst dachte ich, wie kann sie nur. Doch dann begann ich etwas zu grübeln. Als ich 14 war, war ich auch schon feiern. Und in dieser Situation ist ja auch eine Begleitperson, die ein Auge auf das Mädchen hat. Also vielleicht sogar ideal. Ich denke das muss jeder selber entscheiden, wie er dies Handhabt.

Ich habe mich oft im Text verloren und mich schnell ablenken lassen. Der Schreibstil war am Anfang sehr ausgedehnt. Ab dem dritten drittel aber wurde es spannender und ich lies mich weniger ablenken. Mich hat vieles in diesem Buch zum nachdenken gebracht und ich fand es toll, wie Vera und die Familie mit der Zeit gewachsen sind. Ich habe sie gerne kennengelernt. Mein Liebling war auf jeden Fall die kleine Zoë. Sie hatte als kleinstes, der drei Kinder das größte Herz und zeigte dies auch an den meisten Stellen.

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