Möwenschiss und Ankerdiebe

Vom Abenteuer, ein Insel-Bobby zu sein

(2)
Paperback
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Etwa fünfzig Kilometer vom südwestlichsten Zipfel von Cornwall entfernt liegen die Scilly-Inseln. Wunderschöne Gärten, Sonnenuntergänge unter Palmen, ein weiter Blick aufs Meer: Die Inselgruppe mitten im Atlantik ist ein wahres Idyll. Und Sergeant Colin Taylor der Mann, der entschlossen einschreitet, wenn die Luft brennt – egal, ob ein Streit zwischen angeheiterten Küchenchefs oder erhitzten Pub-Besuchern entflammt oder jemand einen wuchtigen Anker wegzuschleppen versucht. Auch bei den durchschnittlich drei gestohlenen Fahrrädern im Jahr bleibt der lustige Polizist entspannt, denn: „Wirklich weit kommt man mit dem Diebesgut ja sowieso nicht.“ Mit hinreißendem britischem Witz und Charme schreibt der Scilly Sergeant über seine Abenteuer als Insel-Bobby.

»Sergeant Colin Taylor hat [die Hauptinsel St. Mary's] mit seinen lustigen Facebook-Posts und einem höchst unterhaltsamen Buch auf der ganzen Welt bekannt gemacht.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Susanne Kuhlmann-Krieg
Originaltitel: The life of a Scilly Sergeant
Originalverlag: Century, 2016
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
mit Farbfotos
ISBN: 978-3-442-15925-3
Erschienen am  19. Juni 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das lustige Leben auf den Scilly Inseln

Von: mareike_liest

09.12.2018

Wenn man dieses Buch gelesen hat , überlegt man ernsthaft, ob man nicht die Umsiedlung auf die idyllischen Inselns im Atlantik wagen sollte. Colin Taylor hat das bereits zweimal gemacht: Als Polizist auf der Inselgruppe, die vor der Küste Cornwalls liegt. Aber auch, wenn die Einsätze meist nicht so spannend sind, hat das Leben hier doch auch so manche Tücken. Zum Beispiel im Winter, wenn es nicht jeden Tag eine Verbindung zum Festland gibt, oder, wenn man Verstärkung ruft, die allerdings ein paar Stunden auf sich warten lässt, wegen des Anfahrtweges. Ausserdem ist es nicht einfach, Strafzettel auszustellen, wenn man am nächsten Freitag mit dem Straffälligen noch im selben Pub Bier trinken möchte. Es gibt keine Strasse, auf der zwei Autos aneinander vorbeipassen und bei der Vorfahrt gilt immer das Recht des Älteren. Aber natürlich gibt es Gründe , warum man zweimal den Job des Polizisten auf Scilly annimmt: die wunderbaren Menschen , die hier leben, die aussergewöhnliche Natur und manchmal auch eben die Tatsache, dass man nicht so eben wegkommt. Tolles Buch!

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Humorvolle Geschichten eines Inselpolizisten

Von: Krimine

22.07.2017

Sergeant Colin Taylor versieht seinen Dienst auf einer entlegenen Inselgruppe im Atlantik, auf der es neben weißen Stränden und türkisblauem Wasser auch jede Menge Palmen und exotische Pflanzen gibt. Ein wahres Paradies, das von den Engländern liebevoll die Sonneninseln genannt wird und das vor der Küste Cornwalls liegt. Doch wer nun glaubt, auf den Scilly-Inseln ist die Zeit stehen geblieben, der irrt. Zwar geht es hier beschaulicher, als auf dem Festland zu. Doch viele Touristen sorgen dafür, dass trotz einer überschaubaren Anzahl an Bewohnern, ausreichend Leben herrscht. Deshalb haben die zuständigen Polizisten doch hin und wieder Einiges zu tun, um in der Idylle für Ordnung zu sorgen. Denn schon eine Kneipenschlägerei stellt eine große Herausforderung dar, da die Insel-Bobbys vom Festland abgeschnitten sind und nicht auf Hilfe hoffen können. Tag und Nacht auf sich allein gestellt, müssen sie ihre Probleme selber lösen und sei es mit einer ordentlichen Ladung Pfefferspray. Ein humorvoller Schreibstil, amüsante Szenen und hinreißende Landschaftsbeschreibungen vereinen sich zu einem kurzweiligen Leseerlebnis, das einen guten Einblick in das Leben auf den Inseln vermittelt und in die umfangreiche Tätigkeit der örtlichen Polizei. Vor allem des britischen Sergeanten Colin Taylor, der seine berufliche Karriere als Naturschutzbiologe mit vogelkundlichen Projekten begann, um später mit 28 Jahren in den Polizeidienst zu wechseln, wo er zunächst als Streifenpolizist in Exeter tätig war. Auf eigenen Wunsch zu den Scilly-Inseln versetzt, beschäftigt er sich nun mit kleinen Gaunereien, wie Ladendiebstählen und verschwundenen Fahrrädern, mit täglichen Problemen, die die Inselbewohner plagen, mit einer auch in der Idylle herrschenden Bürokratie und damit, an der Landebrücke präsent zu sein. Denn bereits ihrer Ankunft sollen die Touristen merken, dass hier Zucht und Ordnung herrscht. Ein abwechslungsreicher Job, den der begeisterte Insel-Bobby mit viel Charme und Humor versieht und deren Höhepunkte er mit einem Augenzwinkern beschreibt. Zwar sind seine Ausführungen mit wenig Spannung besetzt, dafür aber vermitteln sie eine unnachahmliche Atmosphäre, die es nur mitten im Atlantik gibt, und sorgen dafür, dass der Leser am liebsten sofort dorthin reisen will. Fazit: „Möwenschiss und Ankerdiebe“ ist das amüsante und kurzweilige Debüt eines Inselpolizisten, der bereits vor dem Erscheinen seines Buches über ganz besondere Einsätze in einem abgelegenen Urlaubsparadies berichtet hat und damit auf Facebook eine große Fangemeinde für sich gewinnen konnte. Gepaart mit schrägem Humor und einer großen Liebe zu Land und Leute vermitteln die abwechslungsreichen Episoden und geschichtlichen Details viel Wissenswertes über eine Inselgruppe, die etwas ganz Besonderes ist.

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Vita

Sergeant Colin Taylor ist seit über zwanzig Jahren Polizist. Sieben Jahre lang war er auf den Scilly-Inseln stationiert, wo er zusammen mit seiner Familie lebte. Über die Facebook-Seite der Polizei ließ er seine 60.000 Fans regelmäßig an den kuriosen Ereignissen teilhaben, die sich auf der Insel ereigneten. Im August 2016 verließ Sergeant Taylor die Inseln und zog zurück aufs englische Festland.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Zusammen mit den grandiosen Landschaftsbeschreibungen ergibt sich ein kurzweiliger Lesespaß und verführt dazu, selber mal dorthin zu reisen…«

Schweizer Familie (CH) (05. Oktober 2017)