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Quazi Roman

Die Quazi-Romane (1)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31852-6

NEU
Erschienen: 13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wir schreiben das Jahr 2027, und seit einer mysteriösen Katastrophe vor zehn Jahren, ist Dunkelheit über die Welt hereingebrochen: Auferstandene, sogenannte Quazis, leben nun Seite an Seite mit den Menschen. Eine Tatsache, die dem Moskauer Polizisten Denis Simonow überhaupt nicht gefällt, schließlich wurden seine Frau und sein wenige Monate alter Sohn einst von den Auferstandenen getötet. Als ihm dann auch noch der Quazi Michail Bedrenez als Partner zugeteilt wird, hat Simonow zunächst die Nase voll. Doch dann kommen er und Bedrenez einer Verschwörung auf die Spur, die das Leben von Menschen und Quazis gleichermaßen bedroht. Ein Fall, den sie nur gemeinsam lösen können ...

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON SERGEJ LUKIANENKO

Download Werkverzeichnis (PDF):

» Werkverzeichnis der im Heyne-Verlag von Sergej Lukianenko erschienenen Titel
Mit seinen zahlreichen phantastischen Romanen hat sich Sergej Lukianenko an die Spitze der russischen Fantasy- und Science-Fiction-Autoren geschrieben. Sein Ideenreichtum und die Vielfalt seiner Welten begeistern Leser in aller Welt.

Die Wächter-Romane

Lukianenkos »Wächter«-Romane bilden eine einzigartige Mischung aus Horror und Fantasy, die als Vorlage für die erfolgreichsten russischen Filme aller Zeiten diente.
Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Magier – seit ewigen Zeiten leben die so genannten „Anderen“ unerkannt in unserer Mitte. Und zwei Organisationen obliegt es, den Frieden zwischen den Mächten des Lichts und den Mächten der Dunkelheit aufrechtzuerhalten: den Wächtern der Nacht und den Wächtern des Tages. Doch nun ist dieser Friede so brüchig geworden wie nie zuvor … und in Moskaus Straßen nimmt eine unerbittliche Schlacht ihren Anfang. Doch dann taucht eine rätselhafte Kraft auf, die das Schicksal der Welt für immer verändern wird.

Die neuen Abenteuer der Wächter

Die Weltengänger-Romane

Die Sternenspiel-Romane

Die Spiegel-Romane

Die Quazi-Romane

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Sergej Lukianenko (Autor)

Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Russischen von Anja Freckmann
Originaltitel: кваzи
Originalverlag: AST

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31852-6

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.11.2017

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Ein Leben ohne Angst

Von: Literatur-Universum Datum: 05.12.2017

literatur-universum.blogspot.co.at

Was würde geschehen, wenn der Tod nicht mehr die größte Angst eines Menschen wäre? Wenn das Leben nur eine Zwischenstufe ist und der Tod einen in das nächste Level befördert? Wäre das Menschsein noch eine Alternative? In Zeiten von Automatisierung und Wunschdenken weiterer intelligenter Zivilisationen ein magischer Gedanke am Puls der Zeit. Sergej Lukianenko versucht uns eine Welt zu zeigen, in der Angst nur peripher ist. Aber was sind wir ohne sie?

Die Antwort heißt: Quazi. Nach dem Tod und einer Zwischenstation als Aufständischer, in der man ohne Hirn sein Leben fristet, wird man zu einem Quazi erhöht. Als Quazi ist man 1,5 mal stärker als ein Mensch und hat eine hohe Körpertemperatur. Außerdem sind sie alle Vegetarier, da sie sich als Aufständische von Menschenfleisch ernähren, können sie jenes als Quazi nicht mehr runterwürgen. Um zu einem Aufständischen zu werden, müssen 50 % des Körpers noch intakt sein. Weltweit gibt es sechs Milliarden Aufständische und hundert Millionen Quazis. Davon sind 40 % radikal und gegen ein Zusammenleben mit Menschen.

Denis Simonow ist 30 und hat alles verloren. Als die Apokalypse vor zehn Jahren begann, hatte er noch eine Frau und einen Sohn. Nun ist er der einzige Ermittler für Todesangelegenheiten im Polizeirevier in Moskau. Sein Hass gegen Aufständische und Quazis bringt ihn immer wieder in prekäre Situationen und er wird drei Mal von den Quazis angezeigt. Die Folge ist, dass er einen Quazi als Partner zur Seite gestellt bekommt: Michail Iwanowitsch. Dieser war in seinem Leben als Mensch Revierleiter bei der Polizei. Die Quazis bleiben bei denjenigen Berufen, die sie bereits als Menschen ausgeübt hatten. Sie können sich nicht mehr weiterentwickeln und anderen Berufen nachgehen. Bis auf ihre blaugraue Hautfarbe sind sie kongruent mit dem Aussehen der Menschen.

Denis ist eine authentische Figur, die sich ignorant und selbstbewusst der Welt entgegenstellt. Schnell wird ihm bewusst, dass die Menschen und die Quazis ein viel perfideres Spiel kokettieren, als es der Öffentlichkeit präsentiert wird. Was hat es mit dem Gerücht auf sich, dass ein Virus im Umlauf sei, welches alle Menschen auslöschen könnte? Und wer ist dieser Junge, der mit Michail abhängt und suggeriert wird, dass es sein verlorener Sohn ist?

Sergej Lukianenko ist einer der erfolgreichsten russischen Autoren. Er arbeitet zynisch mit dem Phantomschmerz der jungen Generation. Der innerliche Frust überwiegt bei seinen Figuren, weil sie nicht mehr einfach so verreisen konnten und ein freies Leben mit freien Gedanken genießen konnten. Alles war abgeschottet, das Land zu verlassen kaum möglich. Er arbeitet mit den Motiven, dass wir in der Welt so viel tun können, aber es nicht wertschätzen. Wie in seinen anderen Fantasy-Romanen sind seine Gedanken immer auch mit der Realität verknüpft. In „Labyrinth der Spiegel“ beschäftigte er sich zum Beispiel mit der fortschreitenden Technologie und das eines Tages die Menschen nur mehr in der virtuellen Welt leben würden. Dieses Buch ist ein Zeitgeist, der wohl in ferner Zukunft nicht mehr utopisch wirken wird. Die Wiedergeburt als eine stärkere Spezies scheint nicht so realistisch zu sein, jedoch verknüpft er hier die rasante Innovation der Medizin mit der Vorstellung etwas Größeres erschaffen zu können, als der Mensch ist.
Dies ist der erste Band einer Reihe. Es scheint, als hätte er nach seiner langen Reihe der „Wächter“, eine neue, raffinierte Fortsetzungsgeschichte kreiert, die uns noch lange beschäftigen wird.


Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Ein toller Auftakt

Von: Janine Gimbel Datum: 28.11.2017

schreiblust-leselust.de/

Russland, 2027: Aufgrund eines nicht näher beschriebenen Ereignisses stehen Tote als Zombies wieder auf. Nachdem sie allerdings eine Weile über alles, was sich bewegt, hergefallen sind, machen sie eine so genannte Erhöhung durch und sind dann wieder vernunftbegabte Wesen, so genannte Quazi. Als Quazi können sie wieder an der Gesellschaft teilnehmen. Denis Simonow ist Polizist und ermittelt besonders in Fällen, die die Zombies, die Aufständischen, betreffen. Als er einen neuen Partner zugeteilt bekommt, ist seine Begeisterung nicht sehr groß. Der neue Mann an seiner Seite ist ausgerechnet ein Quazi namens Michail Bedrenez. Gemeinsam recherchieren sie in einem seltsamen Fall, in dem eine Quazi unter Verdacht steht, ihren Menschenmann umgebracht zu haben, damit dieser ebenfalls als Quazi erhöht werden kann.

In seiner neuen Romanreihe wagt sich Sergej Lukianenko an eine Zombiegeschichte mit vielen Krimielementen. Und das gelingt ihm überraschend gut. Anfangs muss man sich erst in der Welt Russlands im Jahr 2027 hineinfinden. Dort angekommen, entwickelt sich die Geschichte sehr positiv und zeigt großes Potenzial für die Fortsetzungen. Lukianenko entwirft zwei teils parallellaufende, teils miteinander verwobene Gesellschaften und zeigt im Roman viele Seiten seiner Quazi, die sich beispielsweise in hohem Maße mit der christlichen Auferstehung Jesu identifizieren.

Denis Simonow ist ein interessanter Protagonist. Während er an seinem aktuellen Fall arbeitet, wird er immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. 2017, als die seltsame Wandlung mit den Aufständischen begann, verlor er seine Frau und seinen Sohn an die Aufständischen. Seitdem mag er weder Aufständische, noch Quazi. Seine Vergangenheit wird parallel zu der aktuellen Geschichte in kurzen, immer wieder auftretenden Rückblicken erzählt. Das sorgt für zusätzliche Spannung und bereichert die Geschichte. Man spürt durch und durch, dass Lukianenko ein guter Erzähler ist.

Als Übersetzerin aus dem Russischen wird Anja Freckmann genannt. Leider ist die Übersetzung an vielen Stellen holprig, manchmal mehr als dürftig. Gepaart einer Vielzahl an Satzfehlern entsteht so leider kein besonders überzeugendes Bild. Für die Folgebände wäre an dieser Stelle mehr Qualität wünschenswert!

Ansonsten ein super Buch, da kommen hoffentlich bald die Folgebände!

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