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Schweinebande!

Der Fleischreport – Ein Metzgermeister über die Praktiken seiner Zunft

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Paperback
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Die Machenschaften der Fleischindustrie

Fleisch wird als einziges Lebensmittel nicht nur nicht teurer, sondern billiger – und die Fleischbranche verdient dennoch Milliarden. Wie ist das möglich? Bereits in seiner Metzgerlehre lernte Franz Josef Voll: »Es gibt kein schlechtes Fleisch, es gibt nur Fleisch, das verarbeitet werden muss.« Was nicht mehr mit Gewürzen versetzt oder in Knoblauch und Öl eingelegt werden kann, wird durch den Fleischwolf gedreht und landet in der Wurst. Als Voll diese Zustände nicht mehr hinnehmen wollte, wechselte er die Seiten und wurde Lebensmittelkontrolleur. Heute steht er endgültig auf Seiten des Verbrauchers und bringt die – im wahrsten Sinne des Wortes – Sauereien der Fleischindustrie ans Licht. In seinem Insider-Bericht rechnet er mit einer Branche ab, deren Machenschaften auch dem letzten vertrauensseligen Verbraucher gehörig den Appetit verderben dürften.

»Dieses Buch bündelt überzeugende Argumente für eine vegetarische Kost!«

Umwelt & Gesundheit (2/2017)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-28087-8
Erschienen am  25. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

…….es lebe die Krankheitsindustrie….

Von: Hannelore Rehberg aus Lemförde

15.10.2019

Vielen Dank für dieses mutige Buch, auch hier rächt sich wieder die Billigmentalität. Jetzt passend zum Wilke-Wurst-Skandal, wo auch Bio-Wurst und vegane Aufstriche hergestellt wurden. Die Wirklichkeit ist Schlimmer als jeder Science-Fiction-Thriller. Billige Wurst, allergieauslösende Backwaren, giftige Kleidung, hormonelle Schadstoffe in Kosmetik, Insektizide, Pestizide, Medikamenten-Cocktails, Schwermetalle, die vom Himmel rieseln etc…. Was will man mehr? Auch wenn ich seit Jahren Veganer bin, dreht sich mir beim Lesen dieses Buches doch der Magen um.

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Der Populismus des Herrn V.

Von: Thomas Janssen aus Ammerbuch

25.03.2019

Ich bin Metzgermeister und Dipl. Ing für Lebensmitteltechnologie. Als Metzgermeister habe ich im Metzgerhandwerk gelernt und gearbeitet und als Lebensmitteltechnologe arbeite ich seit mehr als 20 Jahren in der Fleischwarenindustrie. Ich esse Wurst und Fleischwaren ausschließlich von Industrieunternehmen und vom Supermarkt. Da weiß ich, dass ich Wurst kaufe, die unter hygienischen und standardisierten Prozessbedingungen produziert wird. Mein „Kollege“ Herr Voll hat sicherlich recht, wenn er auf schwarze Schafe und Missstände in unserer Branche hinweist. Diese gibt es im Handwerk nach meiner Einschätzung aber weitaus häufiger als in der Industrie, welche ja auch unter dem Kontrolldruck seiner Kunden (große Handelsunternehmen) steht. Kein Aldi, Lidl, REWE und Co. will gerne mit einem Produktskandal ins Fernsehen oder auf Facebook landen. Was die Behördenseite betrifft, so ist mein Eindruck, dass die Behörden die Industrieunternehmen weitaus strenger ins Visier nehmen als die netten Handwerksbetriebe. In dem Zusammenhang wird ja auch gerne das Thema Separatorenfleisch ins Spiel gebracht (Separatorenfleisch ist Fleisch, welches sich nach dem Herausschneider der Knochen noch am Knochen befindet und maschinell oder von Hand vom Knochen geschnitten wird). Angeblich kann Wurst im Supermarkt nur so billig sein, weil die böse Industrie Separatorenfleisch verarbeitet. Das ist Blödsinn! Separatorenfleisch lässt sich analytisch und histologisch sicher nachweisen. Wer täglich 50 t Wurst produziert, kann durch entsprechende maschinelle Ausrüstung und höhere Mengenrabatte beim Rohstoffeinkauf natürlich preiswerter Produzieren, als der Metzger mit 50 kg Wurst am Tag. Das ist simple Betriebswirtschaft. Höhere Produktionsmengen bedingen nicht schlechtere Qualitäten. Ich empfehle beim nächsten Besuch ihres „Metzgermeisters des Vertrauens“ diesen auch mal nach „Knochenputz“ zu fragen.

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Vita

Franz Josef Voll, geb. 1955 in Essen, gehört zu den Menschen, von denen man sagen kann, sie haben die Seiten gewechselt: Mit 13 begann er eine Metzgerlehre, mit 31 wurde er Lebensmittelkontrolleur. Heute lebt er auf Usedom und deckt den systematischen Betrug in der Wurst- und Fleischbranche auf.

Leo G. Linder, geb. 1948, war Kameramann, Dokumentarfilm-Regisseur und Produzent, bevor er 1990 zu schreiben begann. Seither rund 50 Buchveröffentlichungen unter eigenem Namen und als Ghostwriter.

© privat
Leo G. Linder
© Franz Josef Voll/Foto Adrion in Zinnowitz
Franz Josef Voll

Pressestimmen

»Franz Josef Voll schreibt mit Humor [...] und verfällt dankenswerterweise nicht in Weltuntergangsstimmung.«

André Paul, Bayerische Staatszeitung (15. September 2017)

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