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Selkie Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31799-4

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Antonia Neumayer (Autorin)

Antonia Neumayer wurde 1996 in München geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie verschiedene Praktika, u.a. in den Bavaria Filmstudios, und studiert inzwischen Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Ihre große Leidenschaft gehört jedoch der Fantastik. Bereits als Kind dachte sie sich Geschichten und Abenteuer für ihre Freunde aus. Sie schrieb mehrere Kurzgeschichten, bevor sie mit Selkie ihren ersten Roman verfasste. Die Autorin lebt in der Nähe von München.

14.07.2017 | 19:00 Uhr | Tutzing

Lesung mit Antonia Neumayer

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Mehr Infos

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31799-4

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 10.04.2017

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Etwas ganz neues

Von: Sonia von buecher_bewertungen1 Datum: 18.06.2017

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zuerst möchte ich mich bei Frau Franziska Amann vom Bloggerportal dafür bedanken, dass das Buch so wahnsinnig schnell bei mir angekommen ist!
Als ich mit dem Lesen angefangen habe, bin ich nicht so gut in die Geschichte eingestiegen; die ersten 50 Seiten waren für mich nicht unbedingt einfach, was vielleicht an dem ungewohnten Setting des Buches liegt, schließlich spielen die wenigsten Geschichten bei Schottland.
Ungefähr nach 50 Seiten aber konnte ich voll und ganz in das Buch eintauchen und konnte plötzlich auch nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Schon recht am Anfang hat die Autorin mit den spannungsreichen Szenen angefangen, und obwohl die im Nachhinein recht harmlos wirken, war ich an den Stellen wirklich angespannt und gefesselt gewesen.

Und dann geht es wirklich los, nachdem die Spannung wieder etwas abgeebbt ist, kommt die Handlung in Fahrt und es kommen völlig neue Dinge auf den Leser zu.
Ich persönlich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich an der schottischen Mythologie gelehnt hat; dennoch erwartet man schon fast die typischen Bausteine einer Fantasy-Erzählung, wie beispielweise eine Liebesgeschichte, die schon früh erkannt wird. Die hat hier komplett gefehlt, und wie die Autorin selbst sagt, war das genau ihre Absicht; sie wollte eine Geschichte schreiben, die für die Leser neu ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war schön flüssig und leicht verständlich. Die Autorin hat die Umgebung beschrieben und auch in die Geschichte eingebaut, ohne dass diese Beschreibungen zu großen Raum einnehmen, was ich sehr geschickt finde.
Es wird aus der dritten Person erzählt, wobei der Fokus manchmal auf der Protagonistin Kate liegt, manchmal aber auch auf Ian, ihren Retter.
Kate ist eine Protagonistin, die mich etwas verwirrt hat. Einerseits ist sie sehr mutig, sie schleicht sich beispielweise auf ein Schiff, das von wirklich sehr gefährlichen Männern gefahren wird - was ich mich wahrscheinlich nicht getraut hätte, auch wenn ich mich nicht für einen Feigling halte.
Dann hatte Kate aber noch eine Eigenschaft an sich, die diesen grenzenlosen Mut, der teilweise auch als Dummheit interpretiert werden könnte, vollkommen in den Schatten stellt: sie ist manchmal unglaublich naiv. Kate fragt nicht, Kate stellt auch nichts infrage. Sie glaubt das, was man ihr sagt und sie will eine einzige Sache - teilweise kam es mir vor, als hätte sie Scheuklappen auf.

Man muss aber sagen, dass sie vom Charakter her wohl einfach so sein sollte, da es sonst nicht in die Geschichte gepasst hätte. Und diese beiden hervorstechenden Eingenschaften hatte Kate auch das ganze Buch über, die Autorin hat eine echte Persönlichkeit aus ihr geschaffen.
Auch alle anderen Charaktere waren extrem gut ausgearbeitet und kamen mir sehr authentisch vor. Fast alle hatten zudem auch mehrere Facetten, somit habe ich auch viele liebgewonnen - auch die "bösen" Menschen.

Das ganze Buch über gab es keine einzige Stelle, die langweilig war und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Somit kann ich euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen und bin vollkommen überzeugt.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

Fantasy, die sich vom Einheitsbrei abhebt

Von: Gisela Simak Datum: 17.06.2017

lese-himmel.blogspot.de/

Zum Inhalt

Kate führt ein beschauliches Leben auf der Insel im Orkney-Archipel. Schafe hüten und Autos reparieren macht ihr großen Spaß. Zu ihrem Bruder Gabriel (Gabe) hat sie eine große Verbundenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie noch kleine Kinder waren. Ihr Vater kann den Verlust auch nach Jahren nicht verkraften. Er spricht dem Alkohol stark zu. Kate und Gabe müssen mit ansehen, wie der Vater immer mehr zerfällt.
Eines Tages kommen 3 Männer in Uniformen, die Saighdear, um Gabe zu holen. Kate erhält keine Antwort auf ihre Fragen. Auch Gabe hält sich bedeckt. Kate sieht die Panik in den Augen ihres Bruders. Sie will ihn um jeden Preis retten. Sie fährt als blinder Passagier auf dem Kutter mit, der Gabe in ein anderes Leben bringt.
Der geheimnisvolle Ian schleicht auf den Kutter und rettet Kate, nachdem an Bord eine Schießerei los geht. Sie springt mit Ian in die eiskalte Nordsee.


Meine Meinung


Kate konnte ich von Anfang an gut leiden. Ihren Mut habe ich bewundert. Ich finde, da gehört schon was dazu, als blinder Passagier auf einem Kutter in einem verdeckten Beiboot mitzufahren. Noch dazu mit einer Besatzung, die aus dubiosen Männern besteht; welche Uniformen trugen, die gut zu einem Theaterstück gepasst hätten.
Alaric und Ian wusste ich lange Zeit nicht richtig einzuordnen. Beide konnten Kate von ihrer Wahrheit überzeugen. Beide retteten ihr immer wieder das Leben. Ihrem Bruder waren sie gut gesonnen. Alaric strahlte jedoch keine Wärme aus. Kate schaffte es, dass Alaric ein bisschen mehr Menschlichkeit zeigte. Kate stand stets im Zwiespalt, wem sie wirklich trauen konnte.
Kate wusste nicht welches Geheimnis dazu beitrug, dass sich die Mannschaft von Alaric und Ians Leute nicht einig waren.
Bei Gabe war sich Kate nicht mehr sicher, ob er überhaupt gerettet werden wollte.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie. Kate konnte sich noch dunkel daran erinnern, dass ihnen ihre Mutter immer Geschichten von den Robben erzählte. In den Märchen waren die Selkies aber keine bösen Ungeheuer. In dieser Geschichte schon!
Während die Saighdears immer wieder versuchten, die Selkies zu bekämpfen, setzten Ian und seine Leute alles daran, genau dies zu verhindern.
Kate kam sich stellenweise vor, wie in einem schlechten Film! Fabelwesen bekämpfen? Geht´s noch?

Mein Fazit

Ich wusste lange Zeit nicht, welches Geheimnis diese Menschen verbargen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Den Schreibstil fand ich angenehm ruhig; was der Spannung in keinster Weise geschadet hatte. Der spannende Prolog konnte meine Neugierde wecken. Über 500 Seiten verbrachte ich in einer Welt mit Fabelwesen. Ich befand mich oftmals in- und unter dem Wasser. Eisige Kälte war stets spürbar, die jedoch nicht immer Wasser, Wind und Wellen geschuldet war. Die Protagonisten kamen authentisch rüber. Besonders Ian konnte mich für sich einnehmen. Ihm vertraute ich von Anfang an. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig lag. Mir ging es wie der 17 jährigen Kate. Ständig war ich hin- und her gerissen.
Das Setting verleiht der Story den richtigen Rahmen. Kaltes Ostseewasser, ein geheimnisvoller Leuchtturm, ein Ford und rätselhafte Menschen. Ein Geheimnis, welches seinen Ursprung in der Nordsee zu haben schien. Fabelwesen, die angeblich den Weg aus Märchenbüchern geschafft haben sollen.
Eine Fantasy-Geschichte, die mich stellenweise mitzittern lies. Besonders ziemlich am Ende, wurden meine Fingernägel arg strapaziert.
Ob mir das Ende gefallen hat? Welches Ende? Da kommt doch noch was! Habe ich Recht?
War da nicht auch so was wie Liebe in Sicht?

Ich bin beeindruckt, welches tolle Debüt die junge Autorin da hingelegt hat! Das Buch wandert in das Regal meiner Lieblingsbücher.

Danke Antonia Neumayer.

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum: 02.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

Ein sehr schönes, leicht zu lesendes Buch. Es ist sehr einfach erklärt, was ein Selkie ist und man wird schnell in den Bann der Fabelwesen gezogen. Wunderschönes Buch.

Von: Michaela Placke aus Oldenburg Datum: 02.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Thye Zweigniederl.

Ein spannendes Lesevergnügen mit fantastischen Wesen und tollen Charakteren. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!

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