Wie du mir

So ich dir
Thriller

(2)
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Zwei Frauen im Rachefieber ...

Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…?

»Ein fesselnder Thriller voller überraschender Wendungen, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem halten.«

Karin Slaughter

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Last Woman Standing
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, New York 2019
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10371-5
Erschienen am  25. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Viele Plottwists

Von: Recensio Online

16.03.2019

Der Klappentext hört sich spannend an, und der Plot hat mich neugierig gemacht. Wer hat nicht selbst schon einmal Rachegelüste gehabt oder sie gar umgesetzt. Die meisten Menschen haben aber nicht die Gelegenheit oder den Mut, es tatsächlich durchzuziehen. Umso mehr machte es mich neugierig, darüber zu lesen, wie hinterhältig Amanda und Dana ihre Rache Realität werden lassen. Der Anfang der Geschichte beschreibt das Leben von Dana und wie schwer es für sie bisher war, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Der Text plätschert so dahin, bis Dana bereits nach wenigen Kapiteln auf Amanda trifft und die Handlung langsam aber stetig an Fahrt aufnimmt. "Also", sagte sie und klopfte aufgeregt ihre Fingerspitzen gegeneinander. "Bist du bereit?" "Wozu?" "Du bist dran." (Zitat Seite 81) Dana ist eine authentische Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Nach ihrem beschriebenen Werdegang, kann man gut nachzuvollziehen, warum sie für Amandas Rachepakt so empfänglich ist. Sie nimmt für den Leser schnell die Opferrolle ein. Über Amanda jedoch erfährt der Leser erst später mehr, als die Geschichte eine tragische Wendung nimmt, und Dana erkennt, dass sie vielleicht doch keine so gute Freundin ist, wie sie dachte. Lange Zeit war mir als Leser nicht klar, ob Amanda auch nur ein weiteres Opfer oder eine Täterin ist. "Na, jedenfalls hat sie mir erzählt, was für eine treue Freundin du bist. Etwa bei deinem Schulfreund Jason. Das ist er doch auf deinem Abschlussball-Foto, nicht? Und ich hab ihr erzählt, ich weiß, dass ich mich immer auf dich verlassen kann, wenn ich was brauche. Ganz besonders, wenn du mir etwas schuldig bist." (Zitat Seite 312) Der Schreibstil ist flüssig, und nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen, packte mich schon bald das kalte Grauen, als ich begriff, welche Richtung das Buch aufnahm. Die Autorin schafft es mit vielen geschickten Plots die Spannung konstant hochzuhalten, und man fiebert bis zum Ende mit, ob Dana das alles unversehrt übersteht. Der Schluss hat mich nochmal sehr schockiert und stellte meine Vorstellung von Gut und Böse auf den Kopf. Der Epilog war dann jedoch für meinen Geschmack etwas zu ausschweifend, auch wenn die Autorin hier wahrscheinlich nur noch einmal zusätzlich auf die tragische Realität dieses aktuellen Themas aufmerksam machen wollte. Persönliches Fazit: Nach einem holprigen Start entwickelt sich das Buch zu einem gelungenen Thriller mit aktuellem Thema und vielen Plottwists. © Rezension, 2019, Daniela

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Spannend und unterhaltsam

Von: Mariasbücherbox aus Steinbach-Hallenberg

06.03.2019

Das Cover des Buches spricht mich sehr an. Ich liebe einfach schwarze Bücher mit einer hervorstechenden Schrift. Genau das ist bei diesem Cover gegeben und trifft damit genau meinen Geschmack. Zudem gibt der Titel einen Hinweis auf ein wesentliches Hauptthema in dem Buch: Rache… In Amy Gentrys neuen Roman geht es um Dana, eine junge Comedian, die nicht nur mit alltäglichen Belästigungen in ihrem Berufsfeld, sondern auch mit prägenden Ereignissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Als sie Bekanntschaft mit Amanda macht, schließen sich die beiden Frauen zusammen, um sich gegenseitig an ihren „Peinigern“ zu rächen. Eine Frage, die sich dabei unweigerlich stellt: wie weit werden die beiden dieses Spiel treiben? Der Schreibstil der Autorin ist sehr dynamisch und flüssig. Ich habe mich sehr gut zwischen den Seiten des Buches zurechtgefunden und konnte auch das Setting durch bildhafte Beschreibungen leicht nachempfinden. Zudem fand ich, dass die Autorin nur selten einen Tick zu lange an einer Stelle im Buch stehen geblieben ist. Die Handlung wurde stetig vorangetrieben. Dana Diaz ist für mich eine gespaltene Person. Auf der einen Seite stellt sie sich jeden Tag einer Herausforderung, wenn sie die Bühne betritt um Leute zum Lachen zu bringen. Auf der anderen Seite tut sie viel zu viele Dinge einfach als „Geschehen“ ab. Sei es die lästigen, anzüglichen Zwischenrufe während ihrer Arbeit oder allgemeine Belästigungen in ihrer Berufsgruppe. Ihr Verhalten wirft allerdings viele wichtige Fragen auf, die sich durch das ganze Buch ziehen. Wo fängt Belästigung an? Wie gehen Opfer damit um und was kann man dagegen unternehmen? Amanda scheint ihr in dieser Situation gerade recht zu kommen. Sie ist eine taffe Persönlichkeit mit manipulativem Charakter. Scheint am Anfang noch eine Art Freundschaft zwischen den beiden zu existieren, wendet sich das ganze später zu einer psychotischen Beziehung, als Dana Amandas wahre Absichten durchschaut. Der Handlungsverlauf des Buches war bis auf wenige Ausnahmen für mich stimmig und ich hatte mich dadurch gut unterhalten gefühlt. Nur einige wenige Stellen konnten mich nicht vollkommen überzeugen. Überwiegend hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen und ich kann es interessierten Lesern gerne empfehlen.

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Vita

Amy Gentry ist freie Literaturkritikerin und unterrichtet in Austin, Texas, englische Literatur an einer High School. Außerdem engagierte sie sich mehrere Jahre lang als Ehrenamtliche in einer Organisation für Opfer sexueller Gewalt. Ihr Debüt "Good as Gone" wurde zu einem internationalen Bestseller und erschien in über 20 Ländern. Amy Gentry lebt mit ihrer Familie in Austin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Amy Gentry hat neben tiefen psycholgischen Einsichten in ihre Charaktere auch noch ein paar unerwartete Wendungen auf Lager. Tolles Debüt.«

Brigitte über "Good as Gone"

»›Wie du mir. So ich dir‹ ist ein erschütternder messerscharfer Thriller, seine Themen – metoo, Gewalt und die Frage, wie weit Frauen in ihrer Wut gehen – sind brandaktuell, aber gleichzeitig auch zeitlos. Mit jeder neuen Wendung wird der Leser atemlos und verstört bis zur allerletzten Seiten hin- und hergetrieben.«

Megan Abbott, Autorin von »Zeit der Unschuld«

»Amy Gentry schreibt lebendig, packend und höchst realistisch. Ihre Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen wirkt wie direkt aus den #MeToo-Schlagzeilen der Medien entnommen. Ein faszinierender Thriller für alle Fans von Paula Hawkins.«

Booklist

»Ein provozierender Thriller! Gentry schreibt sehr gekonnt über Geschlechterbeziehung, Gewalt und Rache.«

Publishers Weekly

»Gentrys zweiter Thriller wird vom Zorn der beiden Heldinnen getrieben, die sich an den Männern rächen. Das Tempo des Romans zieht immer mehr an, bis zur fiesen Auflösung. Die Kombination von Hightech-Elementen mit denen eines traditionellen Rache-Thriller wird bei allen Lesern gut ankommen, die selber die Wut der Rechtschaffenen in sich tragen.«

Kirkus Reviews

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