Die Frauen der Villa Fiore 1

Giulias Geschichte
Roman

TaschenbuchNEU
10,00 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Seit Generationen ist das toskanische Weingut Villa Fiore im Besitz der Familie Massinelli. Nach Jahren der Misswirtschaft leiten nun die Brüder Lorenzo und Salvatore die Geschäfte. Sie sind jedoch heillos zerstritten und der Ruf des Gutes angeschlagen. Als Lorenzos älteste Tochter Giulia nach langer Abwesenheit nach Hause zurückkehrt, erfährt sie, dass ein Unbekannter Sabotage betreibt, um die Massinellis zu ruinieren. Gemeinsam mit dem kalifornischen Weinexperten Paul Reed versucht sie verzweifelt, das Familiengut zu retten. Paul ist von der unnahbaren Frau fasziniert. Doch Giulia zweifelt und steht bald nicht nur vor der größten Aufgabe, sondern auch vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …

»Perfektes Lesevergnügen für spannende Sommerabende.«

Welt der Frau über »Ein Sommer in Wales«

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48806-3
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Villa-Fiore-Saga

Leserstimmen

Heimkehr ins Glück - gut erzählte Geschichte

Von: Hanne / Lesegenuss aus Freiburg

18.03.2019

Nach Jahren in den USA kehrt Giulia zurück auf das Weingut der Familie. Dieses ist seit Generationen in Besitz der Familie Massinelli. Doch Familienstreitigkeiten, Mißwirtschaft haben dazu geführt, dass es in großen Schwierigkeiten steckt. Die alte Patriarchin Teresa hat so wie es scheint, immer noch einen großen Einfluß auf ihren Sohn. Für Giulia keine leichte Heimkehr, doch nach dem Desastser in Beruf und Liebe sah sie für sich derzeit keinen anderen Weg als heimzukehren. Ihre deutsche Mutter und die beiden jüngeren Schwestern sind erfreut, Fragen werden zum aktuellen Zeitpunkt offfen gelassen. Seit einigen Monaten beschäftigte das Gut Paul Reed, einen kalifornischen Flying Winemaker. Schon bald hoffte er wieder zurückzukehren zu seinem Großvater Noah, um dann das dortige Weingut zu übernehmen. So der Plan. Bis Giulia in Erscheinung tritt. Die Disharmonie zwischen ihrem Vater und ihr legen sich auch nicht nach ihrer Rückkehr. Er gibt ihr ganz klar zu verstehen, wenn sie weiter auf dem Weingut wohnen wollte, müsse sie auch arbeiten. Als Unbekannte Sabotage auf dem Weingut betreiben, ändert sich einiges. Paul und Giulia, aber auch andere, versuchen den Übeltäter das Handwerk zu legen. Schon die Gestaltung des Covers erzeugt Sehnsucht nach diesem fernen Ort. Giulia ist eine junge Frau, die vor Jahren ihren eigenenW eg gegangen ist. Fort von zuhause, nicht die Verpflichtung übernehmen, das Weingut in der nächsten Generation weiterzuführen. Dass sie in Übersee zwar erfolgreich als Wirtschaftsprüfern arbeitet, und dennoch Schiffbruch erleidet, als die Liebe ins Spiel kam, war nicht vorhersehbar. Nun war sie pleite. Ihr ganzes Kapital hatte sie in die Wohnung drüben gesteckt und nun … In die Geschichte reinzukommen war anfänglich für mich ein bisschen problematisch. Ich musste erst einmal anfangen, ein Gefühl, die Beziehung zu den jeweiligen Charakteren aufzubauen. Was mir bei den vorherigen gelesenern Romanen der Autorin keine Probleme bereitet hatte, hier tat ich mich etwas schwer. Und dennoch muss ich dazu sagen, dass die Protagonisten gut gezeichnet sind. Giulia scheint verletzlich, aber auch irgendwie burschikos. Die Gemeinsamkeiten einzelner Handlungsstränge verflechten sich gut miteinander. Was der Autorin gut gelungen ist, dem Leser ein Bild von der Toskana und den Leuten zu vermitteln. Es gibt schon Szenen, die man direkt vor seinem inneren Auge sehen kann. Unterhaltsam aber auch tiefgehend wird hier das Familienleben beleuchtet. Neue Wege müssen durchdacht werden, aber auch Entscheidungen sind zu treffen. Ein charmanter Roman, der versucht, die italienische Lebensfreude, eine gewisse Leichtigkeit in sich trägt und dennoch von einer gewissen Tristesse durchzogen. Giulias Geschichte in die ich mich erst einmal hineinfinden musste. Sie hat mich nicht sofort abgeholt, sondern erst im Laufe des weiteren Geschehens. Es ist eine Familiensaga, wo die beiden Schwestern Bianca und Milena uns auch noch ihre Geschichte erzählen werden. "Die Frauen der Villa Fiore", eine charmante und dennoch aufschlussreiche Geschichte.

Lesen Sie weiter

Ein toller, kurzweiliger Roman

Von: Manja

18.03.2019

Meine Meinung Bisher hatte ich noch keinen Roman von Constanze Wilken gelesen. Jetzt bot sich mir die Chance „Die Frauen der Villa Fiore: Giulias Geschichte“ aus ihrer Feder zu lesen, da konnte ich nicht nein sagen. Das Cover gefiel mir ausgesprochen gut und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich auch flott angefangen. Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet und in ihren Roman eingefügt. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und die Handlungen waren nachvollziehbar. Giulia ist die älteste der Massinelli Schwestern. Sie ist gerade erst nach Hause zurückgekehrt, nachdem sie New York regelrecht fluchtartig verlassen hat. Ich mochte sie wirklich sehr gerne, sie wirkte sympathisch. Nun tut sie auch alles dafür um die Tradition zu erhalten, sie setzt sich sehr für das Weingut ihrer Eltern ein. Paul ist Amerikaner und arbeitet als Önologe seit einiger Zeit bei den Massinellis. Auch ihn mochte ich wirklich gerne und habe sein Tun mit Spannung verfolgt. Neben diesen zweien gibt es noch zahlreiche andere Charaktere. Sie alle fügen sich wunderbar ins Geschehen ein und ich bin schon jetzt gespannt darauf was es noch alles über die Familie Massinelli zu erfahren gibt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Sie hat es wirklich mühelos geschafft mich mit ihren Worten in die Toskana zu versetzen. Es wird alles herrlich bildhaft beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Es geht direkt los, man lernt als Leser die Toskana gut kennen, es fühlte sich schon fast so an als wäre ich selbst dort. Rasch kommt dann Spannung auf, es passieren unvorhersehbare Dinge und es gilt Familiengeheimnisse aufzudecken. Mir gefiel diese Mischung sehr gut. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, sie fügt sich ganz wunderbar ins Rahmengeschehen ein. Als Leser kann man die Emotionen gut nachempfinden. Was mir aber ganz besonders zugesagt hat, die Autorin hat hier wirklich sehr gut recherchiert. Sie bringt dem Leser den Weinbau näher und das eben vor der tollen Kulisse der Toskana. Das Ende ist in meinen Augen wirklich gut gelungen. Ich empfand es als passend, denn es schließt Giulias Geschichte wirklich sehr gut ab und macht sie rund. Ich bin gespannt welche der Frauen im nächsten Buch wohl eine tragende Rolle spielen wird. Fazit Abschließend gesagt ist „Die Frauen der Villa Fiore: Giulias Geschichte“ von Constanze Wilken ein wirklich sehr guter Roman, der mich von Anfang an eingefangen hat. Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und emotional empfand und in der man nicht nur eine tolle Kulisse vorfindet sondern auch noch einiges über den Weinbau erfährt, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugt. Wirklich zu empfehlen!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Als Autorin ist sie sowohl mit großen Frauen- als auch mit historischen Romanen erfolgreich. Weitere Titel von Constanze Wilken sind bei Goldmann in Vorbereitung.

Zur AUTORENSEITE

Weitere Bücher der Autorin