Die Oleanderschwestern

Roman

Taschenbuch
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Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

»Im neuen Roman von Cristina Caboni trifft Familiengeschichte auf toskanische Landschaft mit ihren Blumen und Düften.«

Hallo Greven (11. Oktober 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: Il Giardino dei Fiori Segreti
Originalverlag: Garzanti Libri, Milano 2016
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0509-8
Erschienen am  21. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Volterra, Italien

Leserstimmen

Leider hat es mir nicht gefallen

Von: buechervslife

27.08.2019

Auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut, denn es hörte sich so mega gut an, eine Familiengeschichte und das Thema Pflanzen. 📖🥀🌺🌿 Doch leider habe ich so gar kein Zugang zur Geschichte gefunden, schon die ersten Seiten habe keine guten Eindruck hinterlassen. Ich kam mit den Charakteren überhaupt nicht zurecht und ich habe mich eher gezwungen weiter zu lesen und das mag ich einfach nicht, denn schnell hat man keine Lust mehr zu lesen. Ich habe bisher richtig gute Familiengeschichten gelesen, aber diese Story reiht sich da leider nicht mit ein, so schön wie das Cover ist und der Klappentext sich anhört, die Umsetzung ist leider nicht so meins, schade.

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Das doppelte Lottchen auf italienisch

Von: Susanne Edelmann

24.01.2019

Die Geschichte beginnt damit, dass Iris auf der Chelsea Flower Show ganz zufällig einer Frau gegenübersteht, die ihr gleicht wie ein Ei dem anderen. Beide sind geschockt und beginnen nachzufragen. Und so stellt sich heraus, dass die beiden tatsächlich Zwillingsschwestern sind. Ihre Eltern trennten sich, als die beiden Mädchen noch klein waren, Iris wuchs fortan bei ihrem Vater Francesco auf und reiste mit ihm durch die Welt, Viola blieb bei ihrer Mutter Claudia und zog mit ihr nach London. Beide Schwestern glaubten, der jeweils andere Elternteil sei tot, doch nun müssen die Eltern Farbe bekennen und diese Lebenslüge beichten. Bevor es aber zu der geplanten Begegnung von allen vieren in London kommt, erhält Francesco einen Anruf aus der Toskana: Seine Mutter Giulia ist schwer erkrankt und will ihn noch einmal sehen. Francesco hat nach der Trennung von Claudia und einem schlimmen Streit mit Giulia das heimatliche Anwesen La Spinosa verlassen und wollte eigentlich nie mehr dorthin zurückkehren. Nun tut er es doch, in Begleitung von Iris, und wenig später treffen auch Viola und Claudia ein. Es kommt zur ersten Begegnung zwischen den Zwillingsschwestern und auch deren Eltern müssen sich nach all den Lügen und Verletzungen erst wieder vorsichtig aneinander herantasten. Giulia, die damals mit schuld am Scheitern der Ehe war, versucht alles, um die zerrüttete Familie wieder zu versöhnen – aber nach ihren eigenen Regeln. Denn sie bewahrt ein großes Geheimnis, das sie mittlerweile zu erdrücken scheint. Eine große Rolle spielt der weitläufige Garten des Anwesens, einst ein blühendes Paradies, das mittlerweile aber verwahrlost und verkümmert ist. Der Legende nach sind es immer Zwillinge, denen der Garten anvertraut wird. So hofft Giulia, dass auch Iris und Viola der alten Familientradition Folge leisten. Doch können die jungen Frauen all die Lügen, die ihr Leben überschattet haben, hinter sich lassen und ganz von vorne beginnen? Schon bald fühlte ich mich an „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner erinnert – ein Buch, das Signora Caboni nach eigener Aussage aber gar nicht kennt (ist Erich Kästner in Italien kein Begriff? Ich weiß es nicht). Aber anders als in Kästners Kinderbuch wird hier sehr viel intensiver auf die Verletzungen eingegangen, die diese Trennung bei Kindern und Eltern hervorgerufen hat. Zumal die Zwillinge in diesem Roman ja bereits junge Erwachsene sind und keine kleinen Mädchen mehr, die vielleicht schneller über so etwas hinwegkommen. Das wird hier einfühlsam erzählt, insofern hat mir die Geschichte gut gefallen. Allerdings fand ich die Erzählweise an vielen Stellen eher langatmig. Es wird viel philosophiert und ausschweifend beschrieben, die Tage gehen ins Land, ohne dass die Schwestern auch nur einmal energisch eine umfassende Aufklärung von ihren Eltern oder ihrer Großmutter einfordern. Stattdessen wird viel geschwiegen, sich zurückgezogen, umeinander herumgeschlichen. Das hat mich so manches Mal eher genervt. Schön fand ich, dass jedes Kapitel mit der genauen Beschreibung einer Pflanze eingeleitet wird: Erwähnt werden ihr botanischer Name, ihr Aussehen, ihre Bedürfnisse an Licht und Boden, ihre Verwendung und ihre Bedeutung. Nur mit wenigen Sätzen wird dabei auch der Oleander erwähnt, in der Geschichte selbst kommt er überhaupt nicht vor. Deshalb ist es mir auch ein absolutes Rätsel, warum dieser Roman in der deutschen Übersetzung den Titel „Die Oleanderschwestern“ bekommen hat, es ist ja noch nicht einmal ein Oleander auf dem Cover abgebildet. Viel mehr Bedeutung im Roman hat eine tausendjährige Rose, insofern wäre ein Name, in dem das Wort Rose vorkommt, passender gewesen. Allerdings heißt schon der Debütroman der Autorin „Die Rosenfrauen“, also war dieser Titel bereits vergeben. Im italienischen Original heißt das Buch übrigens „Der Garten der geheimen Blumen“, das finde ich ansprechend und der Geschichte angemessen. Insgesamt hat mir das Buch mit seinen vielen Blumen- und Gartenszenen viel Sehnsucht nach dem kommenden Frühling beschert. Die Geschichte an sich war ganz unterhaltsam, hatte allerdings auch deutliche Längen.

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Vita

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Dieses Buch lässt einen im Winter vom Sommer träumen …«

LZ Rheinland (16. November 2017)

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