Taschenbuch
10,99 [D] inkl. MwSt.
11,30 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland im zweiten Band der Saga den Strand des Meeres, wo sich ihm drei Türen in unsere reale Welt öffnen. Mit einem neuen Vorwort.


Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber
Originaltitel: The Drawing of the Three - The dark tower II
Taschenbuch, Broschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-87557-9
Erschienen am  01. Dezember 2003
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Noch besser als Band 1 - absolut genial!

Von: Aleshanee / Weltenwanderer

21.03.2019

Ich kann mich wieder nur mit Begeisterung auslassen, denn der zweite Band ist genauso abgefahren und genial wie der erste! Allerdings setzt er ganz anders an, denn wenn man im ersten noch in einer rohen Westernlandschaft mit Roland, dem Revolvermann, unterwegs war, führen in die drei Türen jetzt in unsere reale Welt, in denen er den drei Menschen begegnen soll, die er braucht, um zum Dunklen Turm zu gelangen. Was der Dunkle Turm ist weiß ich immer noch nicht, aber: es ist mir auch total egal! Denn Stephen King hat sich hier wirklich selbst übertroffen! Seine Charakterzeichnungen sind unglaublich - allen voran natürlich Roland, der (so gut wie) unbesiegbare Held, aber auch die drei Auserwählten sind haarsträubende Persönlichkeiten! Ich will nichts vorweg nehmen für die, die die Reihe noch nicht kennen, aber hier treffen wahrlich Welten aufeinander und wie das ganze zusammenhängt, wird am Ende auch stimmig und perfekt abgerundet. Aber auch die Nebenfiguren erhalten wieder viel Platz, Stephen King liebt es einfach, jedem von ihnen einen gewissen Raum zu geben und dadurch fühle ich mich als Leser auch immer mitten in der Geschichte. Manchen mag das zu ausschweifend sein, aber er hat einfach so eine fesselnde Art zu erzählen, das mich das überhaupt nicht gestört hat - vor allem findet er auch immer das richtige Tempo, um die Handlung nebenher trotzdem weiterlaufen zu lassen. Natürlich wird auch wieder viel geschossen und teilweise wirds etwas blutig - die Schicksale, die hier mit dem von Rolands verknüpft werden, sind nunmal keine "einfachen" Gemüter. Es geht brutal zu und grade zu Anfang fühlt man sich wie in einem Gangsterfilm, aber obwohl sich immer wieder der Schauplatz und die Atmosphäre ändert hab ich den roten Faden nicht verloren, der die Protagonisten immer wieder wie Marionetten zu dem Dunklen Turm hinzieht. Ohne euch zuviel verraten zu wollen ist es echt schwer zu beschreiben wie es im zweiten Band weitergeht - an sich trifft Roland "einfach nur" jene Menschen, die ihm helfen sollen, aber diese Begegnungen haben es absolut in sich! Ich bin wahrlich durchgeflogen durch das Buch und hab es kaum aus der Hand gelegt - Wochenende sei Dank - und ich bin jetzt mega gespannt wie es weiter geht und freu mich auf Teil 3 :)

Lesen Sie weiter

Der dunkle Turm: Drei (Stephen King)

Von: Poldi

06.06.2018

Auf seiner Suche nach dem Dunklen Turm wurden Roland, dem letzten Revolvermann, drei Gefährten vorausgesagt. Nach einem heftigen Kampf mit riesigen Hummerwesen stößt er an einem Strand dann auch auf drei Türen, die ihm eine ganz andere Welt zeigen. Hinter jeder ist einer der Prophezeiten zu sehen, doch diese sind ganz anders, als Roland sich erhofft hatte... Stephen Kings Saga um den Dunklen Turm wird momentan neu veröffentlicht, wobei jeder Band ein neues Vorwort des Autors beinhaltet. Auch im zweiten Band, der ironischerweise den Titel „Drei“ trägt (was bei dem einen oder anderen sicherlich verwirren dürfte), ist dieser wieder sehr lesenswert, der Band an sich bringt die Handlung dabei deutlich weiter – aber auch hier muss man sich an einigen Stellen erst einmal durchkämpfen. Die Mischung aus so vielen verschiedenen Themen, der skurrilen Welt, die hier detailliert aufgebaut wird, und manchmal seitenlangen Beschreibungen sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Hinzu kommt, dass hier zwar wichtige Informationen für den weiteren Verlauf der Serie gegeben werden, an sich aber nicht allzu viel passiert. Vielmehr werden die restlichen Charaktere sehr detailreich vorgestellt, was viele Kapitel des Buches in Anspruch nimmt. Dafür sind diese aber auch sehr ungewöhnlich ausgewählt und markant dargestellt. Interessant ist, dass diese sich anfangs gar nicht so stimmig einfügen wollen und zunächst einmal ein wenig aus der phantastischen Szenerie ausbrechen und der Handlung erst einmal ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Zudem bringen sie viele Themen mit ein, mit denen man so nicht wirklich gerechnet hätte. Doch so merkwürdig die Zusammenstellung auch scheinen mag, King hat alles sehr verdichtet zusammengefügt und packend erzählt. Und so geht trotz des etwas sperrigen Verlaufs eine große Faszination von den verbauten Ideen und der immer noch sehr düsteren Grundstimmung aus, zudem der große Respekt, wie man trotz des herrschenden Chaos einen geraden Weg erahnen kann. Stephen King bricht hier mit allen Konventionen des Fantasy-Romans und geht auch in seinem zweiten Band der Saga einen ganz eigenständigen Weg. Dabei verbaut er sehr interessante Versatzstücke und rückt drei Charaktere in den Mittelpunkt, nutzt dabei eine faszinierende Idee mit den Türen in unsere Welt. Wieder ist das Ganze streckenweise etwas zäh geraten und man braucht viel Aufmerksamkeit, um den Faden nicht zu verlieren. Man wird dafür aber auch mit einer sehr eindringlichen Atmosphäre belohnt, mit einem faszinierenden Konstrukt und mit viel Vorfreude auf die kommenden Bände.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

Zur AUTORENSEITE