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Im ersten Band von Stephen Kings epischer Fantasyserie durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, auf der Suche nach dem mysteriösen Dunklen Turm eine sterbende Welt. Der Auftakt zur großen Saga jetzt in einer von Stephen King komplett überarbeiteten Fassung mit neuem Vorwort und neuer Einführung.


Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber
Originaltitel: The Dark Tower: The Gunslinger
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-87556-2
Erschienen am  01. Dezember 2003
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Revolvermann

Von: Grenzenlos

12.01.2019

Stephen King selbst bezeichnet die "Der dunkle Turm"-Saga als eines seiner wichtigsten Werke. Doch auch er selbst weiß um die Schwächen seines ersten Bandes der 7-teiligen Reihe. Diese erklärt er in einem Vorwort und ich muss sagen, hätte es dieses Vorwort nicht gegeben, hätte ich das Buch sicher irgendwann abgebrochen. Der Einstieg ist sehr verworren und holprig und macht eigentlich wenig Lust weiter zu lesen. Der gesamte Geschichtenverlauf ist sehr wirr und es werden kaum Fragen beantwortet, warum jetzt was passiert, warum das jetzt wichtig ist oder wie alles zusammenhängt. Der Revolvermann Roland ist der Hauptprotagonist in der Geschichte, aber zu ihm konnte ich überhaupt keinen Bezug herstellen. Er bleibt sehr blass und unnahbar, was auch die ganzen Rückblenden in seine Vergangenheit nicht wett machen können. Die Ausschnitte aus seiner Kindheit haben mir sogar viel besser gefallen und auch mit seinem Wegbegleiter Jake konnte ich viel mehr anfangen, auch wenn mir seine Rolle nicht ganz klar geworden ist. Kings Schreibstil ist sehr komplex, aber doch angenehm zu lesen, manchmal schreibt er sehr ausschweifend, vieles liegt aber auch in kleinen Details, die man schnell mal überlesen kann. Ich hab ehrlich gesagt keinen Plan von der Geschichte, was sie mir sagen will, wo sie hin will und ob ich sie jetzt weiter verfolgen soll oder nicht. Es ist für mich auf jeden Fall ein Buch, das durch den Großen Namen von Stephen King bestand hat und sich doch über so viele Jahre in der Leserwelt gehalten hat. Ich muss wahrscheinlich den zweiten/dritten Teil lesen, damit ich mehr sagen kann über diese sehr verrückte Geschichte, die sich zwischen Fantasy, Science Fiction und Horror bewegt. Es kommen Parallelwelten, Mutanten, Zauberer und Dämonen vor, die eine doch interessante Mischung abgeben. Zum Schluss war es sogar ganz ok, so wie sich die Geschichte entwickelt hat. Fazit Schwierig, schwierig. Sehr anstrengender Einstieg in die Reihe, sehr verworrener Plot mit einigen Schwächen. Es ist sehr langwierig und wenige Fragen werden beantwortet. Durch diese verrückte Geschichte werden aber viele Fragen aufgeworfen. Es ist mein erstes Buch von King und wahrscheinlich für weniger erfahrene Leser nicht so geeignet. Trotzdem eine Reihe, an der ich dran bleiben werde!

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Schwieriger Einstieg in eine großartige Reihe

Von: Flaventus

02.12.2016

"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm." Dieser erste Satz ist nach eigenen Aussagen von Stephen King der beste Buchanfang, der ihm je geglückt ist. Und markiert gleichzeitig den Anfang des "Dunklen Turm Zyklus". +++ Das Gesamtwerk vor Augen +++ Wer jetzt das Gesamtwerk angehen möchte, weiß, dass alle Teile geschrieben sind. Wer dieses Buch wie ich kurz nach der Veröffentlichung gelesen hat, war vielleicht zuerst verwirrt. Dieser erste Teil wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Vieles bleibt im Dunklen und noch mehr unbeantwortet. Das kann den Leser deprimieren. Hier gilt es, die Parole auszusprechen, dass es sich lohnt dranzubleiben. Viele große Werke haben einen zähen Anfang. Man denke nur an das großartige Werk "Der Herr der Ringe", bei dem man sich ebenfalls durch zähe erste Seiten kämpfen muss. In "Schwarz" ist dieser zähe Einstieg - typisch für King - etwas länger geworden. Nicht umsonst habe ich zuerst einen Bericht über das Gesamtwerk geschrieben, bevor ich mich diesem Einzelband widme. Viele Leser fühlen sich in dieser Geschichte verloren, denn es ist recht schwierig gerade am Anfang Roland und seinen Gedanken zu folgen. Auch die Zeitsprünge helfen nicht immer dabei, sich in der Geschichte zurecht zu finden. +++ Fazit +++ Für sich alleine gesehen ist Schwarz sicherlich kein Meisterwerk. Im Gegenteil, es ist recht schwierige Kost. Ab Mitte des Buchs nimmt die Geschichte allerdings an Fahrt auf und der Leser wird in die Geschichte gelenkt. Ich muss zugeben, dass Schwarz eines der wenigen Bücher ist, das ich mehr als ein Mal gelesen habe. Und beim zweiten Mal sind mir Bezüge zum Gesamtwerk aufgefallen, die mir beim ersten Lesen natürlich so noch nicht klar waren. Das Gesamtwerk rund um den dunklen Turm ist sicherlich ein genreübergreifendes Meisterwerk, dass sich jeder interessierte Leser sicher nicht entgehen lassen sollte. Dabei spricht die Reihe sicherlich weniger die Horror-Fans als vielmehr die Freunde des Fantasy und Westerns an.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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