Good as Gone

Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück.
Roman

(6)
Taschenbuch
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Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen blieben vergebens. Acht Jahre später hat die Polizei den Fall längst zu den Akten gelegt, als plötzlich eine junge Frau auftaucht und behauptet, Julie zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Als Anna von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, kommt ihr ein furchtbarer Verdacht ...


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Astrid Arz
Originaltitel: Good as Gone
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2016
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10255-7
Erschienen am  11. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Solider Pageturner gepaart mit einer abscheulichen Familientragödie

Von: Alena Polster

13.01.2019

Der Klappentext verspricht hier eine hochspannende Story. Ein 13-jähriges Mädchen wird aus ihrem Haus entführt und taucht nach 8 Jahren wieder auf. Ihre Familie ist überglücklich. Doch ist sie die, für die sie sich ausgibt? Ist sie die entführte Julie? Für mich hält der Klappentext was es verspricht, nur nicht unbedingt auf die klassische Thrillerart. Für mich war das eher eine echte Familientragödie was sich dort abgespielt hat, aber von Anfang bis Ende hochspannend. Ein sehr gut durchdachter Pageturner. Der Aufbau der Geschichte ist perfekt gewählt. Zu Beginn werden wir direkt in die Entführung hineingeworfen, es bleibt keine Zeit die 13-jährige Julie kennenzulernen und Sympathien für sie zu entwickeln, was auch ok ist, weil wir die 13-jährige Julie auch nie wieder sehen werden. Nach der Rückkehr von "Julie" (ob, es wirklich Julie ist oder nicht, bleibt fast bis zum Ende im Verborgenen) schreitet die Geschichte weiterhin rasant voran. Die Erreignisse werden aus der Sicht verschiedener Personen in kurzen Abschnitten erzählt. Mir hat der häufige Wechsel sehr zugesagt, da sich nie ein Ereignisstrang zu lange hinziehen konnte. Auch fand ich die Gedanken der Personen sehr interessant und konnte teilweise die Zweifel und Groll gut nachvollziehen. Auch die Zusammenführung der Familie nach so vielen Jahren, die sich nicht einfach gestaltet, spielt eine große Rolle. Trotzdem merkt man natürlich, dass es nicht das Hauptanliegen der Autorin ist, die menschliche Verzweiflung und Gefühle im Detail und ausführlich zu erklären, das war eher genau richtig dosiert, damit die Spannung erhalten werden kann. Nach und nach kommen verschiedene Hinweise und überraschende Wendungen ans Licht, die vermuten lassen, dass "Julie" nicht die verschwundende Tochter ist. Durch die Rückblicke verschiedener Persone, die sich in der Zeit rückwärts abspielen, kommt man auch der "Julie" immer und immer näher um am Ende zu vestehen wer diese Frau eigentlich ist. Das Ende hat mich übrigens sehr überrascht, irgendwie hatte ich mit der Ursache der Tragödie so nicht gerechnet. Ich muss auch gestehen, mir waren auch manche Szenen ein bisschen zu viel, wie schlimm Menschen sein können, da wollte ich am liebsten voller Ekel das Buch weglegen. Fazit: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Auch wenn ich das Buch eher als ein Familiendrama als Thriller sehe, hat es hier an Wendungen, Überraschungen und Enthüllungen nicht gemangelt. Von Anfang bis Ende konnte eine konstante Spannung aufrecht erhalten werden. Und der Titel passt perfekt zu der Geschichte.

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Sehr spannender Thriller...

Von: Martin Books

24.09.2018

Im Alter von 13 Jahren wird Julie entführt. Acht Jahre später taucht sie dann wieder vor der Tür von ihrer Familie auf. Doch das Glück währt nicht lange. Denn die Mutter von Julie wir von einem Privatdetektiv und ehemaligen Polizisten angerufen, der den Fall angeblich bearbeitet hat. Als er ihr weißmachen will, dass es gar nicht Julie ist, die bei ihr zu Hause ist, sondern ein Mädchen namens Gretchen, hält sie ihn für verrückt. Doch als sie selbst Nachforschungen anstellt, erfährt sie schreckliches... Zitat von Seite 25 : Die ersten vierundzwanzig Stunden nach Julies Rückkehr sind den ersten vierundzwanzig Stunden nach Julies Verschwinden seltsam ähnlich, eine spiegelverkehrte Symmetrie, die jeder Kleinigkeit besondere Bedeutung verleiht. Rezension Das Cover springt direkt ins Auge, finde ich. Auf jeden Fall hat mich das Cover direkt angesprochen. Unter anderem deswegen wollte ich das Buch auch lesen. Als sich dann auch der Klappentext noch so gut anhörte, dachte ich, dass dieses Buch wohl total cool wird. Plus für diese beiden Punkte. In diesem Thriller geht es unter anderem eben um Entführung. Es gibt aber noch weitere, sehr ernste Themen, um die es auch geht. Dabei ist Vergewaltigung und Gottglaube. Das Thema menschliche Identität, mit dem das Buch wirbt, kommt aber eher als Randthema vor, nicht so wirklich als Thema. Es gibt ein paar kleine Bemerkungen, durch die es im Buch eben auch darum geht, aber vor allem um anderes, also die beiden Themen vorher. Diese Themen werden dann auch gut in der Geschichte vorkommen, soweit ganz gut. Allerdings waren mir in der Geschichte zu viele Details. Zu viel über die Vergewaltigung. Zu viele Einzelheiten, die ich im Buch gar nicht wissen wollte. Find ich nicht so gut. Der Ort ist auch sehr wichtig im Buch. Es spielt in den USA, in verschiedenen Städten. Allerdings sind diese Städte eher unwichtig. Es geht um die Plätze die hier wesentlich sind. Oft kann man in diesem Buch schon am Ort erkennen, worum es hier gehen wird. Tolle Beschreibungen und in diesem Fall richtig eingesetzt, ein ganz klarer Pluspunkt. Die Geschichte ist immer abwechselnd jeweils ein Kapitel aus der Sicht von Julie und ihrer Mutter geschrieben. Über Julies Sicht will ich noch nicht so viel verraten, damit die Spannung auch für euch noch vorhanden ist. Über die Sicht der Mutter kann ich nur so viel sagen : Spannend! Der Schreibstil ist interessant. Die Spannungskurve ist konstant hoch, leider für mich teilweise fast zu hoch. Ich fand das Buch wirklich zu spannend. Fazit: Dieses Buch ist wirklich konstant spannend, wie gesagt, für mich fast zu spannend. Für mich hatte es leider teilweise zu wenig Details, an sonsten total gut!

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Vita

Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie als freie Literaturkritikerin arbeitet und englische Literatur an einer Highschool unterrichtet. »Good as Gone« ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.

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