The Ice

Der Kampf um den Nordpol hat begonnen
Thriller

(3)
TaschenbuchNEU
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Die junge Exsoldatin Anna Aune begleitet eine wissenschaftliche Expedition zum Nordpol. Eines Nachts wird der pechschwarze Himmel plötzlich von einem Notsignal erhellt, das von einer chinesischen Forschungsbasis ausgelöst wurde. Auf der Station erwartet Anna ein Szenario wie aus einem Albtraum: Alle Wissenschaftler des Labors wurden brutal ermordet und sind mit einer Eisschicht bedeckt. Bald wird klar, dass sie einem internationalen Machtkampf um arktische Ressourcen zum Opfer gefallen sind. Und Anna gerät mitten zwischen die eisigen Fronten ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Norwegischen von Ulla Ackermann
Originaltitel: Isen
Originalverlag: Gyldendal Norsk Forlag
Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48966-4
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Hochspannung in einer eisigen Welt

Von: brigitta

13.10.2019

Inhalt: Anna Aune kehrte schwer verletzt aus Syrien zurück. Jetzt ist sie ohne Arbeit und ohne Perspektive. Um ihrem Vater einen Gefallen zu tun, begleitet sie den Forscher Daniel Zakariassen auf eine Expedition an den Nordpol. Zu Zweit forschen sie in der Einsamkeit der Arktis, einzig das Funkgerät bietet eine Verbindung zur Außenwelt. Eines Nachts durchbricht ein Notfeuer die Dunkelheit und Stille der polaren Nacht. Die einzige Station, die in der Nähe des Signals liegt, ist eine chinesische Forschungsstation und von dieser gibt es per Funk keine Antwort mehr. Anna Aune versucht sofort über Funk Hilfe bei anderen Stationen zu rufen, doch Sonnenstürme machen das Funken fast unmöglich und ein Wintersturm lässt keine Hubschrauberflüge zu. Zakariassen und Aune ziehen mitten im Sturm los um den Menschen in der chinesischen Basis zur Hilfe zu eilen. Dort angekommen bietet sich ihnen ein Bild des Grauens. Alle Menschen sind tot. Manche mitten in der Bewegung erstart und mit einer dicken Eisschicht überzogen, als wären sie in Sekunden eingefroren. Als ein Schuss durch die Nacht tönt wissen sie, sie sind nicht alleine .... Fazit: Dieses Katz- und Mausspiel in der eisigen Dunkelheit der Arktis hat mich hervorragend unterhalten. "The Ice" ist ein gelungener Mix aus Abenteuerroman und Thriller, der mit einer toughen und klugen Protagonistin überzeugt. Gerade in Abenteuerromanen sind weibliche Hauptfiguren selten und ich habe mich sehr gefreut, dass diese Geschichte von einer Frau getragen wird. Anna Aune ist ein wenig die typisch skandinavische Anti-Helden Figur. Körperlich schwer angeschlagen durch eine Schussverletzung und psychisch noch mit dem Trauma des Syrien-Konflikts beschäftigt, kämpft sie dennoch mit starken Nerven und Klugheit um ihr Leben. Mich hat die Kulisse, in der John Kåre Raake sein Debüt hat spielen lassen, sehr beeindruckt. Die Vorstellung bei Minus 40 Grad um mich herum, über mir Sonnenstürme und der gnadenlos kalte Polarwind und unter mir das eisig kalte Eismeer, um mein Leben kämpfen zu müssen, ließ mich schon in meiner Fantasie vor dem ersten Kampf scheitern. Zu unwirtlich und zu lähmend erscheinen mir die Bedingungen. Anna Aune allerdings meistert diese feindlichen Bedingungen mit starkem Überlebenswillen und Kampferfahrung. John Kåre Raake hat mich mehr als einmal auf falsche Fährten gelockt und es schien als würde er sein Katz- und Mausspiel auch mit mir spielen. "The Ice" ist das perfekte Buch für kalte Herbstabende, die man mit Wärmflasche und Wolldecke auf dem Sofa verbringen möchte.

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„The Ice“ von John Kåre Raake

Von: Nordic-Crime.de

12.10.2019

Anna Aune ist eine ehemalige Soldatin, die nach ihrem Abschied nicht weiß, wo sie hingehört. Da kommt ihr das Angebot gerade recht, eine Expedition zum Nordpol zu begleiten. Für Anna ein Kontrastprogramm, da sie die syrische Wüste, in der sie bis zu einem furchtbaren Ereignis als Sniper aktiv war, nun gegen das ewige Eis eintauscht. Ein Auftrag, der eigentlich ganz harmlos klingt, da die Aufgabe der Basis darin besteht, Robben und Wale zu beobachten und zu katalogisieren. Das ändert sich, als Anna und Daniel Zakariassen, der mit ihr am Nordpol ist, ein Notsignal bemerken. Dieses kommt von einer Station, die unter chinesischer Führung steht. Natürlich begeben sich Anna und Daniel dorthin, um Hilfe zu leisten. Als sie dort ankommen, machen sie jedoch eine grausame Entdeckung. Leser von Douglas Preston und Lincoln Child oder auch des Australiers Matthew Reilly, der in seinem Roman „Ice Station“ ein ähnliches Setting verwendet, bekommen hier einen neuen Autorennamen, den sie sicher sofort in ihr Herz schließen werden: John Kåre Raake. Der norwegische Autor, der mit „The Ice“ sein Romandebüt vorlegt, hat bisher mit Drehbüchern wie „The Wave – die Todeswelle“ von sich reden gemacht. Jetzt legt er einen Actionthriller vor, der es wahrlich in sich hat. Hochspannende Action, eine Prise Verschwörungstheorien und der raue, beinahe unwirkliche Schauplatz machen den Thriller zu einem echten Erlebnis. Kein Wunder das acht deutsche Verlage an diesem Debüt interessiert waren, das, als sie die Rechte erworben haben, noch nicht einmal veröffentlicht war. Natürlich hat John Kåre Raake durch seine Arbeit als Drehbuchautor ein Händchen für das szenische, bildhafte Schreiben. Daher ist es nicht überraschend, dass sich der Thriller stellenweise wie ein Drehbuch liest. Und es wäre auch nicht verwunderlich, wenn Hollywood seine Fühler nach dem Stoff ausstrecken würde, der für den Leser zahlreiche Wendungen bereit hält. Natürlich gab es im Vorfeld Überlegungen, die Story gleich als Drehbuch zu verfassen, doch die Realisierung eines solchen Projektes, noch dazu mit diesem exotischen Schauplatz, ist alles andere als einfach. Zumal es für den Schriftsteller, wie er in einem Interview verriet, durchaus eine Erleichterung war, sich von der Vorherrschaft des Dialogs zu befreien und sich Zeit für eine szenische Entwicklung zu nehmen. Und das beherrscht der Norweger besser als beispielsweise sein australischer Kollege Matthew Reilly. Mit Anna Aune gibt es hier eine Figur, die Tiefe und Leidenschaft besitzt und deren Ereignisse in Syrien immer wieder thematisiert werden. Ein weiteres Highlight ist natürlich der Schauplatz, den der Autor wie einen guten Hauptdarsteller verwendet und exzellent in seinen Plot einbindet. Man taucht als Leser in die Welt des Eises und des darunterlegenden Meeres ein und bekommt annähernd ein Gefühl dafür, was es bedeutet, bei diesen Temperaturen leben zu müssen. „The Ice“ von John Kåre Raake ist Popcornliteratur der allerfeinsten Art. Ein packender, actionreicher Thriller, der aber genug Tiefgang besitzt, um auch anspruchsvolle Thrillerleser zu beglücken. Am Ende bleibt für den Leser die Hoffnung, dass es ein Wiederlesen mit Anna Aune gibt. Und die gute Nachricht, dass der Autor ein solches schon in Aussicht gestellt hat.

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Vita

John Kåre Raake ist einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Norwegens. Seine Filme wurden in mehr als 120 Länder verkauft und haben allein in Norwegen mehr als zwei Millionen Kinokarten verkauft. ›The Ice‹ ist sein Debüt als Thrillerautor.

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