Wir sehen dich sterben

Thriller

Taschenbuch
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Berlin: An einem Dezembersonntag soll MyView der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Bei dem geheimen Projekt wurde eine bahnbrechende Technologie entwickelt: Mithilfe eines Chips im Sehnerv kann das Blickfeld eines Menschen live auf einen Bildschirm übertragen werden. Einen Tag vor der Präsentation entdeckt die junge Wissenschaftlerin Nina Kreutzer Videostreams, die durch die Augen von sechs ihr unbekannten Menschen blicken lassen. Menschen, die offensichtlich nicht wissen, dass ihnen ein Chip implantiert wurde – und die jetzt einer nach dem anderen ermordet werden. Zusammen mit dem Polizisten Tim Börde beginnt für Nina ein Wettlauf gegen die Zeit …

»Cooler Plot, spannend geschrieben.«

Radio Bonn (26. Oktober 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43982-5
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Atemlose Spannung von der ersten Seite an

Von: Pharo72

18.05.2020

Einem Forscherteam ist es gelungen, Menschen einen Chip in den Sehnerv zu implantieren, durch den alles, was sie sehen, live und für jeden sichtbar auf Bildschirme übertragen wird. Die Markteinführung ist von langer Hand und mit großem Aufwand geplant. Tage zuvor entdeckt eine ehemalige Mitarbeiterin die Streams und wird Zeuge eines Mordes. Offenbar wissen die Probanden nichts von dem Chip und sollen nach und nach ausgeschaltet werden. Sie wendet sich an eine Kollegin von früher und diese an die Polizei. Für Nina Kreutzer und Tim Börde beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn keiner weiß, wer die Probanden sind und der Killer ist gnadenlos. Meine Meinung: Wow, ich habe schon länger keinen so spannenden Thriller gelesen. Bereits mit dem Prolog fesselt der Autor und zieht den Leser in die Geschichte. Dann geht es Schlag auf Schlag. Lange ist der Killer seinen Verfolgern einen Schritt voraus, was ganz schön an den Nerven zerrt. Durch geschickte Cliffhanger und den Wechsel der Perspektiven zwischen Ermittlern und Profikiller entsteht das Bedürfnis, das Buch gar nicht mehr aus der Hand zu legen. Die Handlung erstreckt sich gerade mal über ca. 2 oder 3 Tage, aber dabei passiert so viel, dass man kaum folgen kann. Schlussendlich kommt es zu einem mörderischen Showdown, der dann noch mal alles toppt. Die entstehende Liebesgeschichte zwischen Ärztin und Polizist passt nicht wirklich in den Zeitrahmen, wird aber auch nur ganz kurz angerissen, sodass es sich nicht störend auswirkt. Ich mochte beide Hauptfiguren, obwohl sich Tim schon nach kurzer Zeit ziemlich dem Einfluss von Nina ergibt. Ein paar Klischees werden bedient, kein Böser kommt davon, dafür ein paar zu viele der Guten. Dennoch sind die wirklich wichtigen Personen wunderbarerweise vom Glück begünstigt. Die Möglichkeiten dieser Technologie sind gar nicht mal so abwegig und daher schon irgendwo beängstigend. Alles in allem ein perfekt inszenierter Plot, der sicher auch vor der Kamera ein Highlight darstellen würde. Nicht umsonst schreibt der Autor auch Drehbücher und arbeitet im Fernsehgeschäft. Es besteht also die Hoffnung auf eine Verfilmung. Ich kann jedem Fan rasanter Thriller mit einem kleinen Scifi-Touch den Roman nur wärmstens empfehlen und werde Michael Meisheit im Auge behalten.

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Mit den Augen der Opfer sehen

Von: Kerstin C.

13.04.2020

Das Cover zeigt eine gepixelte Person, vermutlich eine Frau auf dunklem Hintergrund. Ein Auge ist gestochen scharf und scheint einen anzuschauen. Ein Cover, das zu mir sagt: nimm mich in die Hand. Und genau das habe ich getan und es nicht bereut. Der Titel „Wir sehen dich sterben“ ist Programm. Die junge Wissenschaftlerin und Ärztin Nina Kreutzer und der LKA- Mitarbeiter Tim Börde müssen unweigerlich mit ansehen, wie jemand stirbt. Das neuartige Projekt MyView hat Probanden einen Chip in den Sehnerv implantiert und kann so in Echtzeit sehen, was der Proband sieht. Das Szenario ich erschreckend und faszinierend zu gleich. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das könnte in unserer digitalen Welt tatsächlich Wirklichkeit werden. So real fühlte sich das Geschehen an. Ich hoffe aber es bleibt die Fiktion des Autors. Während Nina und Tim hilflos den Mörder aus den Augen der Opfer beobachten müssen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Schaffen die zwei es die Probanden zu finden? Können sie anhand der Aufnahmen einen Ort lokalisieren? Können sie die Opfer retten? Diese Fragen stellen sich unweigerlich beim Lesen, während die Zeit auf der Seite des Mörders ist. Ich würde von der Geschichte gefesselt und schaltete das Leben rechts und links von mir aus. Zu sehr war ich auf die Ermittlung von Tim fokussiert und habe ihm die Daumen gedrückt, dass er bitte mehr als ein Leben retten wird. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut. Als Leser will man einfach wissen wie es weitergeht. Man hört die Uhr förmlich ticken und kann nichts anderes tun als weiterzulesen und abzuwarten was passiert. Ich für mich schaue jetzt ein Wohnmobil mit ganz anderen Augen an. Warum verrate ich dir nicht. Ein spannendes Detail, dass mein Chemiker Herz höher schlagen lässt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diesen spannenden Thriller. Er führt uns auf die dunkel Seite der Digitalisierung und zeigt einem was möglich sein könnte. Wer weiß, vielleicht laufen gerade hier schon Menschen mit Chips in den Augen herum und übertragen ihre Ausblicke in Echtzeit. Möchtest du wissen, was sie sehen?

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Vita

Michael Meisheit, 1972 in Köln geboren, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg Drehbuch und ist seit über zwanzig Jahren im deutschen Fernsehgeschäft aktiv. Meisheit lebt mit seiner Familie in Berlin-Kreuzberg.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Dieser Thriller ist von der ersten bis zur letzten Seite äußerst spannend. Einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe.«

Die Rheinpfalz (Stimme von Sabrina Kraus, Buchhandlung Osiander) (06. November 2019)

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