Der Seidenspinner

Ein Fall für Cormoran Strike

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Der zweite Fall für das außergewöhnliche Ermittlerduo von Robert Galbraith, dem Pseudonym von JK Rowling!

Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist …

Die »Cormoran Strike«-Reihe:

Band 1: Der Ruf des Kuckucks
Band 2: Der Seidenspinner
Band 3: Die Ernte des Bösen
Band 4: Weißer Tod

Alle Bände auch einzeln lesbar.

»Klassekrimis der Agatha-Christie-Schule.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung Online (14. Mai 2018)

Originaltitel: The Silkworm (A Cormoran Strike Novel)
Originalverlag: Sphere/Little, Brown Book Group, London 2014
eBook epub (epub), ca. 640 Seiten
ISBN: 978-3-641-14595-8
Erschienen am  24. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Cormoran-Strike-Reihe

Leserstimmen

Der Seidenspinner

Von: Luckyside

08.06.2020

Als ich mir Gedanken machte, was ich in dieser Rezension schreiben sollte, ist mir klar geworden, dass J. K. Rowling, hier alias Robert Galbraith, meine absolute Lieblingsautorin ist. Ich halte sie tatsächlich für die beste Autorin, die ich kenne, weil sie es vermag, den totalen Überblick zu behalten. In ihren über 600-seitigen Krimis schafft sie es, von Anfang an kleine Details einzuflechten, die am Ende alle, wie Puzzleteile, an die richtige Stelle rutschen und die Lösung des Falls glasklar erscheint. Diesen Überblick über alles zu behalten; die Hinweise einzustreuen, als würden sie genau in diese Szene gehören, ohne dass der Leser vermutet, dass sie für die Aufklärung des Falls essentiell sind; das halte ich für wahres schriftstellerisches Können. Dabei sind die Szene so bildhaft geschrieben, dass ich beim Lesen die ganze Zeit dachte, ich sei mitten im Geschehen. Immer wieder faszinierend finde ich dabei, dass Robin, Strikes Assistentin, die einzige Figur ist, die vom Äußerlichen her attraktiv beschrieben wird. Cormoran Strike, mit seiner Prothese und dem „Schamhaar“ auf dem Kopf hingegen, weckt damit sicher keinerlei Identifikationswünsche. Und doch ist er ein Protagonist, den man bewundert. Der 2. Fall führt Robin und Cormoran in die Verlagsbranche. Sie ermitteln, zeitgleich mit der Polizei, im Mordfall eines Autoren, dessen Werke ich als pornografisch widerwärtig und total durchgeknallt bezeichnen würde. Robin ist froh, dass sie bei Strike weiterarbeiten kann und versucht ihn dazu zu bewegen, sie als Ermittlerin auszubilden. Die Fälle von Cormoran Strike sind die besten Krimis, die ich je gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf den Folgeband. Mein Dank geht an die Übersetzer Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof Kurz für ihre sicher mühevolle aber ausgezeichnete Arbeit.

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Noch Besser als der Erste

Von: Das Leseleben

18.08.2017

Nachdem mir der erste Teil ‚Der Ruf des Kuckucks‘ so gut gefiel, musst ich schnellst möglich Band 2 lesen. Der Kriminalroman hat 688 Seiten und ist als Taschenbuch im Februar 2016 im Blanvalet Verlag erschienen. Inhalt: Der Schriftsteller Owen Quine ist verschwunden und seine Frau beauftragt den Privatermittler Comoran Strike ihren Ehemann wieder zu finden. Schnell findet Strike viele Menschen, die viele Gründe haben warum Owen Quine von der Bildfläche verschwinden sollte. In seinem neuesten Manuskript wettert der Autor gegen jeden in seinem Umfeld und droht so Existenzen zu zerstören. Als der Autor brutal ermordet aufgefunden wird, tun sich für Strike noch ganz andere Dimensionen auf und er trifft auf einen Mörder, den er so nie erwartet hätte. Meine Meinung: Auch wenn ‚Der Seidenspinner‘ erst sehr Ruhig und fast langweilig beginnt nimmt er doch schnell an Fahrt auf. Dieser Roman glänzt durch seine Komplexität und seine Tiefe. Trotz der hohen Figurenzahl schafft es J. K. Rowling jeder Figur etwas ganz eigenes zu geben. Ich glaube würde mir einer ihrer Figuren auf der Straße begegnen, würde ich sie sofort wieder erkennen, sondern auch für alle Anderen. Dies gilt nicht nur für Strike und seine Partnerin Robin sondern. Wer denkt Strike und Robin wurden im ersten Band schon gründlich beleuchtet und vorgestellt der irrt. Beide werden noch tiefer und vielschichtiger beleuchtet. Dabei wird wieder großen Wert auf kleine Dinge gelegt, wie z. B. das die Protagonisten auch mal aufs stille Örtchen müssen oder Essen und Trinken. Strikes Handicap wird sehr glaubhaft dargestellt. Diese Realität die sich daraus ergibt, lässt mich direkt im Geschehen sein. Wie auch schon im ersten Band schreibt J. K. Rowling über eine Sache in der sie reichlich Erfahrung gesammelt hat. Dem Verlagswesen. Einer Zunft die so abgeschottet ist von der Außenwelt und ihren eigenen Regeln hat und Prinzipien verfolgt, das ein ungeklärter Todesfall eher als genialer Clou gehandelt wird, als etwas grausames. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl die Autorin schreibt ein wenig mit dem Groll des ermordeten Owen Quine und will diese Welt vorführen. Geschickt gewählt finde ich die Position des Comoran Strike der als völlig Fremder in diese Welt eintauchen muss und so auch nicht ‚Büchermenschen‘ mitnimmt. In diesem Roman erlebt der Leser wieder eine Autorin die ihr können noch weiter verbessert hat und aus den schwächeren Stellen des ersten Bandes gelernt hat. Uns begegnen keine unnützen Einteilungen mehr. Die Handlung umfasst vom langsamen berührenden Monolog bis hin zum brutalen Mord eine ganze Bandbreite, die gepaart mit der dichten Atmosphäre Londons und wunderbaren eingängigen Schreibstil ein wahres Lesevergnügen zaubert. Wenn ich was zu bemängeln hätte dann ist es eher die Vermarktung der Comoran-Strike-Reihe. Denn diese wird im Internet als Frauenkrimi verkauft, fast sogar als Chicklit und genau das ist diese Reihe nun ganz bestimmt nicht. Für mich hat sie sogar das Potenzial den gehobenen Lesegeschmack zu entsprechen ohne sich dabei in irgendeine Schublade stecken lassen zu müssen. Für mich steht fest, wenn Ende August der dritte Teil als Taschenbuch erscheint werde ich ihn unverzüglich lesen.

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Vita

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

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