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Der Weiberaufstand Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen

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CHF 17,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21577-4

Erschienen: 22.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wider die Arroganz der Amtskirche

Als Papst Franziskus im Frühjahr 2016 ankündigte, eine Kommission zu berufen, die die Rolle von Diakoninnen in der Kirchengeschichte untersuchen solle und prüfen solle, ob es dieses Amt heute wieder geben könne, war das Medienecho sehr groß!

Christiane Florin erzählt in ihrem neuen Buch, was Frauen in der Kirche erleben, wenn sie Fragen stellen oder gar Forderungen. Sie deckt auf, was all das vermeintlich rein Innerkirchliche mit einer weltweiten antifeministischen Entwicklung zu tun hat. Denn diejenigen Kleriker und Nicht-Kleriker, die sich so unangepasst wähnen, weil sie bei gleicher Qualifikation Männer bevorzugen, sind global gesehen ziemlich konforme Gestalten. Dieses Buch ist weder ein theologisches noch ein kirchenhistorisches Fachbuch. Es ist eine Streitschrift und ein Streifzug.

»Detailliert und unterhaltsam.«

Publik-Forum (13.10.2017)

Christiane Florin (Autorin)

Christiane Florin, geb. 1968 ist deutsche Politikwissenschaftlerin und Journalistin.

Sie war von 1993 bis 1996 für die Pressestelle der Vertretung der Europäischen Kommission tätig. Von 1996 an arbeitete sie für die christlich ausgerichtete Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Von 2007 bis 2010 leitete sie das Feuilleton des Rheinischen Merkur. Von Dezember 2010 bis 2015 war sie Redaktionsleiterin der Beilage „Christ und Welt“ in Teilen der Wochenzeitung „Die Zeit“. Seit Januar 2016 ist sie Redakteurin beim Deutschlandfunk für den Bereich "Religion und Gesellschaft".

Darüber hinaus ist sie als freie Autorin und Bloggerin tätig. Sie verfasste mehrere Bücher und Beiträge, die u.a. bei Rowohlt („Warum unsere Studenten so angepasst sind“) und beim Herder-Verlag (mit Eberhard Schockenhoff „Gewissen. Eine Gebrauchsanweisung“). Sie war zuletzt wiederholt Gast zu kirchlichen und christlich-religiösen Themen u.a. bei der ARD-Talkshow von Günther Jauch und beim Presseclub des WDR.

Ihre Kommentare bei Christ & Welt wurden 2014 durch die Fachzeitschrift Medium Magazin gewürdigt.

»Detailliert und unterhaltsam.«

Publik-Forum (13.10.2017)

01.12.2017 | 19:30 Uhr | Münster

Vortrag und Gespräch

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Katholische Hochschulgemeinde
Frauenstraße 3
48143 Münster

11.01.2018 | 19:00 Uhr | Nürnberg

Vortrag

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Caritas -Pirckheimer Haus
Königstraße 64
90402 Nürnberg

20.02.2018 | 19:30 Uhr | Essen

Vortrag

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Medienforum des Bistums Essen
Zwölfling 14
45127 Essen

Tel. 0201/2204-275

23.04.2018 | 19:00 Uhr | Korschenbroich

Vortrag

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Mehr Infos

N.N.

Weitere Informationen:
Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg
41061 Mönchengladbach

28.04.2018 | 14:00 - 18:00 Uhr | Hannover

Vortrag

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Mehr Infos

[ka:punkt]
Grupenstraße 8
30159 Hannover

Weitere Informationen:
Katholische Erwachsenenbildung
30169 Hannover

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21577-4

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 22.05.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Weiberaufstand - (K)eine Streitschrift

Von: Erika Mager Datum: 09.08.2017

https://litblogkoeb.wordpress.com/

Christiane Florin, wie ich im Rheinland aufgewachsen, schreibt über die verweigerte Priesterweihe der Frau in der Katholischen Kirche in Geschichte und Gegenwart. Sie erlebte wie ich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre den frischen Wind nach dem zweiten Vatikanischen Konzil. Mädchen konnten in der Kirche in allen möglichen Gruppen schon gleichberechtigt mittun und es bestand die berechtigte Hoffnung, nun könne es nur noch besser werden.

Nur vier Jahre älter als Frau Florin und aus einem „streng“ katholischen Umfeld, habe ich schon früh begriffen, dass ein Mädchen in jeder Hinsicht weniger wert ist. Das hat mir niemand gesagt, aber ich habe es gespürt. Diese Meinung wurde mir von ganz und gar liebenswerten Menschen, vor allem auch Frauen, so tief anerzogen, dass ich noch mit fast dreißig enttäuscht war, als das Orchester, in dem ich mitspielen wollte, von einer Frau geleitet wurde.

Gut – dass war die Erziehung der sechziger, siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Aber heute?

Wir wissen alle, dass der frische Frühlingswind der 60er verflogen ist und die härteren, konservativeren Kirchenleute den Kurs wieder in ihrem Sinne korrigiert haben. Die Ökumene ist noch kein Stück weiter, das Elend der wiederverheirateten Geschiedenen ist nicht gemildert, die Frauen dürfen sich nach wie vor den unteren, arbeitsintensiven und zumeist ehrenamtlichen Tätigkeiten widmen. Da sind sie hoch willkommen.

In Ihrem Buch „Der Weiberaufstand“ dröselt Christiane Florin einmal ganz genau auf, welche Argumente seit jeher angeführt wurden, um die Weihe von Frauen zu Priestern zu verhindern. Die Begründungen wechseln, sie haben eine Geschichte, je nach dem, wie der allgemeine Zeitgeist es gerade erlaubt. Sie haben alle eine Gemeinsamkeit: sie sind nicht stichhaltig. Sie werden von einem Männerklub ausgeheckt, der alles dafür tut, um die Mädchen nicht mitspielen zu lassen.

Aus meiner untheologischen Sicht und mit meinem gesunden Menschenverstand (Männer- oder Frauenverstand gibt es zum Glück nicht) ist es einfach nur eine bodenlose Ungerechtigkeit, die ihren Gipfel 1994 in dem Schreiben Johannes Paul II. „Ordinatio Sacerdotalis“ findet, wonach selbst die Kirche gar nicht befugt sei, so etwas zu entscheiden. Und basta! Jesus hätte nur Männer berufen, obwohl genug Frauen um ihn herumschwirrten. Ja – es waren nur bärtige Fischer, Schreiner und sonstige Handwerker. Einige waren verheiratet und alle waren Juden. Nicht eines dieser Kriterien ist bis heute ausschlaggebend für die Eignung zum Priester – nur das Geschlecht.

Christiane Florin gibt an, keine Streitschrift schreiben zu wollen, obwohl der Einband des Buches in frauenbewegtem Lila daherkommt mit dem streitbaren Titel „Weiberaufstand“. Sie beschreibt die Fakten, den Status Quo, auch die Schwierigkeiten in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften und nennt die Namen lebender Frauen, die sich nicht zufrieden geben mit dem, was ihnen die Amtskirche zugesteht.

Am Ende der durchaus aufwühlenden und faktenreichen Lektüre fragt man sich: und nun? Was könnte dieses Buch nützen? Kann es endlich Änderungen herbeiführen? Frauen werden ja noch nicht mal als Gesprächspartner zu diesem Thema ernst genommen.

Ich befürchte, dass im Zuge immer größerer Pfarrbezirke und seltenen, schlecht besuchten Messen, die Kirche immer unattraktiver wird, sie sich noch einige Zeit (die durchaus noch dauern kann) über Wasser hält und dass erst ganz kurz vor Schluss auch Frauen zugelassen werden, wenn ohnehin nichts mehr zu retten ist. Empörend, unzumutbar, ungerecht.

Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen, hat Christiane Florin nicht erklärt. Aber es geht ja gar nicht um Macht. Das Amt als Priesterin steht der Frau als Mensch zu.

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. (Gen 1,27)

Was ist einfacher zu verstehen, als dieser Satz? Und unser neuer Papst? Er bleibt beim Nein!

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