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Die Glücklichen Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15636-7

Erschienen: 16.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, Taschenbuch

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Ein großes Generationsporträt unserer Zeit

Isabell und Georg sind ein Paar. Ein glückliches. Wenn die Cellistin Isabell spätabends von ihren Auftritten mit dem Orchester nach Hause geht oder der Journalist Georg von seinem Dienst in der Redaktion auf dem Heimweg ist, schauen sie oft in die Fenster fremder Wohnungen, dringen mit ihren Blicken in die hellen Räume ein. Bei abendlichen Spaziergängen werden sie zu Voyeuren. Regalwände voller Bücher, stilvolle Deckenlampen, die bunten Vorhänge der Kinderzimmer. Signale gesicherter Existenzen, die ihnen ein wohliges Gefühl geben. Das eigene Leben in den fremden Wohnungen erkennen. Doch das Gefühl verliert sich.

Mit der Geburt ihres Sohnes wächst nicht nur ihr Glück, sondern auch der Druck und die Verunsicherung. Für Isabell erweist sich die Rückkehr in ihren Beruf als schwierig: Während des Solos zittern ihre Hände, nicht nur am ersten Abend, sondern auch an den folgenden. Gleichzeitig verdichten sich in Georgs Redaktion die Gerüchte, der Verlag würde die Zeitung verkaufen. Währenddessen wird ihr Haus saniert. Im Treppenhaus hängt jetzt ein Kronleuchter, im Briefkasten liegt eine Mieterhöhung. Für die jungen Eltern beginnt damit ein leiser sozialer Abstieg. Isabell und Georg beginnen mit einem Mal zu zweifeln, zu rechnen, zu vergleichen. Jeder für sich. Je schwieriger ihr Alltag wird, desto mehr verunsichert sie, was sie sehen. Die gesicherten Existenzen mit ihren geschmackvollen Wandfarben sagen jetzt: Wir können, ihr nicht. Was vertraut und selbstverständlich schien – die Cafés, Läden, der Park, die Spielplätze mit jungen Eltern –, wirkt auf einmal unzugänglich. Gegenseitig treiben sich Isabell und Georg immer mehr in die Enge, bis das Gefüge ihrer kleinen Familie zu zerbrechen droht.

Kristine Bilkau zeichnet in ihrem Debütroman »Die Glücklichen« das präzise Bild einer nervösen Generation, überreizt von dem Anspruch, ein Leben ohne Niederlagen zu führen, die sich davor fürchtet, aus dem Paradies vertrieben zu werden.

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Kristine Bilkau (Autorin)

Kristine Bilkau, 1974 geboren, war 2008 Finalistin des Literaturwettbewerbs Open Mike in Berlin und 2009 Stipendiatin der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. 2010 erhielt sie das Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen und 2013 nahm sie an der Bayerischen Akademie des Schreibens des Literaturhauses München teil. Sie arbeitet als Journalistin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Ihr erster Roman „Die Glücklichen“ wurde vom Feuilleton gefeiert und mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet.

02.02.2017 | 19:00 Uhr | Paris

Lesung

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Mehr Infos

31.03.2017 | 19:30 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch
Moderation: Marc Röhlig
Eintritt: 8 €

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Büchereck Niendorf Nord
Nordalbingerweg 15
22455 Hamburg

Tel. 040/5553108, buechereck@aol.com

07.04.2017 | 19:30 Uhr | Gingst

Lesung und Gespräch
Moderation: Rainer Moritz
Eintritt: 12 €

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Mehr Infos

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15636-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 16.03.2015

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Mit einer wunderschönen Sprache und mitten aus dem Leben

Von: Gisela Simak Datum: 19.03.2016

lese-himmel.blogspot.de/

Zum Inhalt
Kristine Bilkau hat einen Roman geschaffen, in dem ich mich das eine oder andere Mal wieder gefunden habe. Auch ich spaziere mit meinem Mann abends und schaue für mein Leben gerne in die Fenster von anderen Leuten. Wenn ich dann auch noch Regalwände sehe, vollgepackt mit Bücher, dann sind mir diese Menschen, obwohl ich sie nicht kenne, sympathisch.
Isabell und Georg führen ein Leben, wie es in unserer Zeit nicht ungewöhnlich ist. Existenzangst ist für viele Menschen kein Fremdwort; zumal sie oft nicht unbegründet ist. Zitternde Hände machen der Cellistin Isabell das Leben schwer. Sie traut sich mit niemanden darüber reden. Frisst ihre Ängste in sich hinein, was das Ganze noch schlimmer macht. Denkt, ihr Problem rührt von einem schmerzenden Arm. Denkt ihre Schulter ist schuld. Nur ja nicht das Kind beim Namen nennen! Nachdem Georg seinen Job verloren hat, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Georg versucht mit der Situation positiv umzugehen. Bringt seinen Sohn Matti in den Kindergarten, während Isabell zur Rhea geht.
Während Georg sich gut vorstellen kann, mit weniger Geld auf dem Land ein neues Leben zu beginnen, klammert Isabell an alten Gewohnheiten. Sie will nicht akzeptieren, dass ihnen nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht. Differenzen sind vorprogrammiert.

Meine Meinung
Isabell fand ich oftmals ziemlich zickig und verwöhnt. Ich hatte das Gefühl, sie schob Georg gerne den schwarzen Peter zu. Das Thema Geld schob sie auf die Seite und gab mehr aus, als der momentanen Situation zuträglich war. Sie hatten einfach zu wenig miteinander geredet. Ihre Gefühle für sich behalten. Man kann ja verstehen, dass Jobverlust ein Drama ist. Beide konnten sich jedoch nicht damit abfinden, eventuell einen anderen Job anzunehmen. Vor allem Georg wollte nicht unter Wert arbeiten. In der heutigen Zeit nicht unbedingt die richtige Einstellung. Gut fand ich, dass Georg sehr bemüht war, dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen; eventuell einen gänzlich neuen Anfang zu wagen. Georg fiel auch der Verlust von Luxusartikel nicht so schwer.
Ihrem Sohn ließen sie sehr viel Liebe und Zuwendung zukommen. Die Ängste von Isabell und Georg waren für mich nachvollziehbar. Vor einem sozialen Abstieg haben Millionen Menschen Angst.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, und bringt die Problematik unserer Zeit nüchtern auf den Punkt. Bei einer Situation konnte ich zu 100% mitfühlen!

ACHTUNG!!!!SPOILER!!!!
Georg musste die Wohnung seiner Mutter ausräumen. Er brachte es nicht übers Herz, Möbel usw. in einen Container zu schmeißen. Diese Situation ist mir nicht unbekannt und hat mich beim Lesen voll gepackt. Auch Georg wollte lieber sehen, wenn die Besitztümer seiner Mutter auf andere Menschen übergingen. SPOILER ENDE!!!

Fazit
Das Buch "Die Glücklichen" ist mitten aus dem Leben gegriffen. Isabells und Georgs Fühlen und Denken spielt sich in Millionen von Köpfen ab. Jeder Mensch kann sich in diesem Buch wiederfinden. Dazu muss man nicht arbeitslos sein. Die Autorin greift mehrere Alltagsprobleme auf. Vom lästigen Verwandschaftsbesuch bis zur Renovierung des Hauses ist so ziemlich alles dabei. In dieser Geschichte werden eigene Emotionen wachgerüttelt.
Ob mir das Ende gefallen hat? JA!
Meine Gedanken als ich das Buch beendet hatte: >> Glück ist, wenn ich es trotz Krisen immer noch verspüre."
Der Schreibstil der Autorin hat Erkennungswert. Ich gratuliere Kristine Bilkau zu ihrem Debüt. Danke für die tollen Lesestunden.
5 Sterne

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Buch der Woche - Die Glücklichen von Kristine Bilkau

Von: Susanne Becker Datum: 16.08.2016

lobedentag.blogspot.de/

Buch der Woche - Die Glücklichen von Kristine Bilkau

"Das ist wieder einer dieser Momente, wenn etwas schmerzhaft schön ist und alles eine Einheit bildet. Sie, das Kind, die Wärme, die Ruhe, in solchen Momenten kann sie ein leises Ticken hören; dieser Moment wird nicht bleiben, sie wird ihn verlieren, vielleicht vergessen, ... Stillstand im schönsten Moment, das geht nicht, denn das hieße zu sterben."

Der Roman Die Glücklichen von Kristine Bilkau ist ein kleines Meisterwerk, das ich beinahe übersehen hätte. Denn beim ersten Anlesen vor ein paar Monaten hat mich das Buch gar nicht gepackt. Ich hatte das Gefühl, meine eigene Geschichte, diejenige meiner ganzen Umgebung zu lesen, ein Klischee. Das wollte ich nicht. Ich legte es zurück auf den SuB und war eigentlich fest entschlossen, es irgendwann zu verschenken, zum Beispiel an Leute ohne Kinder oder Senioren, Leute, für die dieses Buch wie die Beschreibung einer exotischen Welt anmuten muss. Leute, die sich nicht vorstellen können, wie prekär es heutzutage sein kann, das Wagnis einer Familiengründung zu unternehmen. Wie tief die Gefühle, die Verunsicherung sind und wie groß die Existenzangst werden kann.

Genau dieser Punkt der großen Ähnlichkeit war es dann aber am Wochenende, als ich dem Buch im Garten unter dem Kirschbaum seine zweite Chance gab, der mich sofort hinein zog in die Handlung. Die Geschichte einer ganzen Generation las ich da. Die Situationen, die dabei aufkommenden Gefühle, alles erkannte ich bis ins kleinste Detail wieder aus dem ersten Lebensjahr meiner ersten Tochter. Wie Kristine Bilkau die Befindlichkeiten ihrer beiden Protagonisten zu Papier bringt, da zeigt sie großes, psychologisches Können.
Diese Zeit, die ja eigentlich so ein bisschen die glücklichste im Leben eines Paares sein sollte und es in vieler Hinsicht auch ist, auch für mich war sie dennoch seltsam angespannt und brachte mich nicht selten, so wie die Protagonistin Isabell, beinahe an den Rand meiner Nervenkapazitäten mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Baustellenlärm (ja, Tatsache, wir hatten in den ersten Monaten auch eine Baustelle im Haus!), ständigem Schlafmangel, abendlichem zur Arbeit rennen, sobald der Mann zur Tür rein kommt und Großeltern, die weit weg und/oder eher unbrauchbar waren. Wie bei ihr und ihrem Mann Georg kamen dann die Angst vor Verlust des Jobs, Mieterhöhungen oder andere Veränderungen der prekären Lebensgrundlage, die sich die ganze Zeit am Rande des finanzierbaren herumschlug, hinzu, nicht weil mein Mann und ich schlechte Jobs gehabt hätten, sondern einfach, weil wir in einer Zeit Eltern geworden waren, wo es Sicherheit kaum noch gab, wo der Fulltimejob eines berufstätigen Elternteils nicht mehr ausreichte, um die Existenz einer Familie zu sichern, man also mit zwei Jobs und den daraus resultierenden knappen Zeitressourcen jonglierte. Außer man hatte reiche Eltern oder einen Job als Beamter. "Zu spät geboren.... Zu spät, um an seinen Beruf glauben zu dürfen, ohne Angst vor Zahlen und Umstrukturierungen. Wie gut hatten die alten Kollegen es noch. Sie strahlten diese Sicherheit aus, den richtigen Job gewählt zu haben. Im Sommer gings ins eigene Landhaus, Provence oder Toskana, und die Rente war auch komfortabel. Er fühlt sich jeden Tag ein wenig kleiner. Zu spät, um ein Familienvater zu sein, der etwas Bleibendes aufbaut. ..."

Isabell und Georg leben mit ihrem kleinen Sohn Matti in einer schönen Altbauwohnung, in einem angesagten Viertel, in einer deutschen Großstadt. Isabell ist Cellistin und hat gerade nach der Babypause wieder angefangen zu arbeiten. Jeden Abend, ausser montags, muss sie in den Orchestergraben und bei einem Musical spielen, inclusive Solo. Leider zittern neuerdings ihre Hände, unkontrollierbar, vor allem beim Solo. Natürlich eine Metapher für die Grundverunsicherung, die sie empfindet, auch durch die neue Rolle als Mutter, in der sie alles unbedingt ganz richtig machen möchte. Sie fürchtet, dass sie bald auf das Zittern angesprochen werden wird, dass sie ihre Arbeit verlieren könnte. Ein Teil von ihr wünscht es sich auch. Dieser Teil möchte sich ganz zurück ziehen in ihr höhlenartiges Mutterleben mit einem Säugling. Immer noch schläft Matti die Nächte nicht zuverlässig durch, der Schlafmangel rüttelt an Isabells Nerven. An den Tagen kommt sie nicht immer dann zum Üben, wenn es nötig wäre. Ihre "Pausen" sind nicht mehr abhängig von ihrer eigenen Planung, sondern von tausend kleinen Umständen: wird Matti schlafen, werden irgendwelche Geräusche ihn vorzeitig wecken?
"Die Erkenntnis, keinen Einfluss auf den Lärm und die Launen ihres Kindes zu haben, macht sie noch ungeduldiger; die Zeit zum Üben hängt am seidenen Faden, ..."
Der Druck auf Isabell wächst und als Leserin spürt man ihn mit jeder Zeile zunehmen. Man spürt, wie sie langsam an den Rand ihres Lebens gedrängt wird. Man zittert dem Moment entgegen, in dem sie über diesen Rand hinwegstolpern könnte. Man ahnt nichts Gutes.

Das Haus ist eingerüstet, wird saniert. Das ist nicht nur wegen des ständigen Lärms am Tage eine Bedrohung, sondern es könnte auch eine Mieterhöhung nach sich ziehen. Werden sich Isabell und Georg diese Wohnung, in der Isabell schon mit ihrer Mutter als Kind gelebt hat, noch lange leisten können? Ist es nicht ein Merkmal unserer Generation, dass man ständig fürchtet, das Haus könne eingerüstet, saniert, wärmegedämmt werden und man selbst lebt am Ende irgendwo am Stadtrand in einer Platte mit Blick auf die Autobahn?
Georg ist Redakteur bei einer Zeitung. Er arbeitet an einer Serie über Aussteiger, über Menschen, die alternative Lebenskonzepte versuchen, auf dem Land. Nebenbei klickt er sich durch Immobilienportale, checkt Häuser in allen möglichen Gegenden, Häuser mit Garten aus, und stellt fest, dass er sich mit seinem Gesparten noch nicht einmal die Grundsteuer würde leisten können.
Dann kommt die Betriebsversammlung, wo man per Videoübertragung aus dem Haupthaus des Verlags darüber informiert wird, dass zwar erst einmal alles so weiter geht, es aber zu Umstrukturierungen kommen wird. "Die Einleitung, freundliche, einstudierte Floskeln. Lange Phase der Verhandlungen, schwere Entscheidung, Tradition und Veränderung, große Herausforderungen, Formulierungen, die zu erwarten waren. Depressive Marktlage, neue Besitzer, starke Investorengruppe, Visionen, Risiko, Einschnitte."
Ist es ein Merkmal unserer Generation, dass wir uns zwar einbilden, unser Leben absolut selbst zu gestalten, es letztendlich aber von starken Investorengruppen mehr abhängt, als von unserem freien Willen, ob wir morgen arbeiten und wo wir übermorgen wohnen werden? Eben noch für handgemachte Brötchen bei der Brotmanufaktur im Kiez angestanden, morgen schon beim Amt, wegen Hartz IV eine Nummer ziehen?

Das Buch ist klar und kühl geschrieben, wie ein Protokoll. Die schnörkellose Sprache greift einem mit ihrem absoluten Mangel an Emotionalität immer wieder fast an die Kehle. Meisterhaft hat Kristine Bilkau ein Porträt unserer Zeit, einer Generation geschrieben, so meisterhaft, dass einem das Erkennen immer mal wieder im Halse stecken bleibt. Diese Existenzangst, diese Bedrohung, kommt unauffällig und auf leisen Sohlen daher, niemand sagt laut: "Ich kann mir die Brötchen jetzt nur noch im Discounter leisten!" Denn jeder, der langsam absteigt, schämt sich vor denen, die noch drin sind im Spiel. Diese leise Existenzangst hat Kristine Bilkau wirklich auf den Punkt eingefangen und transportiert sie durch ihr Buch direkt zum Leser. Wunderbar! Aber auch gruselig!

Ich muss jetzt leider weiter lesen! Entschuldigt mich also für den Rest des Abends.

P.S. Mein Dank an den Luchterhand Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Es hat ein wenig gedauert, aber Leute, das Buch gefällt mir jetzt außerordentlich!


(c) Susanne Becker

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Richtig beigeistert

Von: Tina Krauskopf aus Neumünster Datum: 21.07.2015

Buchhandlung: Lübbert + Hieronymus BUCH & medien Vertriebs-GmbH

Richtig begeistert hat mich die Bilkau. Ich habe mich in so vielen Punkten direkt angesprochen gefühlt. Ich mag ihre Sprache, dieses Einfühlungsvermögen und die Sicht auf die Lebenssituation heute, in der vieles anders, aber nicht unbedingt besser oder einfacher ist. Diese ganzen gut ausgebildeten Menschen, diese Gratwanderung und manchmal der tiefe Fall. Es hat mich wirklich tief berührt, vieles aufgewühlt...

Kristine Bilkau gehört zu den jüngeren deutschen Autoren, die es meisterhaft verstehen, den Alltag, das Leben und die Probleme der Ü-30 Generation vor einem politisch, gesellschaftlichen Hintergrund authentisch und völlig schnörkellos zu erzählen.

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