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Die Herzlichkeit der Vernunft

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22745-6

NEU
Erschienen: 16.10.2017
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Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit, Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, Kleist oder das Wissen um den Menschen, Terror oder die Klugheit des Rechts, Politik oder das Lob der Langsamkeit: Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge unterhalten sich über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und darüber, was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht.

"Die Herzlichkeit der Vernunft" ist ein sehr persönlicher Dialog der beiden Schriftsteller.

"Die Vernunft ist vor allen Dingen menschenfreundlich" Interview im Deutschlandfunk (19.10.17)

»Was für ein kluger, vor allem inspirierter wie inspirierender Dialog ereignet sich da zwischen beiden. Immer lesenswert, nie einschüchternd oder eitel.«

Lothar Schröder / Rheinische Post (30.10.2017)

Ferdinand von Schirach (Autor)

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.


Alexander Kluge (Autor)

Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, Jurist, Filmemacher und Schriftsteller. Er lebt in München. Seine letzten Bücher: »Kongs große Stunde. Chronik des Zusammenhangs« und - mit Georg Baselitz - »Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern«.

»Was für ein kluger, vor allem inspirierter wie inspirierender Dialog ereignet sich da zwischen beiden. Immer lesenswert, nie einschüchternd oder eitel.«

Lothar Schröder / Rheinische Post (30.10.2017)

»Ein Gesprächsband im besten, klügsten Sinne.«

B.Z am Sonntag (22.10.2017)

eBook (epub), 1 farbige Abbildung

ISBN: 978-3-641-22745-6

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

NEU
Erschienen: 16.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Gespräch zweier Schriftsteller

Von: eulenmatz iest Datum: 23.10.2017

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
Sokrates oder das Glück der Bescheidenheit, Voltaire oder die Freiheit durch Toleranz, Kleist oder das Wissen um den Menschen, Terror oder die Klugheit des Rechts, Politik oder das Lob der Langsamkeit: Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge unterhalten sich über Grundfragen des Rechts und der Gesellschaft, über Theater und Literatur, über die Gefahren der direkten Demokratie und der sozialen Medien und darüber, was den Menschen im eigentlichen Sinn menschlich macht.

MEINUNG:
Auf das Buch bin ich natürlich wieder gestoßen, weil der Ferdinand von Schirach wieder als Autor dabei war und ich alles von ihm lese. "Die Herzlichkeit der Vernunft" ist ein sehr persönlicher Dialog zwischen den beiden Schriftstellern Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge, von dem ich vorher aber noch nie etwas gehört habe. Man sollte vorweg wissen, dass dieses Buch nicht wie von Schirachs sonstige Texte sind.

Beide unterhalten sich über Sokrates, Voltaire, Kleist, Terror und Politik. Das Buch ist damit auch genau in fünf Abschnitte unterteilt. Es ist nicht wie ein Interview aufgebaut, sondern wirklich wie ein Gespräch. Der Sprachstil ist sehr gehoben und man merkt, dass beide sehr belesen sind und viel Wissen aufweisen. Einige Sachen und Begriffe musste ich nebenbei nachschauen, um dem Gesagten folgen zu können. Der Text ist auf einem sehr hohen Niveau und ließ mich oft an den einen oder anderen Text von Philosophen aus meiner Schulzeit denken. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht immer folgen konnte. Dennoch waren wieder einige gute Gedanken dabei, die ich mir rausgeschrieben habe.

Der Zusatz „sehr persönlich“ bezieht sich sicher darauf, dass Kluge auch nach von Schirachs Kindheit fragt und dieser ihm ausführlich antwortet. Ich macht auch aus der NS-Vergangenheit seines Großvaters, Baldur von Schirach, kein Geheimnis. Viele Informationen waren hier nicht neu für mich, das sie bereits in anderen Texten von von Schirach zur Sprache kamen. Von Kluge dagegen erfährt man nichts. Möglicherweise weil von Schirach im Gegenzug nicht fragt und das obwohl die Vergangenheit des in den 1930er Jahren geborenen Kluge sicher auch interessant gewesen wäre.

FAZIT:
Ein sehr interessanter Dialog, der sicher seine Fans findet. Für mich als Fan von von Schirach musste es natürlich gelesen, aber ich habe mich doch schwer getan den beiden immer folgen zu können. Ein gewisses Vorwissen wäre sicher von Vorteil gewesen.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Eine Bemerkung zum Gesprächsausschnitt von Kluge/Schirach in der WELT

Von: Sven Severin-Kriebel  aus rom Datum: 13.10.2017

severinschmidt@tiscali.it

Die Linie dieses Gesprächsausschnitts führt in die Irre. Der Schaden des falsch entscheidenden Herrschenden entsteht nicht durch EINE prägnante falsche Entscheidung. Diese könnte durch die „Vernunft der Institutionen“ oder die „Wächter der Demokratie“ beschränkt werden. Aber er entsteht durch die Summe lauter relativ unbedeutender und gerade „noch erträglicher“ Entscheidungen, die sämtlich knapp unterhalb einer „roten Linie“ sind. Der Herrscher cancelt ein Gesetz des Vorgängers, das nicht die Bevölkerung insgesamt betrifft, er erlässt eine Verfügung, die wieder einen anderen Teil der Bevölkerung erfasst, er demonstriert seine Machtinteressen durch einen kleinen Auftritt des Militärs. Alle diese relativ kleinen Entscheidungen werden vom demokratischen Apparat separat beurteilt und allein aus der jeweiligen Sicht bekämpft.
An einem nicht mit Sicherheit, aber möglicherweise entstehenden neuralgischen Punkt in der Geschichte ergänzen sich aber diese Fehlentscheidungen fatalerweise zur Katastrophe, die dann neue und irreversible Bedingungen schafft. Das ist ein in der Quantenphysik beobachteter und im Leben ständig wiederholter Prozess. In Hegels Zeit wurde er „Dialektik“ genannt.
Eine solche Differenzierung im Gespräch hätte ich von diesen beiden denkenden Menschen schon erwartet. Mit besten Grüßen: Sven Severin

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