Die Tänzerin am Abgrund

Ein Sturmlicht-Chroniken-Roman

(8)
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Für immer Kind bleiben! Das war der Wunsch des Straßenmädchens Lift – und bisher hat sich dieser auch erfüllt. Lift lebt am Hof der Azishs im Lande Roschar, und nur ihre einzigartige Gabe hat sie bislang vor Schwierigkeiten bewahrt. Doch das Leben am Hof droht, das freiheitsliebende Mädchen zu ersticken, und so zögert sie keine Sekunde, diesen zu verlassen, als sie erfährt, dass ein grausamer Mann im fernen Yeddaw Menschen wie sie – Menschen mit Magie – verfolgt. Lift bricht auf, diesen zur Seite zu stehen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich damit begibt ...

In dem Kurzroman »Die Tänzerin am Abgrund« beleuchtet Brandon Sanderson das Schicksal einer bislang kaum beachteten Figur seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«.

»Das Wort episch ist noch zu klein für Brandon Sandersons Fantasy!«

The Guardian

Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: Edgedancer
Originalverlag: Tor Books
eBook epub (epub), 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-18770-5
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

(nicht nur) für Fans der Sturmlich-Chroniken

Von: Qultur-HH

08.03.2020

Kleines Häppchen für Fans der Sturmlicht-Chroniken: Mit „Die Tänzerin am Abgrund“ schenkt Autor Brandon Sanderson seinen Lesern eine Novelle, die zwischen Band 5 und 6 (also „Der Ruf der Klingen“ und „Die Splitter der Macht“) spielt. Darin widmet er sich einer seiner Lieblingsfiguren, die aber in den Hauptromanen zu kurz kommt. Lift wollte für immer Kind bleiben – und bisher wird ihr dieser Wunsch gewährt. Sie schlägt sich als Straßenmädchen durch, hat ständig Hunger, weil sie „großartig“ ist. „Großartigkeit“, so nennt sie ihre Gabe, wenn sie Magie anwendet und sich glitschig macht. Aber das fordert eben Kraft. Ein kurzes Intermezzo am Kaiserhof beendet sie nach kurzer Zeit. Sie will sie selbst sein. Außerdem macht sie Jagd auf einen finsteren Mann, der sie und andere Magiebegabte jagt. Die Novelle ist kurzweilig geschrieben. Auch ohne die Sturmlicht-Chroniken, die Welt Roschar oder das Universum Cosmere zu kennen, können Leser der Handlung folgen. So eignet sich Lifts Geschichte gut dazu, in die anderen Fantasyromane, die im Cosmere spielen, einzusteigen. Mit der Hauptreihe soll es übrigens noch in diesem Jahr weitergehen – allerdings zunächst auf Englisch.

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Ein tolles Beibuch, auch wenn die Hauptreihe unbekannt ist

Von: SofiaMa

06.03.2020

Aufmachung: Das Cover gefällt mir sehr gut, man sieht sofort, dass Die Tänzerin am Abgrund ein Fantasy-Roman ist. Es passt außerdem gut zu den Covern der Sturmlicht-Chroniken, man erkennt, dass es dazu gehört. Ich denke mal, man sieht einen Teil der Stadt Yeddaw. So hätte ich mir das niemals vorgestellt, aber ich finde die Gebäude mega schön und es passt auf jeden Fall zu der Beschreibung der Stadt. Die Schrift des Titels ragt aus dem Cover hervor und in den Klappen sieht man eine Karte der Inseln von Reschi. Alles in Allem ist das Buch also sehr hochwertig aufgemacht. Meine Meinung: Zwar kenne ich die Sturmlicht-Chroniken nicht, aber ich fand den Klappentext trotzdem spannend. Der Einstieg ist auch tatsächlich nicht so schwierig, selbst wenn man die Charaktere und die Welt erst noch kennenlernen muss. Vielleicht ist es einfacher, wenn man zuvor die Hauptbücher gelesen hat, aber man findet trotzdem leicht rein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist angepasst an die Protagonistin: Lift ist noch ein Kind, dementsprechend ist die Sprache und Ausdrucksweise im Buch relativ einfach. Trotz teilweise schwieriger Namen und unbekannter Welten (zumindest ohne Vorwissen aus der Hauptreihe), fällt es einem leicht, dem flüssigen Stil zu folgen. Lift ist anfangs etwas nervig, aber sobald man sich an sie gewöhnt hat, legt sich das schnell. Sie ist schlau und pfiffig, und weiß, sich aus jeder Situation (buchstäblich) herauszuwinden. Dadurch, dass sie allerdings noch recht unerfahren und vergleichsweise mächtig ist, handelt sie teilweise etwas überschnell. Das zeugt jedoch davon, dass sie eben noch ein Kind ist. Sie verhält sich ihrem Alter entsprechend, und das gefällt mir immer gut. Genauso merkt man, wenn sie bspw. vor etwas Angst hat. Sie versucht es zwar oft durch Coolness zu überspielen, aber man merkt, wie gesagt, dass sie trotz allem, was sie erlebt hat und erlebt, noch ein Kind ist, das dem nicht immer gewachsen ist. Durch ihre Authentizität und Menschlichkeit kann man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen, was sie trotz anfänglicher Schwierigkeiten sehr sympathisch macht. Lift ist sehr schlagfertig und frech, und hat damit nicht selten für einen Lacher bei mir gesorgt. Sie sagt, was sie denkt, nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund. Das war sehr erfrischend. Lift ist eine kleine, sympathische Heldin mit großem Mut. Wyndel, ihr „Begleiter“, ist dagegen fast das komplette Gegenteil zu ihr, was vermutlich der Grund ist, weshalb die beiden so gut miteinander harmonisieren. Er ist oft ängstlich und vorsichtig, quasi die Vernunft an Lifts Seite. Auch er war mir sehr sympathisch, weil er alles für Lifts Wohlergehen tut und ihres sogar über sein eigenes stellt. Allerdings war mir zunächst nicht wirklich klar, was genau er denn jetzt sein sollte. Aber das vermutlich auch nur, weil ich die Sturmlicht-Chroniken nicht gelesen habe, sonst wäre mir auch das vielleicht leichter gefallen. Die anderen Nebencharaktere sind allesamt unterschiedlich voneinander; keiner ist so, wie es anfangs scheint und man wird immer wieder von der Vielschichtigkeit selbst der unbedeutendsten Figur überrascht. Das sorgt dann natürlich insgesamt für viele überraschende Wendungen, gerade zum Ende hin. Rein plottechnisch ist der Anfang etwas zäh, aber auch das kann wieder daran liegen, dass ich die Reihe nicht kenne. Der Plot verdichtet sich von Kapitel zu Kapitel und es wird immer spannender. Die Tänzerin am Abgrund ist ein kurzes Buch, aber dafür passiert gerade weiter hinten einiges, wenn auch nicht so übermäßig viel, dass der Leser von Informationen überladen wird. Das Buch endet mit einem spannenden Finale und einer überraschenden Wendung. Die Geschichte ist rund und hat einen schönen Abschluss. Fazit: Die Tänzerin am Abgrund ist eine tolle Zusatzgeschichte, die sicherlich noch besser ist, wenn man die Hauptgeschichte kennt. Insbesondere der Schreibstil und die Charaktere machen Lust darauf, diese auch zu lesen, wenn man es nicht bereits getan hat. 4/5 Lesehasen.

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Vita

Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seiner »Steelheart«-Trilogie und den epischen »Sturmlicht-Chroniken« ist Brandon Sanderson auch in Deutschland einer der großen Stars der Fantasy. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

www.brandonsanderson.com

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Pressestimmen

»Ein grandioses Epos! Ich habe jede Seite davon verschlungen.«

Patrick Rothfuss