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Diener der alten Macht Roman

Das Erbe der Weitseher (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18367-7

NEU
Erschienen:  27.08.2018
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Ein alter Freund, eine neue Bedrohung – der Königsbastard ist zurück!

Fünfzehn Jahre sind seit dem schrecklichen Krieg der sechs Provinzen mit den Roten Korsaren vergangen, seitdem herrscht ein unsicherer Friede. Da verschwindet Prinz Pflichtgetreu kurz vor seiner Hochzeit mit einer Prinzessin der Roten Korsaren. Will er der Vermählung ausweichen, wie einige behaupten? Oder ist ihm etwas zugestoßen? Es gibt nur einen, der sich auf die gefahrvolle Suche nach ihm machen kann: Fitz der Bastard mit seinem Wolf Nachtauge. Doch der hat sich geschworen, nie wieder in die Intrigen des Königshofs verstrickt zu werden …



Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der lohfarbene Mann« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen.

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»Robin Hobbs Schreibstil ist so faszinierend, so nachdrücklich und bildreich, dass auch dieser Auftaktroman von Anfang bis Ende ein Lesegenuss ist.«

Bücherserien Online (18.09.2018)

Die Zauberschiffe

  • 1. Der Ring der Händler
  • 6. Die Herrscher der drei Reiche
  • 4. Die Stunde des Piraten
  • 5. Die vergessene Stadt
  • 2. Viviaces Erwachen

Doppelbände

  • 1. Die Zauberschiffe 1 + 2
  • 2. Die Zauberschiffe 3 + 4
  • 3. Die Zauberschiffe 5 + 6

Die Chronik der Weitseher

Das Erbe der Weitseher

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robin Hobb (Autorin)

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit zog sie mit ihrem Mann nach Kodiak, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit »Die Gabe der Könige«, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft und sind Dauergäste auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.

»Robin Hobbs Schreibstil ist so faszinierend, so nachdrücklich und bildreich, dass auch dieser Auftaktroman von Anfang bis Ende ein Lesegenuss ist.«

Bücherserien Online (18.09.2018)

Aus dem Amerikanischen von Eva Bauche-Eppers
Originaltitel: Fool's Errand (Tawny Man 1)
Originalverlag: Spectra, New York 2001

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18367-7

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

NEU
Erschienen:  27.08.2018

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Eine über alle Zweifel erhabene Fortführung

Von: Der Büchernarr (Frank) Datum: 19.09.2018

https://buecher.fl-e.de/2018/09/19/rezension-diener-der-alten-macht/

Den Leser erwartet nicht nur ein Wiedersehen mit Fitz Chivalric, sondern auch mit Königin Kettricken, der Vagantin Merle, Chade und natürlich dem Narr. Denn Robin Hobb erzählt die Geschichte der Weitseher in “Diener der alten Macht” weiter.

+++ Ruhig & tiefgründig +++

Dabei ist dieses Buch der erste Teil der Trilogie “Das Erbe der Weitseher“, der fünfzehn Jahre nach den Ereignissen der Trilogie “Die Chronik der Weitseher” angesiedelt ist. Die Erzählung bettet sich derart geschmeidig in den Gesamtkontext ein, dass Kenntnisse aus der “Der Chronik der Weitseher” zwingend erforderlich sind, um dem Geschehen folgen zu können.

Hobb benötigt ein gutes Drittel der Geschichte, um Fitz mit drei der Hauptcharakteren aufeinandertreffen zu lassen, bevor die Geschichte überhaupt erst richtig startet. Eben so, wie der Leser es von den vorangegangenen Erzählungen kennt, die ebenfalls derart ruhig und tiefgründig erzählt wurden. Allerdings, so bilde ich es mir zumindest ein, ist der Anteil an Humor zumindest in der ersten Hälfte des Buchs angestiegen, während gegen Ende die Tragik Oberhand gewinnt.

+++ Faszination einer Welt +++

Wie in den anderen Büchern wird die Geschichte aus Sicht von Fitz erzählt. Wieder bedient Hobb sich des Stilmittels, dass das Buch sich tatsächlich wie eine von Fitz niedergeschrieben Chronik liest. Da dieser Stil in der ersten Trilogie sehr gut funktioniert hat, ist mehr als verständlich, dass dieser in der Fortführung ebenfalls anzutreffen ist.

Auch wenn die Erzählung ruhig begonnen hat, konnte sie mich direkt in ihren Bann ziehen. Ich konnte direkt in die Welt der sechs Provinzen eintauchen, vermutlich weil mir die Charaktere von Beginn an derart vertraut waren. Die Faszination der Geschichte nahm im weiteren Verlauf zu, wodurch ich komplett in ihr versinken konnte. Wie gewohnt gibt es in dem Buch zwar eine gehörige Portion Magie, dafür keine Superhelden und übermächtige Magier. Vermutlich ist es diese Bodenständigkeit, die die Sympathie zu den Protagonisten verstärkt.

+++ Fazit +++

“Diener der alten Macht” ist eine über alle Zweifel erhabene Fortsetzung der Trilogie “Der Chronik der Weitseher” und bildet den Auftakt zur zweiten Trilogie “Das Erbe der Weitseher“. Dadurch, dass dies ebenfalls eine Neuauflage im Penhaligon-Verlag ist, stehen die Veröffentlichungstermine des zweiten und dritten Teils schon fest. Der Leser muss also nicht unbestimmte Zeit auf die Fortsetzung warten.

Die Trilogie “Der Chronik der Weitseher” ist grundlegender Bestandteil der erzählten Welt und muss meines Erachtens vorher zwingend gelesen werden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein großartiger Auftakt der 2. Chronik um Fitz Chivalric

Von: Bücherserien.de Datum: 18.09.2018

https://www.buecherserien.de/rezension-robin-hobb-diener-der-alten-macht/

„Diener der alten Macht“ von Robin Hobb.

Der Krieg der sechs Provinzen gegen die Roten Korsaren ist nun schon seit fünfzehn Jahren vorüber. Fitz Chivalric Weitseher lebt in scheinbarem Frieden, weit weg von seiner Heimat Bocksburg. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Obgleich sich Fitz geschworen hat, sich nie wieder vom Königshof vereinnahmen zu lassen, folgt er den Hilferufen der Königin, Chade und seinem Freund, dem „Narren“. Denn Prinz Pflichtgetreu ist verschwunden. Seine bevorstehende Hochzeit mit einer Prinzessin würde das Reich politisch stärken – passt das jemandem nicht, oder hat der junge Prinz schlicht das Weite gesucht? Nur Fitz ist zuzutrauen, ihn rechtzeitig zu finden. Denn immerhin ist er, irgendwie, sein Vater …

Kritik zu „Diener der alten Macht“:

Etwa so viel Zeit, wie im Roman seit dem Konflikt mit den Roten Korsaren vergangen ist, verging auch in der realen Welt seit der Erstauflage der ersten und der zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher. Doch der Auftaktband dieser zweiten Reihe um den charismatischen Fitz mit der „Gabe“ ist zeitlos, und die Neuauflage hat ihm nichts von seinem Zauber genommen. Im Gegenteil, der Roman wurde sehr behutsam und gelungen neu überarbeitet.

„Die Alte Macht“ und „Die Gabe“ spielen erneut eine wichtige Rolle – immerhin sind sie für Fitz in seinem Leben mehr Fluch als Segen gewesen und hat ihn dennoch nie ganz losgelassen. Da auch Prinz Pflichtgetreu, als Spross der Weitseher, die Gabe hat, soll Fitz ihn darin unterweisen. Dabei hat er selbst nie eine richtige Ausbildung bekommen, was ihn immer wieder in Gefahr gebracht hat. Auch die Beziehung zu drei wichtigen Figuren wird thematisiert. Da sind einerseits Chade, der Mentor von Fitz, und der Narr, sein alter Freund, und andererseits der treue Wolf Nachtauge. Alle drei sind langjährige Gefährten.

„Diener der alten Macht“ beginnt ruhig und dient in weiten Strecken vor allem der Rückbesinnung der Leser an die Ereignisse der ersten Trilogie. Gelegentlich mühsam erscheinen die Erläuterungen der verschiedenen Abstufungen der „Gabe“. Allerdings vergingen zwischen dem Erscheinen der ersten Weitseher-Reihe und ihrer Fortsetzung einige Jahre. Zudem sind „Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher“, wie auch die erste Chronik, in sich abgeschlossen und eignen sich daher grundsätzlich auch für jene, denen Fitz und seine Gefährten noch unbekannt sind. Auch beginnt Robin Hobb gern eine Reihe in eher gemächlicher Weise, nimmt sich Zeit für die Figuren und baut ihre Charaktere mit Bedacht auf. Es schadet nichts, denn ihr Schreibstil ist so faszinierend, so nachdrücklich und bildreich, dass auch dieser Auftaktroman trotz anfangs fehlender Action einfach von Anfang bis Ende ein Lesegenuss ist.

Es sind nach wie vor die Charaktere, denen Robin Hobb auf unvergleichliche Art Leben einhaucht, die den Reiz der „Weitseher“-Reihe ausmachen. Ihre Figuren haben eine einzigartige Tiefe, die den Leser mitleiden lässt. Und zu leiden gibt es erneut viel – nicht nur für Fitz.

Mein Fazit:

Wer Fitz, dem Weitseher, bereits in der ersten Trilogie mit Freuden gefolgt ist, kommt an dieser fantastischen Fortsetzung nicht vorbei. Doch auch ohne Vorkenntnisse lässt sich der Auftaktband „Diener der alten Macht“ lesen. Der Roman ist ein Fest für Fantasy-Freunde, die Gefallen finden an Geschichten, in denen ungewöhnliche Personen zu Helden wider Willen werden. Geschichten einer Welt, in der Magie eher eine Bürde ist, es keine Zwerge oder Elfen gibt und politische Ränkespiele die Königshöfe bestimmen. Die Welt von Robin Hobb und ihrem Weitseher Fitz ist eine mehr als faszinierende, und „Diener der alten Macht“ ist ein gelungener Auftakt für weitere Abenteuer, auf die ich mich jetzt schon freue.

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