Ein Papagei in Brooklyn

Roman

(2)
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Marty Fullilove und sein Sohn Ted sind beide auf ihre ganz eigene Art im Leben gescheitert. Der Vater als zynischer Lebemann, der an nichts ein gutes Haar lassen kann. Der Sohn als Möchtegern-Schriftsteller, der als Erdnussverkäufer im Stadion arbeitet. Beide haben seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt. Da braucht es schon einen unheilbaren Lungenkrebs, damit Ted seinem Vater einen Besuch abstattet. Zunächst wird er mit den üblichen Vorwürfen und Beschimpfungen begrüßt. Doch nach und nach finden die beiden zueinander – über Baseball, die Suche nach der wahren Liebe und die Freuden des Cannabiskonsums.

»Ein bitterböser Roman über die Risiken, die die Liebe mit sich bringt, mit holywoodreifen Dialogen, bösem Witz und unvermeidlichem Happy End.«

Brigitte

Aus dem Amerikanischen von Jan Schönherr
Originaltitel: BUCKY F*CKING DENT
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19030-9
Erschienen am  25. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mal etwas anderes...

Von: mariesbookishworld

29.06.2017

Eine Geschichte, wie Vater und Sohn nach langen Jahren der Ignoranz und Ablehnung in der Zeit vor dem Ableben des Vaters wieder zueinander finden. Es ist definitiv ein Buch für Fans amerikanischer Sportarten, besonders für Baseball-Fans. Da ich kein Baseball spiele und auch wirklich gar keine Ahnung von dieser Sportart habe, habe ich über das ganze Buch hinweg leider überhaupt keinen Zugang zu dem Buch finden können. Die Vater-Sohn-Story selbst ist ganz nett, mehr jedoch auch nicht. Die Idee selbst, eine Familiengeschichte in dieser Art und Weise zu erzählen ist ungewöhnlich und interessant. Im Gegensatz zur Klappentext-Meinung war ich jedoch nicht wirklich ergriffen. Alles in Einem ist mal etwas neues, jedoch war es bedauerlicherweise nicht wirklich mein Fall gewesen.

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Unterhaltsam, bewegend und nachdenklich

Von: Sarahs Bücherregal

24.05.2017

Ted arbeitet trotz Abschluss an einem Elitecollege als Erdnussverkäufer im Stadion, während er versucht, nebenbei einen Roman zu schreiben. Zu seinem Vater Marty hat er ein zerrüttetes Verhältnis und seit dem Tod seiner Mutter fast keinen Kontakt mehr. Doch als er erfährt, dass sein Vater Lungenkrebs im Endstadium hat, kümmert er sich um ihn und die beiden müssen lernen, sich zusammenzuraufen. David Duchovny hat mit „Ein Papagei in Brooklyn“ eine sehr warmherzige und ergreifende Geschichte über eine äußerst schwierige Vater-Sohn-Beziehung geschrieben. Ganz langsam beschreibt er, wie die beiden mit der Zeit viel Unausgesprochenenes aus dem Weg räumen und sich wieder annähern. Schnell zeigt sich, dass sowohl Ted als auch Marty keine einfachen Persönlichkeiten sind, sie sind stur, nachtragend und manchmal angriffslustig. Gerade ihre Ähnlichkeiten in diesen Charakterzügen macht ihr Verhältnis so schwer, denn keiner mag so richtig auf den anderen zu gehen. In Ihrer Unsicherheit und Verletzlichkeit gehen beide lieber zum Angriff über, als offen zu reden. Dass es da Zeit braucht, sich anzunähern, ist nur verständlich und Duchovny versteht es ausgezeichnet, diese Annäherung in kleinen wie großen Gesten darzustellen. Der Schreibstil des Autors hat mich am Anfang ein wenig irritiert, doch nach den ersten Seiten kommt man schnell in einen Lesefluss und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Es braucht etwas Zeit, Teds Gedanken zu verstehen, die so auf einen einprasseln, umso mehr wachsen er und sein Vater einem aber ans Herz. „Ein Papagei in Brooklyn“ – so fühlen sich die beiden manchmal, völlig fehl am Platz, unnütz, nicht wissend, wohin sie gehören. David Duchovny beschreibt die Aufarbeitung dieser Vater-Sohn-Beziehung mit viel Gespür für Zwischentöne und kleine Momente, bei denen aber der Humor keinesfalls zu kurz kommt. Ein sehr schönes Buch, das gleichzeitig unterhält, bewegt und nachdenklich macht.

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Vita

David Duchovny

David Duchovny ist bekannt als Fernseh- und Kinodarsteller. Mit Akte X wurde er weltberühmt, derzeit läuft weiter die preisgekrönte TV-Serie Californication, in der er die Hauptrolle spielt. Duchovny hat vor seiner Zeit als Schauspieler in Princeton und Yale Literatur studiert. Er ist überzeugter Vegetarier und auch im Tierschutz aktiv.

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Jan Schönherr

Jan Schönherr, geboren 1979 in Weingarten, lebt in München und übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Für seine Übersetzungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

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Zitate

»Ironisch kluge Vater-Sohn-Story mit rasanten Verbalduellen aus der Feder des ›Akte X‹-und ›Californication‹-Stars.«

Playboy

»Großstadtzauber mit viel emotionalem Tiefgang und atmosphärischer Dichte.«

Madame (01. Juli 2017)

»David Duchovny ragt aus dem Meer von schreibenden Promis heraus … Leichtfüßig und geistreich wie die besten Werke von Thomas Pynchon.«

The Washington Post

»Mit seinem neuen Roman hat Duchovny den Ball wahrhaftig aus dem Feld gehauen … diese Mischung aus Witz und Emotion ist ein Volltreffer.«

The Associated Press

»Scharfsinnig und tief berührend.«

USA Today

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