Eine kurze Geschichte der Digitalisierung

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Von elektrisierten Mönchen zur künstlichen Intelligenz: Die Geistesgeschichte der Maschine

Wir erleben täglich das Wechselbad der Gefühle: Digitalisierungsbegeisterung und Furcht vor der fremden kalten Macht. Doch woher kommt sie, diese Macht? Der Kulturtheoretiker Martin Burckhardt zeigt: alles ist von Menschen erdacht. Schließlich begann das digitale Zeitalter 1746. Wir würden nicht im Internet surfen, hätte Abbé Nollet damals nicht die Sofortwirkung von Elektrizität entdeckt. Hätte Joseph-Marie Jacquard nicht den automatisierten Webstuhl erfunden und Charles Babbage mit seiner Analytischen Maschine nicht den Grundstein für unseren heutigen Computer gelegt. Nicht die Mathematik treibt die Digitalisierung voran, sondern menschliche Wünsche und Sehnsüchte. Dieses Buch ist eine Einladung, den Computer nicht als Gerät zu denken, sondern als Gesellschaftsspiel, das unsere Zukunft prägen wird. Ein Crashkurs in der Geistesgeschichte der Maschine.


eBook epub (epub), 107 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-641-21951-2
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend und schön geschrieben

Von: René aus Kassel aus Vellmar

24.09.2019

Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben. Ich möchte hier jetzt nichts verraten, aber kann es sehr empfehlen!

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Lebensraum Computer

Von: Bergund Fuchs

23.03.2019

Für „digital natives“ sind Smartphone, Internet und Laptop normale Gebrauchsgegenstände. Aber auch digitale Einwanderer haben sich daran gewöhnt, dass ihr Auto, Kühlschrank oder Hörgerät computergesteuert sind. Dass sich die Digitalisierung aller Lebensbereiche nicht von heute auf morgen durch eine zündende Idee entwickelt hat, scheint nachvollziehbar. Martin Burckhardt bietet in seinem neuem Buch einen kurzweiligen Streifzug durch die Enstehungsgeschichte des Computers und des www. Die Meilensteine der Entwicklung beginnen mit der Entdeckung der Elektrizität, die Wissenschaftler wie Galvani, Faraday bis hin zu Maxwell oder Einstein zu weiteren großen Erfindungen anspornten. Burckhardt versteht es die komplexen Zuammenhänge wie den Weg vom Morseapparat zur ersten Rechenmaschine bis zur ersten Programmiersprache anschaulich darzustellen und mit biographischen Randbemerkungen der jeweiligen Protagonisten leichter verdaulich zu machen. Mal waren es militärische Anwendungsgründe, die als Motor für weiteren Fortschritt bei der Entwicklung digitalen Kommunikation bestimmend waren. Aber auch die Weitsicht von Investoren, die große Summen an Fördermitteln für Pioniergeister wie Douglas C. Engelbart locker machten. In seinem Institut wurde die Computermaus erfunden und arbeiteten die Mitarbeiter über einen Vorläufer des Intranets zusammen. Der Autor resümert, dass die Geschichte seines Buches natürlich nur einer Momentaufnahme gleicht und keineswegs beendet sei. Er vergleicht den Weg zum derzeitigen Computer und den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation mit dem Bau einer virtuellen Kathedrale, an der viele Baumeister gewirkt haben und dies auch weiterhin tun.

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Vita

Martin Burckhardt

Martin Burckhardt, geboren 1957, lebt in Berlin. Er war Verleger, ist Audio-Künstler, Essayist, Kulturtheoretiker und Programmierer. Als solcher gestaltete er das viel beachtete interaktive »Mystery Game« TwinKomplex. Zuletzt erschienen: "Eine kleine Geschichte der großen Gedanken. Wie die Philosophie die Welt erfand" und "Digitale Renaissance. Manifest für eine neue Welt". "Score" ist Burckhardts erster Roman.

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