Europa ist tot, es lebe Europa!

Eine Weltmacht muss sich neu erfinden

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Europa neu denken – ein Appell!

Mit Europa war einst die große Hoffnung auf einen Kontinent des Friedens und Wohlstands verbunden. Nach vielen Krisen scheint es heute damit vorbei zu sein. Viele Europäer sehen in der EU nur noch ein bürokratisches Monster. Doch es gibt überhaupt keinen Grund, sich enttäuscht oder zornig abzuwenden. Es gilt, das unerhörte Experiment der europäischen Einigung schwungvoll fortzusetzen. Dabei geht es um den Beweis, dass geteilte Souveränität die Staaten und Völker nicht schwächt, sondern stärkt, dass Vielfalt nicht spaltet, sondern zusammenführt. Thomas Schmid plädiert für ein Europa, das Experimente und unterschiedliche Geschwindigkeiten zulässt, das liberaler wird und dem Einbruch globaler Konflikte nicht mit Festungsdenken begegnet. Die europäische Einigung wird den Nationalstaat überwinden, ohne die Bürger heimatlos zu machen. Die hoffnungsvolle Botschaft des Autors lautet: Europa bleibt sich treu, indem es sich neu erfindet – kühn und pragmatisch zugleich.

"Thomas Schmids Europa-Buch ist ein wichtiges und sehr gutes Buch, weil es glasklare Kritik mit konstruktiven Perspektiven verbindet."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (23. Oktober 2016)

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ISBN: 978-3-641-20083-1
Erschienen am  12. September 2016
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Leserstimmen

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Vita

Thomas Schmid, Jahrgang 1945, engagierte sich in der Studentenbewegung, leitete die Zeitschrift „Autonomie“ und arbeitete als Lektor im Verlag Klaus Wagenbach. Er war in leitenden Positionen bei „Wochenpost“ und „FAZ“ tätig, zuletzt als Chefredakteur und Herausgeber der „Welt“-Gruppe. Schmid lebt als Publizist in Berlin und betreibt den Blog www.schmid-blog.de. Er veröffentlichte u.a.: „Staatsbegräbnis. Von ziviler Gesellschaft“ und (mit Daniel Cohn-Bendit) „Heimat Babylon. Das Wagnis der multikulturellen Demokratie“.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Schmid sieht wohltuend gelassen und ganz unaufgeregt realistische Auswege: politischer Wille zur Fehlkorrektur und Umbau des bestehenden Unionsgefüges."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26. November 2016)

"Ein schonungsloser Befund, der eine kathartische Wirkung entfalten und einen Neubeginn ermöglichen soll."

Die Presse (23. September 2016)

"Ein Buch, das uns Europa konstruktiv neu erfinden lässt und deswegen: unbedingt lesenswert!"

SWR "lesenswert Sachbuch" (08. Dezember 2016)

"Ein ebenso unbequemer wie eleganter Debattenbeitrag zur Zukunft Europas jenseits der herkömmlichen Denkschemata und Argumentationen. Eine hochpolitische Intervention zu einer der zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit."

Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender

"Schmid analysiert die aktuelle Verfassung der EU ohne Scheuklappen, an manchen Stellen auch so schonungslos, dass es weh tut. Das Buch ist aber alles andere als ein Abgesang auf Europa, sondern zeigt die große Chance, die in der Krise steckt."

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen

"Es kann gar nicht genug konstruktive Gedanken zur Stärkung Europas in einer Welt im Umbruch geben. Dieses Buch ist voll davon."

Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen

"Schmid präsentiert seine Erkenntnisse in klarer, eingängiger Sprache und nie, ohne den roten Faden seiner Argumentation zu verlieren. Ein Lesevergnügen, gleichermaßen für EU-Befürworter wie für EU-Skeptiker."

Das Parlament (19. Dezember 2016)

"Schmid präsentiert eine sehr lesenswerte Bestandsaufnahme Europas, oszillierend zwischen Idealsimus und Realismus. Er nennt die unangenehmen Dinge beim Namen, übt schonungslose Kritik und leuchtet konstruktive Perspektiven aus."

Potsdamer Neueste Nachrichten (29. Dezember 2016)

"Kühn und pragmatisch zugleich."

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