Giftflut

Thriller - Kommissar de Bodts dritter Fall

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Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.

Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.

»Thematisch ist Ditfurth auf der Höhe der Zeit: Seine Ermittler müssen herausbekommen, ob Islamisten, Polit-Terroristen oder noch gerissenere Verschwörer die Urheber des Bösen sind.«

Der Spiegel

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ISBN: 978-3-641-19596-0
Erschienen am  01. August 2017
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Kommissar de Bodt ermittelt

Leserstimmen

Krieg gegen unbekannt.

Von: djojo

14.03.2019

Eugen de Bodt und seine Kollegen Salinger und Yussuf ermitteln in einem Mordfall. Der technische Leiter eines Wasserwerks der Berliner Wasserbetriebe wird ermordet in der Badewanne aufgefunden. Das Motiv bleibt unklar. Fest steht nur, dass im Wasserwerk zeitgleich eingebrochen und eine Störung verursacht wurde. Was sich zunächst als einfacher Mordfall darstellt wird schon sehr kurze Zeit bedeutend größer: nahezu zeitgleich werden in Berlin, Paris und London wichtige Brücken weggesprengt. Wie es sich für einen terroristischen Akt gehört, kommen dabei auch viele hunderte Menschen ums Leben. Die Verbindung zum Mord ist schnell hergestellt, denn auch in Paris und London wurden leitende Mitarbeiter der Wasserwerke ermordet. Und gleich beginnt de Bodt in seiner eigensinnigen Art zu entwickeln. Und nimmt den Fall sehr persönlich. Die Verbrecher auch. „»Die denken wie ich«, sagte de Bodt. – »Hoffentlich nicht. Dann decken sie die Leute auch mit Zitaten ein. Das nervt, ich kann da ein Lied singen.« Salinger hob die Hände, als müsste sie einen Trupp Hunnen abwehren. – »Was heißt... die wissen, dass wir kapieren wollen, wie die ticken. Und die wollen kapieren, wie wir ticken, wenn wir versuchen, so zu ticken wie die. Klingt nach Hirnonanie.«“ (S. 375) In diesem dritten Band um Eugen de Bodt und sein Team kommt auch der blonde Türke Ali Yussuf immer häufiger zu Wort. Und bietet dabei allerlei Unterhaltungswert. Überhaupt sind Wortwahl, Satzbau und Zitate im Munde der Protagonisten wieder sehr gelungen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Fällen „Heldenfabrik“ und „Zwei Sekunden“ erscheint mir die von Christian v. Ditfurth gewählte Sprache noch ein wenig intensiver. Die Sätze kürzer, die Sprüche knackiger. Und genau das machte mir besonders Spaß. Anstrengender dagegen fand ich die Story an sich. Da wurde dieses Mal doch extrem viel in die Luft gejagt und gemordet. Klar, Thriller steht auf dem Buchcover. Aber mir war es doch etwas zu unrealistisch. Auch die Entwicklung der Figur Jan war mir viel zu abstrus: ein einfacher Computer-Nerd, der im Laufe der Erzählung eine ganz andere Seite an sich entdeckt. Und übernatürliche Kräfte entwickelt. Schade, da wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem, linguistisch und auch philosophisch war es wieder ein Genuss. Denn die gewählten Zitate bekannter und unbekannter Philosophen, die Eugen de Bodt immer wieder zum Besten gibt, passen meist wie die Faust aufs Auge.

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Für mich einer der stärksten Thriller zu dieser Thematik, den ich seit langem gelesen habe

Von: unclethom

05.03.2019

Müsste ich diesen Thriller mit nur drei Worten beschreiben, wäre das spannend, rasant und brandaktuell. Der Fall wie hier beschrieben könnte heute durchaus genau so stattgefunden haben. Die Rasanz entsteht meines Erachtens nach durch die knackig kurzen Kapitel, die anfangs durch die häufigen Wechsel der Schauplätze etwas verwirrten, dann jedoch mich in ihren Bann gezogen haben. Die Figuren sehr schön beschrieben und wirken durchweg sehr real. Nach nur wenigen Kapiteln hat der Autor den Leser gefangen genommen. Gefangen in der Story, die nicht nur reine Unterhaltung ist, sondern auch zum Nachdenken anregt. Man lässt sich durch die Story treiben und gut unterhalten, doch hat man zu jeder Zeit den Gedanken im Hinterkopf „könnte dies wirklich so passieren?“ oder hat man es tatsächlich mit einer reinen Fiktion zu tun, die so niemals möglich wäre. Zu echt wirkt die Story, die Figuren und besonders auch die Dialoge, die man sich tatsächlich so in einer Einsatzbesprechung der Polizei vorstellen könnte. Gut gefallen konnte der Schreibstil, der nicht alles zu Detailliert beschreibt so, dass dem Leser genügend Platz für das eigne Kopfkino bleibt. Insbesondere die Beschreibungen der Attentate und deren Auswirkungen lassen da viel Raum für die eigne Fantasie, sodass der Leser es sich so grausam denken kann wie er/sie es will. Für mich war dies einer der stärksten Thriller zu dieser Thematik den ich seit langem gelesen habe. Insgesamt sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!

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Vita

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Neben Sachbüchern und Thrillern wie »Der 21. Juli« und »Das Moskau-Spiel« hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht; zuletzt »Böse Schatten«. Seit 2014 ermittelt Eugen de Bodt erfolgreich – sein zweiter Fall »Zwei Sekunden« wurde mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet, zuletzt erschien »Schattenmänner«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ditfurth schickt seinen unangepassten Ermittler durch eine actiongeladene Handlung, die mit wechselnden Perspektiven und Figuren rasant erzählt wird und bis zum Schluss Tempo und Spannung behält.«

Focus online (24. Oktober 2017)

»Ditfurths Thriller besticht durch einen reduzierten Stil: Kurze, knappe Sätze treiben die Spannung voran. Explosiv, actionreich, nervenzerfetzend.«

ZDF »kulturzeit« (08. Dezember 2017)

»Ein atemloser Krimi; kurz und prägnant, geschrieben aus verschiedenen Perspektiven. Klug konstruiert.«

hr Inforadio (17. August 2017)

»Christian v. Ditfurth hat einen rasend schnellen Actionthriller geschrieben, der Politik und Wirtschaft miteinander verbindet, dass einem Hören und Sehen vergeht.«

Miriam Semrau auf hr2 Kultur (28. September 2017)

»Ein Thriller für Leser, die sich vom Tempo und Ausmaß der Skrupellosigkeit, Gier und Machtspiele fesseln lassen wollen und dann mit Schaudern reale Elemente der Handlung in der Gesellschaft erkennen.«

Miriam Semrau auf hr2 Kultur (28. September 2017)

»Die dramaturgische Konsequenz, mit der Ditfurth seinen Plot durchzieht, ist eine schöne Tugend von ›Giftflut‹.«

Thomas Wörtche in Deutschlandfunk Kultur (08. September 2017)

»Ditfurths Stil ist überaus sarkastisch, grimmig, lakonisch und sehr, sehr komisch. Er beherrscht alle Ebenen: Action, Dialoge, baut wunderbare kleine Gemeinheiten ein. Da ist er ganz großartig.«

Thomas Wörtche in Deutschlandfunk Kultur (08. September 2017)

»Rätselraten auf sehr hohem Niveau. Ditfurth schafft es, die komplexe politische Lage der Gegenwart in einem Thriller zu erzählen, der wirklich niemals langweilt.«

Katja Eßbach in NDR Info (17. Oktober 2017)

»Schnell, zeitgemäß, auch mit einem ordentlichen Schuss politischer Haltung versehen … und sehr unterhaltsam.«

Hamburger Lokalradio (01. Oktober 2017)

»Ditfurth erfüllt in der deutschen Kriminalliteratur die Rolle einer ebenso frechen wie witzigen Kassandra.«

Tobias Gohlis im Newsletter der Krimibestenliste (04. September 2017)

»Der dritte Fall des intellektuellen Sturkopfs ist grandios: ein spektakulärer Polit-Thriller, smart und knallhart.«

Günter Keil im Playboy

»Christian v. Ditfurths knallharter Politthriller fesselt auch durch seine erschreckende Aktualität.«

Gala (05. Oktober 2017)

»Ein rasanter, spektakulärer Politthriller mit vielen aktuellen Bezügen.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (09. Oktober 2017)

»Hohes Tempo, giftiger Sarkasmus, sensationelle Verbrechen, rasch wechselnde Perspektiven und ein eigenwilliger Held, der inkorrekt das Richtige tut: Ditfurth hat einen Politthriller der Extraklasse geschrieben.«

Sächsische Zeitung (22. September 2017)

»Superaktuell, hochspannend.«

Oberösterreichische Nachrichten (09. Dezember 2017)

»Ein Thriller mit Schlafdefizit-Gefahr – man will unbedingt wissen, wie es weitergeht und mag das Buch kaum aus der Hand legen.«

Ruhr Nachrichten (15. November 2017)

»Ditfurth versteht es, die Charaktere differenziert darzulegen und schafft damit einen realitätsnahen Politthriller, der zeitgeschichtlich interessierte Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht.«

Münsterland Zeitung (27. September 2017)

»Ein tempogeladener, schnörkelloser Thriller um den Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt und die brennenden Themen unserer Gesellschaft.«

Öko-Test (25. Oktober 2017)

»Mit seinem dritten Band um Kommissar de Bodt liefert Ditfurth wieder einen gelungenen Thriller: So eigenwillig, brillant und originell wie seine Hauptfigur ist auch ›Giftflut‹ angelegt. Diesen Mix aus absoluter Hochspannung, faszinierenden Protagonisten und Schwachpunkt-Diagnosen hochgerüsteter Sicherheitsapparate mit so unvergleichlich lässig-ironischen Dialogen zu präsentieren – das macht ihm hierzulande kein anderer Autor nach.«

Peter Münder im Culturmag Online (19. September 2017)

»Spannend, spannender, Christian v. Ditfurth!«

literaturmarkt.info (26. Februar 2018)

»Spannend und schnörkellos erzählt Ditfurth, dass nicht nur Terroristen die Welt in ihren Grundmauern erschüttern, sondern gerissene und kriminelle Finanzjongleure noch weitaus mehr anrichten können. Unbedingt lesenswert!«

der-kultur-blog.de (20. September 2017)