Giftflut

Thriller - Kommissar de Bodts dritter Fall

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Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.

Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.

»Thematisch ist Ditfurth auf der Höhe der Zeit: Seine Ermittler müssen herausbekommen, ob Islamisten, Polit-Terroristen oder noch gerissenere Verschwörer die Urheber des Bösen sind.«

Der Spiegel

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ISBN: 978-3-641-19596-0
Erschienen am  01. August 2017
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Kommissar de Bodt ermittelt

Leserstimmen

Ein weiterer spannender Fall mit Eugen de Bodt

Von: Anja liest

07.10.2018

Auch wenn ich es nicht unbedingt mit den Thematiken Politik und Wirtschaft habe, begeistern mich die Bücher von Christian v. Difurth jedes Mal aufs Neue. Dies liegt vor allem daran, das im Buch diese Themen sehr anschaulich verarbeitet werden und man einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Staates erhält. Dabei nimmt der Autor auch keine Rücksicht auf Sehenswürdigkeiten oder Errungenschaften die einen jahrelangen Aufbau benötigten und schafft es damit seine Welt sehr realistisch wirken zu lassen. Aber von vorne, denn auch wenn das Buch zu einer Reihe gehört, dürfte man als Leser kaum ein Problem damit haben, bei diesem zu beginnen. Ganz im Gegenteil. Egal ob Haupt- oder Nebenperson, kleinere Beschreibungen finden stets statt und ließen zumindest mich, stets wissen, welche Position jeder Einzelne bestritt. Anspielungen auf die vorherigen Fälle finden nur selten statt und lenken so den Fokus auf den aktuellen Fall. Dieser hatte es diesmal wirklich in sich, denn die Ereignisse schockierten mich regelrecht und hinterließen nur eine Frage: Ist dies wirklich möglich? Wie bereits in der Kurzbeschreibung erzählt wird, erfolgen im Buch Anschläge. Viele Anschläge um genau zu sein und diese fordern nicht nur Menschenleben, sondern legen alles lahm, denn die Menschen sind in Panik. Diese Angst nutzen ein paar gerissene Personen aus, um den möglichst großen Profit zu erreichen. Genau dies schockierte mich, denn kann man wirklich gewinnen, wenn alles brach liegt? Anscheinend schon und der Weg bis dahin ist spannend und zeigt, wie wenig geschützt wir eigentlich wirklich sind. Zu Eugen de Bodt und seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, kann man eigentlich nur das sagen, dass sie ein ausgezeichnetes Team sind. Dabei spielt de Bodt die größte Rolle, denn er hat sich seinen Beruf nur als Reizung für seinen Vater ausgesucht und bezeugt dies auch immer. Trotz des Hasses auf seinen Job, macht er diesen ausgezeichnet, was besonders daran liegt, das er sich über Grenzen hinwegsetzt. Und genau das ist es, was diese Reihe für mich so interessant macht. Denn würde der Herr Kommissar sich an die Regeln und Gesetzte halten, würde er wohl keinen Fall lösen können. Dabei zeigt sich besonders, wie anstrengend unser Rechtsstaat ist, da jeder noch so kleine Schritt beantragt und genehmigt werden muss. Natürlich hält er so nicht nur seine Bürger, sondern auch seine Schützer in Grenzen, aber wann hat sich je ein Krimineller an die Regeln gehalten? Ein besonderes Highlight des Buches, war übrigens eine Nebengeschichte, die von einem jungen Mann handelte, der seine Freundin rächen wollte. Die Einbindung dieses Nebenzweiges in die Hauptgeschichte gab dem ganzen noch mehr Pfiff, da er unwissentlich dazu beitrug de Bodt´s Fall weiter zu bringen. Dabei war die Geschichte selbst sehr traurig und weckte mein Mitleid, trotz der Gräueltaten, die dieser schließlich beging. Kommen wir nun mit zum Wichtigsten im Buch, der Schreibweise, denn diese steigerte sich seit dem ersten Band enorm. War sie anfangs noch gezeichnet von kurzen Sätzen, die nur ein holpriges Lesen ermöglichten, arbeitete sie sich zu einem geschmeidigen Umgangston aus, der für ausreichend Neugier, Spannung und Unterhaltung sorgte. Kurz um, ich verschlang das Buch in einem Haps denn selten konnte mich ein Wirtschaftsthriller so begeistern. Mein Fazit Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Realismus. Die Menschen, die Städte und die Taten selbst, fühlen sich unglaublich echt an. Doch was die Geschichte ausmachte, waren, neben de Bodt, die Täter selbst, welche wirklich alle Stränge nutzten, um ihren Plan durchzuziehen. Wer also glaubt eine Lösung zu haben, wird meist schon ein paar Seiten weiter enttäuscht das Handtuch werfen müssen. Dazu schafft es das Buch, politische Themen lesefreundlich zu erklären, so das man mit einigen Ohh und Ahh-Momenten rechnen darf.

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grandiose Fortsetzung!

Von: tinaliestvor

14.03.2018

In Berlin, London und in Paris steht das Wasser still. Irgendjemand hat den Hahn zugedreht. Während kurz danach das Wasser wieder läuft, stoßen de Bodt und sein Team auf einen seltsamen Mord. Ein Ehepärchen liegt scheinbar ertrunken in der eigenen Badewanne. Da es sich bei dem Toten um den Chef des Wasserwerkes handelt, glaubt de Bodt nicht an einen Zufall. Kurz darauf werden in den drei Zentren Brücken gesprengt und die Anschlagsserie scheint noch nicht vorbei. Die Soko steckt fest und de Bodt ermittelt gewohnt abseits der Norm. Mit Yussuf und Salinger im Team werden Grenzen überschritten. Als alte Bekannte aus Moskau und ein neuer Freund aus Paris ebenfalls das Ausmaß begreifen, scheint es für die Weltmärkte und die EU schon kurz vor dem Aus zu stehen. Der unkonventionelle Strippenzieher de Bodt löst einen Faden nach dem nächsten aus dem schier nicht enden wollenden Knäul des Terrors. Bepackt mit Kant und Nietzsche packt er das Problem an der Wurzel und sein Gegner ahnt, dass ihm ein Ebenbürtiger gegenübersteht. Mit de Bodt rasen wir quer durch Europa und durch die Machtverstrickungen Berlins in der Hoffnung, dass dies alles nur Fiktion bleiben mag. Atemlos jagen wir den vermeintlichen Tätern hinterher, beneiden den Mut der Aufbegehrenden und sind sprachlos über die Macht des Geldes. Mit Giftflut hat Christian v. Ditfurth einen weiteren beeindruckenden Thriller geschaffen. Das Geld die Welt regiert, war einem als Leser ja vorher schon klar, aber nach dieser Story überlegt man sich sicherlich eine andere Alternative der Geldanlage. Ausgezeichnet!

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Vita

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt hat er neben Sachbüchern und Thrillern (Das Moskau-Spiel, 2010) Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Zuletzt erschienen Das Dornröschen-Projekt und Tod in Kreuzberg.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ditfurth schickt seinen unangepassten Ermittler durch eine actiongeladene Handlung, die mit wechselnden Perspektiven und Figuren rasant erzählt wird und bis zum Schluss Tempo und Spannung behält.«

Focus online (24. Oktober 2017)

»Ditfurths Thriller besticht durch einen reduzierten Stil: Kurze, knappe Sätze treiben die Spannung voran. Explosiv, actionreich, nervenzerfetzend.«

ZDF »kulturzeit« (08. Dezember 2017)

»Ein atemloser Krimi; kurz und prägnant, geschrieben aus verschiedenen Perspektiven. Klug konstruiert.«

hr Inforadio (17. August 2017)

»Christian v. Ditfurth hat einen rasend schnellen Actionthriller geschrieben, der Politik und Wirtschaft miteinander verbindet, dass einem Hören und Sehen vergeht.«

Miriam Semrau auf hr2 Kultur (28. September 2017)

»Ein Thriller für Leser, die sich vom Tempo und Ausmaß der Skrupellosigkeit, Gier und Machtspiele fesseln lassen wollen und dann mit Schaudern reale Elemente der Handlung in der Gesellschaft erkennen.«

Miriam Semrau auf hr2 Kultur (28. September 2017)

»Die dramaturgische Konsequenz, mit der Ditfurth seinen Plot durchzieht, ist eine schöne Tugend von ›Giftflut‹.«

Thomas Wörtche in Deutschlandfunk Kultur (08. September 2017)

»Ditfurths Stil ist überaus sarkastisch, grimmig, lakonisch und sehr, sehr komisch. Er beherrscht alle Ebenen: Action, Dialoge, baut wunderbare kleine Gemeinheiten ein. Da ist er ganz großartig.«

Thomas Wörtche in Deutschlandfunk Kultur (08. September 2017)

»Rätselraten auf sehr hohem Niveau. Ditfurth schafft es, die komplexe politische Lage der Gegenwart in einem Thriller zu erzählen, der wirklich niemals langweilt.«

Katja Eßbach in NDR Info (17. Oktober 2017)

»Schnell, zeitgemäß, auch mit einem ordentlichen Schuss politischer Haltung versehen … und sehr unterhaltsam.«

Hamburger Lokalradio (01. Oktober 2017)

»Ditfurth erfüllt in der deutschen Kriminalliteratur die Rolle einer ebenso frechen wie witzigen Kassandra.«

Tobias Gohlis im Newsletter der Krimibestenliste (04. September 2017)

»Der dritte Fall des intellektuellen Sturkopfs ist grandios: ein spektakulärer Polit-Thriller, smart und knallhart.«

Günter Keil im Playboy

»Christian v. Ditfurths knallharter Politthriller fesselt auch durch seine erschreckende Aktualität.«

Gala (05. Oktober 2017)

»Ein rasanter, spektakulärer Politthriller mit vielen aktuellen Bezügen.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (09. Oktober 2017)

»Hohes Tempo, giftiger Sarkasmus, sensationelle Verbrechen, rasch wechselnde Perspektiven und ein eigenwilliger Held, der inkorrekt das Richtige tut: Ditfurth hat einen Politthriller der Extraklasse geschrieben.«

Sächsische Zeitung (22. September 2017)

»Superaktuell, hochspannend.«

Oberösterreichische Nachrichten (09. Dezember 2017)

»Ein Thriller mit Schlafdefizit-Gefahr – man will unbedingt wissen, wie es weitergeht und mag das Buch kaum aus der Hand legen.«

Ruhr Nachrichten (15. November 2017)

»Ditfurth versteht es, die Charaktere differenziert darzulegen und schafft damit einen realitätsnahen Politthriller, der zeitgeschichtlich interessierte Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht.«

Münsterland Zeitung (27. September 2017)

»Ein tempogeladener, schnörkelloser Thriller um den Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt und die brennenden Themen unserer Gesellschaft.«

Öko-Test (25. Oktober 2017)

»Mit seinem dritten Band um Kommissar de Bodt liefert Ditfurth wieder einen gelungenen Thriller: So eigenwillig, brillant und originell wie seine Hauptfigur ist auch ›Giftflut‹ angelegt. Diesen Mix aus absoluter Hochspannung, faszinierenden Protagonisten und Schwachpunkt-Diagnosen hochgerüsteter Sicherheitsapparate mit so unvergleichlich lässig-ironischen Dialogen zu präsentieren – das macht ihm hierzulande kein anderer Autor nach.«

Peter Münder im Culturmag Online (19. September 2017)

»Spannend, spannender, Christian v. Ditfurth!«

literaturmarkt.info (26. Februar 2018)

»Spannend und schnörkellos erzählt Ditfurth, dass nicht nur Terroristen die Welt in ihren Grundmauern erschüttern, sondern gerissene und kriminelle Finanzjongleure noch weitaus mehr anrichten können. Unbedingt lesenswert!«

der-kultur-blog.de (20. September 2017)