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Girl on the Train. Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15812-5

Erschienen: 15.06.2015
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Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Wussten Sie, dass Paula Hawkins in unmittelbarer Nähe eines Gefängnisses wohnt? Zum Special mit Interview + Kinotrailer

Verfilmung des Buches - Kinostart: 27. Oktober 2016 Zum Kinotrailer

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Zum Lesetag am 14. Juni 2015 auf Lovelybooks

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Leserpreis - die besten Bücher 2015 - Gewinner in Silber in der Kategorie "Krimi und Thriller" Zu den Gewinnern

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"Paula Hawkins trifft mit "Girl On The Train" ins Schwarze. […] Racheengel oder Retterin? Der Charme von "GOTT" liegt in dieser Ambivalenz."

Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung (22.06.2015)

Paula Hawkins (Autorin)

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

"Paula Hawkins trifft mit "Girl On The Train" ins Schwarze. […] Racheengel oder Retterin? Der Charme von "GOTT" liegt in dieser Ambivalenz."

Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung (22.06.2015)

"Ein toller Plot! […] Sehr filmisch geschrieben, sehr psychologisch, unglaublich spannend!"

Sebastian Fitzek, Sat1 Frühstücksfernsehen (15.07.2015)

"Unprätentiöse, klare Sprache, präzise Beobachtungen, sorgfältig entwickelte Charaktere. Ein fein austarierter Thriller."

stern (11.06.2015)

„Der Thriller des Jahres […]. Kantig, doppelbödig, spannend.”

myself (08.12.2015)

„GOTT ist ein […] spannend erzählter Roman voller Abgründe, Untiefen ein überzeugendes Spiel mit getriggerten Mutmaßungen. Hawkins hat wirklich eine grundsolide Thrillerarbeit vorgelegt.“

Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung (01.07.2015)

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27.10.2016 | Kino

"Girl on the Train"
Kinostart: 27. Oktober 2016
In den Hauptrollen: Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennett, Justin Theroux, Luke Evans, Allison Janney, Edgar Ramirez, Lisa Kudrow, Laura Prepon

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Mehr Infos

Aus dem Englischen von Christoph Göhler
Originaltitel: The Girl on the Train
Originalverlag: Doubleday, London 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15812-5

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 15.06.2015

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Subtile psychologische Spannung und Thrillerunterhaltung auf hohem Niveau. Ein großartiges Buch!

Von: Claudia Bett Datum: 21.11.2016

www.claudiabett.com

Inhalt:

Obwohl die 34-jährige Rachel wegen ihrer Alkoholsucht längst ihren Job verloren hat, pendelt sie jeden Morgen mit dem Zug nach London und abends wieder zurück. Sie will den Schein wahren, dass sie ihr Leben noch immer im Griff hat, obwohl es ihr längst aus den Händen geglitten ist. Der Zug hält jeden Tag für mehrere Minuten an der gleichen Stelle an. Rachel nutzt diese Zeit, um aus dem Zugfenster heraus die Bewohner eines Hauses zu beobachten und sich in deren Leben zu träumen. In dem Haus an der Bahnstrecke wohnt ein kinderloses Paar, das ein perfektes und glückliches Leben zu führen scheint – ein Leben, das Rachel schmerzlich vermisst, denn ihres liegt längst in Trümmern. Sie kennt dieses Paar nicht, nennt sie in ihren Gedanken Jason und Jess und fantasiert sich täglich in deren scheinbar harmonisches Idyll. Auch Rachel war einst glücklich und lebte bis vor ein paar Jahren mit ihrem Mann Tom ganz in der Nähe dieses Hauses, dessen Bewohner sie nun beobachtet.

"Die beiden sind wirklich füreinander geschaffen, sie sind ein gutes Gespann. Sie sind glücklich, das sehe ich ihnen an. Sie sind das, was ich früher war. Sie sind Tom und ich vor fünf Jahren. Sie sind, was ich verloren habe; alles, was ich gerne wäre." (S. 23)

Zu ihrem Entsetzen sieht sie jedoch eines Tages, wie ihre vermeintlich perfekte „Jess“ im Garten einen fremden Mann küsst. Rachel ist schockiert, nimmt diesen Betrug, der ihren Traum jäh zerstört, so persönlich, dass sie sich wieder einmal betrinkt. Wenn sie betrunken ist, tut sie häufig Dinge, die ihr hinterher peinlich sind, kann sich jedoch oft gar nicht mehr an die Details erinnern. Ständig traktiert sie ihren Exmann und dessen neue Ehefrau Anna mit Anrufen oder taucht vor ihrem ehemaligen Zuhause auf, um das Gespräch mit Tom zu suchen.
Ein Tag, nachdem sie ihre „Jess“ mit dem fremden Mann beobachtet hatte, verschwindet diese Frau plötzlich spurlos. Aus der Zeitung erfährt Rachel, dass die Frau Megan heißt und vermisst wird. Just am Abend ihres Verschwindens hatte sich Rachel wieder einmal vollkommen betrunken in der Gegend aufgehalten, erwachte am nächsten Tag verkatert und mit einer Platzwunde über dem Auge, hat aber einen Filmriss und kann sich nicht mehr erinnern, was in der Nacht zuvor passiert war. Da sie von Anna in der Nähe von Megans Zuhause gesehen wurde, steht bald die Polizei vor ihrer Tür. Rachel wird zwar nicht verdächtigt, aber als sie den Beamten erzählt, am Tag zuvor gesehen zu haben, dass Megan einen fremden Mann geküsst hat, will man den Beobachtungen der offenbar schwer alkoholkranken und psychisch instabilen Frau keinen Glauben schenken. Doch Rachel lässt Megans Verschwinden keine Ruhe, sie will wissen, was in jener Nacht vorgefallen ist und versucht, aus ihren vagen und alkoholumnebelten Erinnerungen Stück für Stück die Wahrheit zu rekonstruieren…

Meine persönliche Meinung:

Seit mehr als einem Jahr liegt "Girl on the Train" nun schon auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Inzwischen wurde der Roman verfilmt und der Film startete am 27. Oktober 2016 in den deutschen Kinos. An diesem Buch scheinen sich die Geister wahrlich zu scheiden – die einen finden es todlangweilig, die anderen mitreißend und ergreifend und während die einen von der Hauptprotagonistin genervt, teilweise sogar angeekelt waren, fanden die anderen ihr Schicksal erschütternd. Es war also an der Zeit, mir nun endlich ein eigenes Urteil zu bilden, denn je kontroverser ein Buch diskutiert wird, umso gespannter bin ich darauf.
Paula Hawkins macht es dem Leser wirklich nicht gerade sehr leicht, ihre Hauptprotagonistin Rachel zu mögen. Sie ist schon etwas anstrengend und man möchte sie manchmal einfach schütteln, ihr die Flasche wegnehmen und sie bitten, endlich mit der Sauferei aufzuhören. Ihre Alkoholexzesse werden häufig sehr drastisch geschildert, und es ist wirklich erschütternd, wie ihr Umfeld darauf reagiert. Niemand scheint Rachel noch ernst zu nehmen, niemand glaubt ihr, als sie ihre Beobachtungen schildert, teilweise sind die Menschen regelrecht angewidert von ihr, aber das Schlimmste ist, dass sie auch ihre Selbstachtung und den Respekt vor sich selbst verloren hat. Da sie ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive schildert, kommt ihr der Leser sehr nahe und kennt all ihre Gedanken und Emotionen. Sie hat die Trennung von ihrem Mann nie überwunden und liebt ihn immer noch, obwohl er sie betrogen hat. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass Tom nun mit seiner neuen Frau und seinem Kind in dem Haus lebt, in dem sie einst mit ihm glücklich war. Getrunken hat sie jedoch schon während ihrer Ehe, da ihr geradezu zwanghafter Kinderwunsch unerfüllt blieb und sie in die Depression trieb. Einerseits war ich sehr ergriffen und hatte Mitleid mit Rachel, konnte ihr Verzweiflung und Einsamkeit sehr gut nachfühlen, aber andererseits war ihr selbstzerstörerisches Verhalten manchmal nur schwer zu ertragen.
All ihre eigenen Sehnsüchte und Träume von Glück und Harmonie überträgt sie nun auf das Paar, das sie jeden Morgen vom Zug aus beobachtet und ist natürlich umso schockierter, als sie feststellen muss, dass diese Frau, die sie „Jess“ nennt und in der sie sich selbst wiederzuerkennen glaubte, ihren Mann ganz offensichtlich betrügt. Als diese Frau plötzlich verschwindet, will Rachel herausfinden, was in der Nacht ihres Verschwindens passiert ist und verstrickt sich dabei in geradezu hanebüchene Lügen. Da sie eigentlich nur selten nüchtern ist, sind ihre Handlungen häufig sehr schwer nachvollziehbar, auch wenn sie in ihrem Kopf durchaus Sinn zu machen scheinen. Ihre Gedankengänge wirken oft sehr abstrus, und manchmal hätte ich sie am liebsten aufgehalten und gebeten, sich einfach aus den Angelegenheiten dieser ihr vollkommen fremden Menschen herauszuhalten. Trotzdem war ich natürlich gespannt darauf, zu erfahren, welches Geheimnis hinter Megans Verschwinden steckt.
Die Spannung dieses Romans beruht nicht zuletzt auf der unzuverlässigen Erzählweise, bei der das, was Rachel denkt und zu wissen glaubt, immer wieder in Frage gestellt werden muss. Allerdings werden die Geschehnisse nicht nur aus Rachels, sondern auch aus der Ich-Perspektive von Megan und Anna, Toms neuer Ehefrau, geschildert. Dabei wird der Handlungsverlauf nicht chronologisch-linear erzählt, denn während man die Ereignisse der Gegenwart aus der Perspektive von Rachel und Anna erfährt, wirft man mit Megan einen Blick in die Vergangenheit und in die Wochen vor ihrem Verschwinden. Jedes Kapitel beginnt mit einer Datumsangabe, die man im Auge behalten sollte, denn sonst ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten. Diese Erzählweise ist sehr raffiniert und gut durchdacht, denn auch Megan und Anna haben keineswegs einen unvoreingenommenen Blick auf die Ereignisse, sodass der Leser an der Glaubwürdigkeit aller drei Protagonistinnen zweifeln muss und aufgrund ihrer unterschiedlichen Beurteilungen immer wieder neue Vermutungen anstellt. Die männlichen Protagonisten bleiben allerdings recht konturlos und auch rätselhaft, da man sie nur aus der Perspektive der drei Frauen kennenlernt und jede von ihnen eben einen anderen Eindruck vermittelt. Obwohl das Personal in diesem Roman und damit der Kreis der Verdächtigen recht überschaubar ist, wusste ich bis zum Schluss nicht, wer hinter Megans Verschwinden steckt, wie die Ereignisse nun zusammenhängen und musste alle Mutmaßungen, die ich anhand der widersprüchlichen Wahrnehmungen der Protagonistinnen angestellt hatte, wieder verwerfen. Von der Auflösung war ich mehr als überrascht, aber am Schluss ergibt sich trotz aller Verwirrspiele ein logisches und schlüssiges Ganzes.
Ich kann verstehen, dass all jene, die einen temporeichen Thriller erwartet haben, etwas enttäuscht sind, denn Paula Hawkins Erzählstil ist eher gemächlich. Auf dem Cover wird "Girl on the Train" jedoch auch nicht als Thriller, sondern als Roman bezeichnet, und gemächlich bedeutet nicht, dass das Buch jemals langweilig geworden wäre. Auch die düstere und triste Grundstimmung dieses Romans ist sicher Geschmacksache, hat mir allerdings ausgesprochen gut gefallen. Paula Hawkins beweist in diesem Roman, ein enormes Einfühlungsvermögen in ihre wirklich brillant ausgearbeiteten Figuren und schafft es, eine subtile, psychologische Spannung aufzubauen, die mich bis zum Schluss fesseln konnte. Für mich war "Girl on the Train" ein anspruchsvolles, tiefgründiges und dennoch packendes Leseerlebnis.

Leseempfehlung für Fans fesselnder (psycho-)thriller, die Spannung mögen und Charaktere mit ihren (durchaus unsympathischen) Eigenheiten akzeptieren

Von: BÜCHERLESER Datum: 05.08.2016

https://buecherleser.com/

Inhalt

Rachel übersteht ihren Alltag oft nur mit der Hilfe von Alkohol. Ihr Exmann hat sie vor zwei Jahren wegen einer anderen verlassen. Jeden Tag pendelt Rachel in die Stadt und jeden Tag erhascht sie einen Blick auf das Leben, das ihres sein könnte: Ihr Exmann in ihrem alten Haus mit seiner neuen Familie.
Außerdem kann Rachel jeden Tag ein junges Paar beobachten, dessen Leben scheinbar perfekt ist. „Jason und Jess“, wie Rachel die beiden nennt. Rachel hat spinnt sich eine Geschichte über das glückliche Paar zusammen, bis sie eines Tages etwas schockierendes beobachtet.
Als sie kurz darauf in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau liest und daneben das Foto von „Jess“ sieht, meldet sie ihre Beobachtung der Polizei. Damit verstrickt sich Rachel aber immer mehr in Widersprüchen, den sie war am Tag des Verschwindens dort und kann sich an nichts erinnern…

Fazit

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins wurde gehypt und verfilmt – zurecht, wie ich sagen muss. Die Erwartungen, die ich an den Roman von Paula Hawkins hatte, wurde erfüllt.

Der ungewöhnliche, schonungslos ehrliche aber auch sehr interessante Erzählstil der Autorin hat ungemein zum raschen Spannungsaufbau der Geschichte beitragen. Ebenso wie der Wechsel der Erzähl- und Zeitperspektive. Der Leser entdeckt „Girl on the Train“ auch den Perspektiven von Rachel, „Jess“ (die eigentlich Megan heißt) und der neuen Frau von Rachels Exmann, Anna.
Für mich ist keine der Charaktere trotz ihrer Authenzität und ihrer durchdachten Konzeption, ein Sympathiträger. Dennoch, das zeigt wie stark hier die Autorin ist, hat mich das Buch gefesselt.

Ein Pünktchenabzug gibt für den radikalen Anfang, der mich erstmal orientierungslos zurück gelassen hat. Ein leichterer Einstieg hätte hier weder mir noch der Autorin weh getan.

Dennoch ist „Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich“ von Paula Hawkins eine klare Leseempfehlung für Fans fesselnder (psycho-)thriller, die Spannung mögen und Charaktere mit ihren (unsympathischen) Eigenheiten akzeptieren.
Seit ich „Girl on the Train“ gelesen habe, frage ich mich -als Vielfahrerin in öffentlichen Verkehrsmitteln- ao manches mal, was die anderen wohl so denken und ob es irgendjemanden so geht wie Rachel.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Birgit Hense aus Warstein Datum: 05.08.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Dust

Guter Roman, mit überraschender Wendung.

Von: Sandra Dohrmann aus Hamburg Datum: 05.08.2015

Buchhandlung: Bücher & Co Inh. Christina Schuch

Super spannend! Empfehle ich gerne weiter!

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