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Hortensiensommer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21130-1

Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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In einem Regentropfen kann sich ein ganzer Garten spiegeln

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...

»Eine sehr berührende Geschichte, die zeigt, wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern können und wie man es mit Liebe und Geduld schafft, alles zu überwinden.«

Ratgeber Frau und Familie (21.04.2018)

Ulrike Sosnitza (Autorin)

Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, liebt ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg.

www.ulrike-sosnitza.de

»Eine sehr berührende Geschichte, die zeigt, wie Schicksalsschläge einen Menschen verändern können und wie man es mit Liebe und Geduld schafft, alles zu überwinden.«

Ratgeber Frau und Familie (21.04.2018)

15.03.2019 | 19:00 Uhr | Würzburg

Lesung und Buchpremiere

Eintritt: € 8,-

Homepage der Autorin

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Kunsthaus Michel
Semmelstr. 42
97070 Würzburg

ORIGINALAUSGABE

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21130-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.03.2018

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Ein Garten im Frühling ist wie ein Versprechen

Von: Susanne Edelmann Datum: 12.04.2018

www.susanne-edelmann.de/

„Ein Garten im Frühling ist wie ein Versprechen.“ Mit diesem, wie ich finde, wunderschönen Satz beginnt eine der bewegendsten Geschichten, die ich bislang in diesem Jahr gelesen habe. Es geht darin um die Gärtnerin Johanna, die nach einem furchtbaren Schicksalsschlag sehr zurückgezogen alleine in ihrem viel zu großen Haus lebt. Von ihrem Mann ist sie geschieden, der Kontakt zu Freunden und den Eltern beschränkt sich auf das Nötigste, nur zu ihrer Schwester Franziska hat sie ein enges Verhältnis.

Dann vermietet sie ihre Einliegerwohnung an den Lehrer Philipp und der schafft es, Johanna Stück für Stück aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Je weiter der Frühling voranschreitet, umso öfter treffen sich die beiden in Johannas Garten. Ganz allmählich und behutsam öffnet sich Johanna für eine neue Liebe, doch immer wieder plagen sie Alpträume und die Erinnerung an das schreckliche Unglück, das ihr Leben verändert hat, und flugs zieht sie sich wieder zurück.

Doch Philipp hat Geduld und tiefe Gefühle für Johanna – ebenso wie für seine Tochter Klara, für die er nach einem häßlichen Scheidungskrieg nun endlich das Besuchsrecht erkämpft hat. Doch als Johanna zum ersten Mal Klara in ihrem geliebten Garten herumtollen sieht, reagiert sie für Philipp völlig unerwartet: Sie gerät in Panik und kündigt ihm seinen Mietvertrag. Mag Johanna keine Kinder? Oder was sonst ist der Grund dafür, warum sie so harsch reagiert? Philipp gelingt es schließlich, Johanna ihr Geheimnis zu entlocken. Anders als Johannas sonstiges Umfeld ist ihr Schicksal für ihn kein Tabu, über das nicht gesprochen werden darf, sondern er versucht vielmehr, ihr dabei zu helfen, sich ihren Gefühlen und Erinnerungen zu stellen. Doch ob ihm das gelingt?

Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Ich habe mit Johanna gelacht, geweint und gelitten, konnte das Buch einerseits kaum weglegen, weil es so spannend war, brauchte aber andererseits ab und an ganz bewusst eine Lesepause, um das gerade Gelesene zu verdauen. Zwar wird das Unglück, unter dem Johanna leidet, erst gegen Ende des Buches vollends enthüllt, doch es gibt zuvor schon so viele Andeutungen, dass ich bald eine gewisse Ahnung hatte, die sich – leider – bewahrheitet hat. Denn Johanna ist so ziemlich das Schlimmste passiert, was ich persönlich mir nur vorstellen kann.

In Philipp könnte ich mich glatt verlieben: Was für ein toller, einfühlsamer Mann, was für ein liebevoller Vater! Okay, er ist Lehrer für Mathe und Physik, das hat meine Begeisterung dann wieder etwas gedämpft – nein, Spaß beiseite. Dieser Mann ist einfach nur ein Glücksfall für Johanna, auch wenn sie das lange nicht erkennen kann.

Die titelgebenden Hortensien spielen eine gewisse Rolle in dem Buch, das in einem Zeitraum von den ersten zarten Frühlingstagen bis hin zum goldenen Herbst des selben Jahres spielt. Die Geschichte ist im fränkischen Sommerhausen angesiedelt, einem Ort, den es tatsächlich gibt, er liegt südöstlich von Würzburg im idyllischen Maintal. Die Autorin hat diesen Ort so liebevoll beschrieben, dass ich direkt Lust bekommen habe, mal einen Ausflug dorthin zu machen. Man merkt, dass Ulrike Sosnitza weiß, wovon sie schreibt, denn sie wohnt selbst in der Gegend.

Nach „Novemberschokolade“ ist dies das zweite Buch von Ulrike Sosnitza, das ich gelesen habe, und es hat mir noch ein wenig besser gefallen als der erste Roman. Ich kann diese sehr bewegende, anrührende Geschichte nur aus vollem Herzen empfehlen.

Neubeginn: Hortensiensommer

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 31.03.2018

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Ein schöner Roman spielt in Sommerhausen und Würzburg, passend zum dahin fließenden Main im Sinne von panta rhei und den steilen Weinbergen, engen Gassen und auch weiten Plätzen und Brücken. Die Orte sind gut gewählt und eignen sich perfekt für diesen Roman, der eben nicht nur heiter und typisch sommerlich dahinplätschernde Geschichte in sich birgt. Heiter auch, aber man merkt ziemlich rasch, dass die Hauptakteurin etwas in sich herumschleppt. Kein Geheimnis, denn ganz Sommerhausen scheint darüber im Bilde zu sein.

Ulrike Sosnitza schreibt fesselnd und heiter zugleich, sie packt mich auf die lockere Art. Denn zu Beginn scheint die Welt noch in Ordnung zu sein und man erhält Zeit genug sich ans Ambiente zu gewöhnen. Und auch, wer Sommerhausen und Würzburg nicht kennt, dürfte denken einmal dagewesen zu sein. Herrlich anschaulich beschreibt Sosnitza die örtlichen Gegebenheiten und die Nebenfiguren. Mit dem Einzug des Mieters von Gärtnerin Johanna beginnt man zu ahnen, das sie etwas noch nicht verwunden hat und worum es sich handelt, erahnt man ebenso leise. Dazwischen und bis zum einfühlsamen Ende legt die Autorin sowohl kleine, heitere Spannungsbögen als auch tiefere Einblicke in das Seelenleben Johannas. Auch ihren Mieter lernt man zu schätzen, holt der sie samt seiner kleinen Tochter langsam aus ihrem Schneckenhaus hervor.

Es ist eine wunderbare Geschichte über einen Neuanfang, mit Witz und Esprit verfasst, flüssig zu lesen mit einem Tick Traurigkeit und Honig.

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