Leviathan erwacht

Roman

(8)
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Im Weltall gibt es kein Gesetz ...

Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Raumstationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als der Kapitän eines kleinen Minenschiffs ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Leviathan Wakes (The Expanse Series Book 1)
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07631-3
Erschienen am  09. April 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Toller Start

Von: JK

17.11.2019

Dank eines Fusionsantriebs gelang es der Menschheit das Sonnensystem zu erobern. Inzwischen leben Hunderte von Millionen von Menschen auf den Planeten, Monden und Asteroiden, die die Sonne umkreisen. Jim Holden ist erster Offizier auf dem Transportraumschiff Canterbury, das Eisberge aus den Saturnringen in den Asteroidengürtel zieht, um die Leute dort mit Wasser zu versorgen. Ihr aktueller Flug wird jedoch von einem Notruf unterbrochen. So etwas darf man im Weltraum nicht ignorieren und sie sind das einzige Schiff in der Nähe. Widerwillig bremst der Kapitän ab, um der Scopuli zur Hilfe zu kommen. Jim und eine kleine Entermannschaft nehmen für die letzten Kilometer das Beiboot und finden die Hülle der Scopuli aufgesprengt. Im Inneren treffen sie auf keine Besatzungsmitglieder. Nur der Notruf sendet einsam sein Signal aus. Als sie ihn öffnen, finden sie im Inneren einen Peilsender. Nun begreifen sie endlich, dass sie in eine Falle getappt sind. Doch da ist es bereits zu spät. Die Canterbury wird von einem unbekannten, getarnten Schiff angegriffen und vollständig zerstört, während Holden und die anderen vom Beiboot aus hilflos mit zusehen müssen. Miller arbeitet als Ermittler für die Sicherheit auf dem Zwergplaneten Ceres zwischen Mars und Jupiter. Als ihn seine Vorgesetzte in ihr Büro ruft, ahnt er nichts Gutes. Miller wird mit einem Privatauftrag einer Investorenfamilie betreut. Er soll Julie, die Tochter der Familie, die ihr Luxusleben hinter sich gelassen hat und in den Asteroidengürtel gezogen ist, finden und zur Erde zurückschicken. Das Kidnapping einer erwachsenen Frau stößt ihm zwar sauer auf, wehren kann er sich gegen diesen Auftrag jedoch nicht. Miller kommt jedoch erst gar nicht dazu, mit der Suche nach Julie zu beginnen, denn eine öffentlich gesendete Nachricht von Holden trifft auf Ceres ein. Er berichtet darin von der Zerstörung der Canterbury und den Spuren, die er auf der Scopuli gefunden hat. Dies eskaliert die Stimmung auf der Station und führt zu Unruhen gegen Menschen, die auf den inneren Planeten geboren wurden. Miller und seine Kollegen müssen diese erst eindämmen, bevor er sich seinem Sonderauftrag widmen kann. Als er endlich dazu kommt, findet er in Julies Wohneinheit eine Nachricht ihrer Familie, die Konflikte zwischen Planeten- und Asteroidenbewohnern vorhersagt und das Wochen, bevor die Canterbury zerstört wurde. Miller wittert eine große Sache, in die er da hineingestolpert ist. Die Perspektive in Leviathan erwacht wechselt mit den Kapiteln immer zwischen Holden und Miller hin und her. Die beiden Männer sind einerseits sehr unterschiedlich, was ihre Einstellung der Menschheit und der Freiheit von Informationen angeht und sich andererseits auch sehr ähnlich, was ihre Passion und Sturheit angeht. Im Roman werden die Protagonisten mit vielen moralischen Grauzonen konfrontiert und müssen ihren eigenen Weg finden. Daniel James Abraham und Ty Franck verbinden in ihrem Werk Aspekte von Space Opera, Politik-Thriller, Horror und Noir-Mystery zu einer fesselnden Mischung. Laut dem Interview am Ende des Buches, haben sie sich beim Handlungsrahmen gezielt für die seltener in der Science Fiction zum Thema genommenen Zeit zwischen der nahen Zukunft und der fernen Zukunft, wenn die Menschheit bereits zwischen den Sternen reist, entschieden. Der Roman zeigt daher, wie die Menschen mit ihren aktuell vorherrschenden Verhaltensweisen, ihrer Gier und schnellen Bereitschaft zum kriegerischen Konflikt, in unser Sonnensystem aufbricht und die Probleme dabei auf neue Größenordnungen skalieren.

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Episch bis zum Schluss

Von: Powerschnute

25.01.2018

Ich.liebe.Weltraum-Opern! Einself! Was für ein gigantisches Buch. Es gibt einfach alles. Helden, Antihelden, Aliens, politische Intrigen, wirtschaftliche Gier und gigantische Technik. Ich mochte das Buch kaum weglegen und hab die 600 Seiten oder was es sind auch relativ schnell durchgelesen. Um es in einem Wort zusammenzufassen: episch! Wir folgen Jim Holden, XO an Bord eines Tankerraumschiffs. Er soll ein havariertes Schiff inspizieren. (ehrlich mal, allein die Beschreibung der Technik an diesem Punkt ist der Wahnsinn. Ein großes Schiff anhalten im All? Beschleunigungskräfte und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus? Einfach nur, WOW! Harald Lesch würde wahrscheinlich zwar immer noch skeptisch dreinblicken, aber nicht ganz so sehr wie bei StarTrek und seinen Trägheitsdämpfern *hüstel*) Anyway….sie inspizieren das Schiff und während sie das tun, taucht ein fremdes Schiff auf und zerstört den Tanker, mit dem sie eigentlich unterwegs waren. Schwupps, sind die Figuren auf eine Gruppe von 5 reduziert. Und damit gehts dann eigentlich auch schon so richtig los. Zeitgleich folgen wir Detective Miller auf Ceres, einer Station in einem Asteroiden. Er erhält den Auftrag, die Tochter einer reichen Familie zu finden und „zurückzubringen“, sprich zu entführen, da das Mädel längst erwachsen ist und sich mit ihrer Familie überworfen hat. Bei seiner Suche stellt er sich allerdings zu gut an und landet schnell mitten in der Geschichte. Was man als Leser natürlich erst so nach und nach erfährt. Dass die verschwundene junge Frau und das havarierte Schiff zusammenhängen ahnt man schnell, aber wie, das verraten die beiden Autoren erst so nach und nach. Besonders gut gefallen hat mir hier der Konflikt zwischen den einzelnen, hm, Rassen ist ein falsches Wort…. man denkt im Buch in den Kategorien „Gürtler“ (Menschen, die auf den besiedelten Stationen und Asteroiden geboren und aufgewachsen sind) und den „Erdler“ (Menschen, die auf der Erde geboren und aufgewachsen sind). Dabei unterscheiden sie sich physisch stark von einander, weil Menschen, die unter normalen Gravitationsbedingungen aufgewachsen sind, sich ganz anders entwickelt haben, als Menschen, die unter niedrigerer Schwerkraft aufgewachsen sind. Zusätzlich dazu gibt es noch die Marsianer, sprich Menschen vom Mars und ganz in typischer Politikmanier sind sich diese drei Parteien immer mal mehr oder weniger spinnefeind. Und während Holden auf der Flucht ist, Miller das Mädchen Julie sucht, der Mars und der Gürtel kurz vor einem Krieg stehen, werden die einzelnen Handlungsstränge immer mehr miteinander verwoben und ergeben ein Science-Fiction-Bild von epischem Ausmaß. Fazit Ich bin immer noch von den Socken und muss die anderen Bände auch unbedingt lesen, so begeistert bin ich. Es war spannend bis zum Schluss. Absolute Lese-Empfehlung für Fans von epischem Science Fiction!

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Vita

Hinter dem Pseudonym James Corey verbergen sich die beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Beide schreiben auch unter ihrem eigenen Namen Romane und leben in New Mexico. Mit ihrer erfolgreichen gemeinsamen Science-Fiction-Serie THE EXPANSE haben sie sich weltweit in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschrieben.

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