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Mascha, du darfst sterben Wenn der Tod Erlösung ist

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18828-3

Erschienen: 25.04.2016
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Der schmerzvolle Weg einer Mutter, die für den Tod ihrer Tochter gekämpft hat

Die 17jährige Mascha erlitt bei einem Verkehrsunfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Ihre Mutter kämpfte dafür, Maschas Leiden beenden zu dürfen, nachdem klar war, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen der Intensivmedizin für sie mehr Fluch als Segen waren.

Antje Mays Buch ist der berührende Nachlass einer Mutter, der den schwierigen Entscheidungsprozess, die Tochter letztendlich aufzugeben, dokumentiert. Ihr bewegender Erfahrungsbericht nimmt die Leser mit in die Welt der Krankenhäuser, wo es häufig an Wärme, Menschlichkeit und Empathie fehlt.

Antje May (Autorin)

Antje May, geboren 1964, examinierte Altenpflegerin mit Fortbildung in Basaler Stimulation, Palliativ Care und Systemischer Beratung. Sie arbeitet seit vielen Jahren bei der Lebenshilfe. May war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, als ihre Tochter Mascha mit 17 Jahren 2009 verunglückte und Monate später in einem Hospiz starb.

16.10.2017 | 19:00 Uhr | Coburg

Lesung

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Pfarr-und Dekanatszentrum St. Augustin
Obere Klinge 1a
96450 Coburg

Weitere Informationen:
Hospizverein Coburg
96450 Coburg

eBook (epub)
Mit 5 s/w Fotos

ISBN: 978-3-641-18828-3

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 25.04.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

"Ich will leben, nicht nur existieren!"

Von: drei Lockenköpfe Datum: 08.08.2017

leseratten-drei-lockenkoepfe.blogspot.de/

Ihr ist wohl das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann, passiert. Sie muss zusehen wie ihre Tochter stirbt. Die intensive Schilderung von Krankheitsverlauf von Mascha hat mich schwer berührt. Die Autorin Antje May schildert das Leben am Abgrund. Ist es noch ein Leben wenn mein Körper nur durch Apparate funktioniert? Der Medizin ist heute sehr viel Möglich. Das ist auch gut so. Aber nicht in jedem Fall. Manchmal fordert die Natur ihren Tribut, und den sollte man dann auch zahlen dürfen.

Von fast Beginn an dreht es sich ehr darum das Antje einen Weg sucht ihre Tochter zu "befreien". Ihr einen Weg in den Tot zu suchen. Mir fehlte an manchen Stellen die Hoffnung, Verzweiflung und der Drang bis ins unendliche zu kämpfen. Erst sehr spät habe ich als Leser das Gefühl gehabt das Antje May schwankt. Das Herz und Kopf sich einen Kampf liefern. Vielleicht liegt es aber auch daran, das dieses Buch im nach hinein verfasst wurde.

"Mascha, du darfst sterben" ist ein herzzerreissendes Buch. Der Schreibstil ist, trotz der vielen Fachbegriffe, einfach und flüssig zu lesen. Viele Begriffe der Medizin werden gut und verständlich erklärt. Mascha´s Geschichte wird in Tagebuchform erzählt, an manchen Stellen wirkt die Erzählung etwas abgehackt.

Antje durchlebt die Hölle. Ihre Tochter stirbt und sie kann nichts dagegen tun. Sie muss ihr beim sterben zusehen. Die Gesetzgebung finde ich hier abscheulich. Autofahren und Alkohol kaufen dürfen Jugendliche mit 17, aber über ihr Leben entscheiden noch nicht.

Fazit:
Antje May ist es gelungen die Geschichte ihrer Tochter professionell nieder zu schreiben. Fakten und Emotionen liegen im Gleichklang. So wird das Buch nicht zur "Schnulze", aber auch nicht zur Patientenakte.
Mit diesem Buch hat die Autorin mir einen Anstoss gegeben über mein Leben nachzudenken. Wie möchte ich für mich entscheiden?

"Mascha du darfst sterben"

Von: charliszeilen Datum: 29.07.2017

https://www.facebook.com/CharlisZeilen/

Rezension zu "Mascha du darfst sterben".
"Vor dem Tod habe ich keine Angst, aber vor dem Sterben". Ein Zitat von der 17 jährigen Mascha, was mich zum Nachdenken angeregt hat.
Mascha möchte mit ihrer Freundin ausgehen und verabschiedet sich von ihrer Familie und geht hinaus um zur Bushaltestelle zu gehen, die genau gegenüber ist. Doch der Busfahrer übersieht sie und es folgt der Unfall. Mascha erlitt schwere Kopfverletzungen und muss sich viele Operationen ergehen lassen. Sie liegt im Wachkoma und keiner weiß genau, ob und was sie noch von der Welt mitbekommt. Die Ärzte versuchen immer mehr Therapien und Operationen und versuchen alles um das Leben von Mascha zu erhalten. Die Mutter hat schon immer beruflich mit der Pflege von kranken bis todkranken Menschen zu tun gehabt und hat daher auch schon viel Erfahrung damit. Daher sagte Mascha eines Tages zu ihr, dass sie keine Angst vor dem Tod hat, aber vor dem Sterben. Zudem berichtete sie ihren Freunden, dass sie nie so leben möchte, an den ganzen Maschinen angeschlossen. Der Kampf der Mutter, ihre Tochter gehen zu lassen, beginnt. Mascha geht es so schlecht und sie leidet. Die Mutter wird aber teilweise bedroht von Ärzten und Behörden, wenn sie nicht alle Therapien zu stimmt. Irgendwann schafft die Famile es, Mascha in ein Hospiz zum Sterben zu bringen.
Meine Meinung ist, dass egal wie weit die medizinische Versorgung mittlerweile ist, sollte man die Menschenwürde wahren. Wenn man leidet und Schmerzen hat und den Wunsch vorher geäußert hat, nie so am Leben erhalten zu werden, dann sollte der Wunsch auch von den Ärzten akzeptiert werden. Selbst wenn die minimale Chance besteht irgendwann mal aufzuwachen, dann nur mit der Konsequenz, dass Mascha schwerstbehindert sein wird. Möchte man so sein Rest des Lebens verbringen?
Das Buch ist von der Mutter selbst geschrieben worden. Sie hat ihre Gefühle und Gedanken sehr gut beschrieben und man konnte mitfühlen, wie es ihr und der Familie mit der Situation geht. Ich hoffe Mascha und ihre Familie haben ihren Frieden gefunden.

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