Sommer in Super 8

Roman

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Ein Roman wie ein heißer Tag am Meer ... bis das Gewitter beginnt

In Claras Leben passiert alles Wichtige an einem Mittwoch. An einem Mittwoch im Jahr 1963 wird sie als mittleres von bald fünf Kindern in eine Landarztfamilie hineingeboren. Die Mutter schön, elegant und klug, der Vater von seinen Patienten geschätzt, weltmännisch und witzig. Die Partys, zu denen die Königs einladen, sind legendär. Clara bewundert ihren Vater, doch zunehmend spricht er dem Alkohol zu und zunehmend erschüttern seine Eskapaden das Leben der Familie. Lange versucht Clara das zu überspielen, bis sich an einem Mittwoch alles zuspitzt …

Mit feinem Humor erzählt Anne Müller vom Aufwachsen in einer scheinbar perfekten Familie – und lässt die 70er-Jahre mit Tritop, Apfelshampoo und Super-8-Filmen wieder auferstehen.

»Ein zärtlicher und kluger Familienroman, der sich wie eine weibliche Variante der Bücher von Joachim Meyerhoff liest. Toll!«

flow, Heft Nr. 37 (19. Oktober 2018)

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ISBN: 978-3-641-21625-2
Erschienen am  27. August 2018
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Leserstimmen

Zeitreise in die 70er-Jahre

Von: Monika Schulte

13.01.2019

Schallerup, ein fiktiver Ort in den 70er-Jahren an der Ostsee. Hier wohnt Clara mit ihren Eltern und ihren vier Geschwistern. Eine typische Landarztfamilie, wie man sie vielleicht auch aus dem Fernsehen kennt. Eine Familie, die Ausflüge ans Meer macht. Eine Familie, die Zuhause gemeinsam musiziert. Der Vater, der Landarzt, der jede Bewegung der gemeinsamen Freizeit auf Super 8-Filmen zu bannen scheint, aber auch der Vater, der immer wieder mit anderen Frauen anbandelt. Clara liebt ihren Vater sehr, sie sorgt sich aber auch um ihn, weil er immer mehr dem Alkohol zuzusprechen scheint. Ihre Sorgen sind begründet, doch dann spitzt sich die Lage dramatisch zu. "Sommer in Super 8" - wer in den 70er-Jahren aufgewachsen ist, wird sich beim Lesen auf eine Zeitreise begeben. Seien es Lieder, seien es typische Produkte der damaligen Zeit. Man erkennt alles und auch sich selbst ein bisschen wieder. Die Geschichte ist unterhaltsam, doch richtig fesseln konnte sie mich leider nicht. Als Leser schaut man hinter die Kulissen der scheinbar perfekten Landarztfamilie, doch da sind auf einmal die finanziellen Probleme, die Konkurrenz, mit der Claras Vater nicht zurechtkommt und die ihn in die Alkoholsucht zu treiben scheint. Ein gutes Thema, ein wichtiges Thema und sicherlich auch manchmal sehr bewegend im Buch beschrieben, doch mir persönlich fehlte das gewisse Etwas. Claras Mutter, ihre zahlreichen Geschwister, sie blieben eher farblos. Das Ganze dann eher geschrieben wie ein Jugendbuch. Es ist eine Geschichte, von denen viele schon begeistert berichtet haben, doch es ist nicht mein Buch.

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Ein Buch, das man nicht mehr aus den Händen legen kann

Von: Lotte

04.11.2018

Die Geschichte von Clara, einem jungen Mädchen, das in den 70er Jahren in einer Großfamilie aufwächst ist tiefgründig und gleichzeitig leicht geschrieben. Für kurze Zeit entrückt man in die 70er Jahre und erfährt über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens auf einem Dorf nahe der Ostsee. Ich habe viel geschmunzelt, gelacht und war gleichzeitig gebannt vom Lauf der Geschichte: die Darstellung einer scheinbar perfekten Arztfamilie kommt durch den Vater immer mehr ins Wanken – der Zerfall dieses Familienidylls ist zuerst nur am Rande und auf subtile Art beschrieben, wird zum Ende aber immer bedeutender und endet in einem heftigen Schicksalsschlag für die ganze Familie. Anne Müller beschreibt diese Wendung sehr feinsinnig: ernsthaft aber auch mit vielen humorvollen Geschichten aus Claras Jugend mit allem was dazu gehört. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann!

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Vita

Anne Müller wuchs in Schleswig-Holstein auf und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium der Theater- und Literaturwissenschaften arbeitete sie als freie Radiojournalistin und wandte sich dann dem Drehbuchschreiben zu. »Sommer in Super 8« ist ihr erster literarischer Roman.

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Events

04. Apr. 2019

Lesung

18:00 Uhr | Bremen | Lesungen & Events
Anne Müller
Sommer in Super 8

Pressestimmen

»Liebevoll, warmherzig und dabei ungemein lebendig ist Müllers Blick zurück in Kindheit und Jugend, manchmal versetzt mit einer feinen Ironie - zugespitzt, aber nicht bissig. ... Kein Heile-Welt-Roman. Seine Vielschichtigkeit macht ihn um so lesenswerter.«

Kieler Nachrichten, Sabine Tholund (01. November 2018)

»Ein großartiger Familienroman - sehr anrührend und mit großem Tiefgang. ... Die langsame Wandlung von einem heiteren Schmöker mit vielen schönen Kindheitserinnerungen zu einem Roman mit sehr ernsten Tönen hat Anne Müller perfekt umgesetzt.«

Westfalen-Blatt/OWL am Sonntag, Doris Wassermann (30. September 2018)

»Wer in den 1970er Jahren jung war, wird dieses Buch lieben. Eine Familiengeschichte, die atmosphärisch fein gesponnen und dicht ist. Sehr zu empfehlen.«

Wetzlarer Neue Zeitung, Verena Napiontek (19. Oktober 2018)

»Scheinbar leicht, doch tatsächlich mit erstaunlicher Tiefe und leisem Humor erzählt ... Entscheidend für den Rang des Romans aber ist Anne Müllers Vermögen, die Gefühlswelt und Gedankengänge eines Mädchens zu vermitteln, das zwischen unbeschwerter Kindheit und erstem Erwachen, zwischen Schule und Kirche, mit erster Verliebtheit und Enttäuschung und tiefer Trauer das Leben lernt. Das ist ihr fabelhaft gelungen. Eine Empfehlung der Musenblätter.«

»Die Familiengeschichte aus den 70ern im fiktiven Angeliterdorf Schallerup überzeugt und fesselt und nimmt mit. ... Man kann viel lernen aus diesem tatsächlich bewegenden Roman.«

Schleswig-Holstein am Wochenende, Stephan Opitz (25. August 2018)

»Anne Müller schreibt unglaublich feinfühlig über eine Kindheit, die jäh endet.«

Vorhang auf - Darmstadt Magazin, Anke Breitmaier (01. Oktober 2018)

»Liest sich leicht und locker trotz der Gewissheit, dass sich das Leben nicht zurückdrehen lässt wie ein Film.«

Ausgsburger Allgemeine, Lilo Solcher (19. September 2018)

»Eine herrlich liebevolle Geschichte über das Erwachsen werden in den 70er Jahren. Mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Nostalgie erzählt Anne Müller hier eine Familiengeschichte in all ihren Farben – so bunt wie Prilblumen und so grau wie der verregnete Ostsee Himmel bei Regen. Ein wunderbares Buch, das ich nur empfehlen kann«

»Sehr schön der gelungene Drahtseilakt zwischen Leichtigkeit und Gedankentiefe. So liest sich das Buch zwar einerseits heiter und beschwingt, doch hat man nie das Gefühl, es bleibe nur an der Oberfläche.«

Die Stadtteilzeitung, Thaer Buchtipp, Elvira Hanemann (06. September 2018)

»Eine atmosphärische Zeitreise und wunderbare Sommerlektüre!«

Box Post (01. Oktober 2018)

»Ich bin ein bisschen verliebt in das literarische Debüt von Anne Müller. ... Sie schreibt feinfühlig, humorvoll und lebensnah von einer Kindheit, wie wir sie alle so oder so ähnlich erlebt haben könnten.«

»Es wird einem bei dem Roman immer klarer, egal ob in den 70ern oder heute, es gibt keine perfekten Familien, aber fast perfekte Familienromane.«

»Ein Zeitzeugnis mit Erkenntnisgewinn.«

BuchMarkt, Ellen Pomikalko (01. September 2018)