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Split Second - Zurück in der Zeit Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22271-0

Erschienen:  14.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Dem brillanten Physiker Nate Wexler ist eine wissenschaftliche Sensation gelungen: Er hat einen Weg gefunden, in der Zeit zurückzureisen. Zwar nur für den Bruchteil einer Sekunde, dennoch sind die Konsequenzen, die diese neuartige Technologie mit sich bringt, gewaltig. Gerade will Nate mit seiner Verlobten Jenna auf seinen Erfolg anstoßen, als die beiden in ihrem Haus von Vermummten überfallen werden. Nate wird getötet, Jenna kann in letzter Sekunde entkommen – mit Nates Aufzeichnungen. Aufzeichnungen, die die Naturgesetze revolutionieren könnten ...

Douglas E. Richards (Autor)

Douglas E. Richards studierte Molekularbiologie und war viele Jahre in der Biotechnologie als Führungskraft tätig. Er verfasste eine Vielzahl populärwissenschaftlicher Artikel u.a. für den National Geographic und BBC. Mit seinen Science-Thriller-Romanen zählt er zu den New York Times-Bestsellerautoren. Er lebt mit seiner Familie in San Diego, California.


Maike Hallmann (Übersetzerin)

Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit Die Feen ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

Aus dem Amerikanischen von Maike Hallmann
Originaltitel: Split Second
Originalverlag: CreateSpace

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22271-0

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  14.05.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Zurück in die Vergangenheit

Von: losgelesen Datum: 29.06.2018

https://www.instagram.com/losgelesen/

Auf der Rückseite des Buchs „Split Second“ von Douglas Richards steht, dass er der legitime Nachfolger von Michael Crichton ist. Eine solche Aussage macht eigentlich eher skeptisch, aber der Klappentext liest sich vielversprechend, denn es geht um Zeitreisen. Ein viel beschriebenes Thema in der Science-Fiction Literatur seit H.G. Wells „Die Zeitmaschine“ aus dem Jahr 1895. Interessanterweise erlaubt Richards in seinem Buch einen Zeitsprung in die Vergangenheit um nur 45 Mikrosekunden. Zu wenig also, um mit den Lottozahlen von letzter Woche einen satten Gewinn einzufahren, aber eine enorme Beschneidung des Zeitreisethemas. Dadurch ist das Interesse des Lesers geweckt, allerdings dauert es wesentlich länger als 45 Mikrosekunden, bis das Thema Zeitreise im Buch überhaupt vorkommt. Bis dahin handelt es sich um einen gängigen Thriller mit passabler Spannung, der sich aber gut und flüssig liest. Später im Buch wird es interessanter, nämlich wenn Richards überraschende Wendungen in seinen Roman einbaut. Das fördert die Spannung und steigert das Lesevergnügen, das dann auch bis zum Finale anhält. Abschließend gibt es noch ein paar Seiten überflüssige Nachbetrachtung, so dass es dem Roman insgesamt gut tun würde, wenn er straffer erzählt wäre. Dementsprechend reicht es nicht, um legitimer Nachfolger Crichtons zu sein. Denn Crichton konnte durchgehend spannende Geschichten schreiben und auch die Verknüpfung von wissenschaftlichen Themen und Thriller-Elemente war deutlich besser. Trotzdem, „Split Second“ aus dem Heyne Verlag ist ein gut geschriebener Thriller, der ein entspanntes Lesevergnügen bietet. Auch die Grundlagen der von Richards beschriebenen Zeitreise ist durchaus nachvollziehbar und zufriedenstellend beschrieben. Dass sich dabei aber trotzdem logische Ungereimtheiten ergeben, liegt einfach in der Natur der Sache.

Douglas E. Richards: “Split Second – Zurück in der Zeit” (Heyne)

Von: Christian Funke Datum: 30.05.2018

www.wewantmedia.de/

Der junge Physiker Nate Wexler ist ein brillanter, nein eher ein super-brillanter Wissenschaftler, der an einem geheimen Projekt arbeitet, als seine brillante, aber nicht ganz so brillante Freundin Jenna von einer Dienstreise zurückkehrt. Bei ihrem gemeinsamen Abend werden sie von geheimnisvollen Schurken entführt, da diese die Ergebnisse des brillanten Physikers wollen. Diese Daten und Unterlagen wollen allerdings auch eine andere Gruppe Schurken, ebenfalls geheim und hervorragend ausgebildet. Um den Physiker, der übrigens auf seinem Fachgebiet brillant ist, nicht den Gegnern zu überlassen, erschießt man ihn kurzerhand. Jedoch kann Jenna flüchten und heuert einen Privatdetektiv an, um die Hintergründe des Anschlags aufzuklären…

Wer diese etwas holprig formulierte Inhaltsangabe gelesen hat, wird sich verwundert die Augen reiben, wenn ich nun sage, dass dies ungefähr der Schreibstil des Molekularbiologen und Autors Douglas E. Richards ist. Auf den ersten zehn Seiten wurde ich gefühlte fünfzig Mal darauf hingewiesen, dass die Hauptfigur nicht einfach nur schlau, sondern nahezu gottgleich brillant ist und bestimmt jeden denkenden Menschen intellektuell übertrumpft. Als man ihn dann umbringt, ist er nicht tot, sondern sein brillantes Gehirn verunziert die Wand. Dieser etwas holprige und wenig charismatische Stil, ich gebe es gerne zu, hat mein Lesevergnügen stellenweise deutlich getrübt, denn – ich bin vielleicht nicht brillant, aber auch nicht doof – hatte es schon bei der zweiten Erwähnung kapiert, dass Nate Wexler ein helles Köpfchen war. Douglas E. Richards hält sich in seinem Roman zudem weniger mit Grauschattierungen auf. Es gibt Gut und es gibt Böse. In dieses erzählerisch doch relativ simple Schema kann man dann auch relativ einfach die Figuren sortieren. Einige sind gut, dann aber auch richtig gut, andere sind so abgrundtief böse, dass es beinahe körperlich weh tut. Andere wiederum sind auf den ersten Blick gut, tun dann aber letztendlich nur so und sind entsprechend anschließend richtig böse Schurken (auch dies ist eine der häufig gebrauchten Formulierungen, bei denen ich dachte, dass sie bereits in den 80er Jahren ausgestorben sei). Zugute halten jedoch muss man ihm ein hohes erzählerisches Tempo und ein hohes Spannungslevel, welches einen trotz der erzählerischen Schwächen weiterlesen lässt. Somit eignet sich das Buch hervorragend als Lektüre, wenn man persönlich mal ein bisschen abschalten möchte. Split Second – Zurück in der Zeit ist ein actionlastiger Unterhaltungsroman – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Split Second – Zurück in der Zeit (Originaltitel: Split Second, USA 2015) erscheint in einer Übersetzung aus dem Amerikanischen von Maike Hallmann als Paperback bei Heyne (448 Seiten, € 14,99).

Eher Action-Thriller als Science Fiction, eher Belletristik als wissenschaftlich fundiert, sprachlich eher Mittelmaß, dafür jedoch temporeich und ohne große Verschnaufpause. Wer es schnell und spannend mag, eine mangelnde Figurenzeichnung und deutliche Logiklöcher verkraften kann, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Als Urlaubslektüre gut geeignet, wer jedoch einen wissenschaftlich fundierten, komplexen Science Fiction-Thriller zum Thema Zeitreisen und ihre Auswirkungen erwartet, dürfte das Buch nach einigen Seiten enttäuscht zur Seite legen.

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