VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? Der Spannungsbestseller des Jahres!

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

ca. € 11,99 [D] inkl. MwSt.
ca. CHF 14,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22095-2

DEMNÄCHST
Erscheint:  01.03.2018

E-Mail bei Erscheinen

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Links

  • Service

  • Biblio

»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

Wussten Sie, dass A. J. Finns Roman auf seinem eigenen Kampf gegen Angst und Depressionen basiert? Interview mit A. J. Finn

A. J. Finn (Autor)

A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 39 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

Aus dem Amerikanischen von Christoph Göhler
Originaltitel: The Woman in the Window
Originalverlag: William Morrow, New York 2018

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22095-2

ca. € 11,99 [D] | ca. CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

DEMNÄCHST
Erscheint:  01.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Kampf gegen die Angst

Von: por Datum: 20.02.2018

Ein kleiner Park dicht umgeben von Einfamilienhäusern. In einem davon lebt Anna Fox. Sie hat ihr Heim seit einem Jahr nicht verlassen. Sie hat Angst vor öffentlichen Räumen (Agoraphopie) und sie wird Zeugin eines Mordes im Haus vis a vis. Als sie ihr ihr Haus verlässt bricht sie zusammen und mit ihr das Leben, das sie bisher geführt hat.
The woman in the window ist inspiriert von alten Filmen wie „Das Fenster zum Hof“ und auch Anna Fox ist von diesen Filmen begeistert. Sie kann sich stundenlang damit unterhalten und kennt die Dialoge auswendig. Daher erscheint es für alle (Polizei, Arzt) immer wahrscheinlicher sie hätte sich alles nur eingebildet. Wie kann sie es schaffen den Mord aufzuklären ohne ihr Haus zu verlassen?
Der Autor A. J. Finn hat in Oxford studiert und sich besonders mit Kriminalliteratur beschäftigt. Er war als Lektor tätig und kennt die Materie von der er schreibt sehr gut, da er selbst an einer bipolaren Störung leidet. Sein Ziel seines ersten Romans war es einen „blockbuster“ zu schaffen in dem eine Frau ohne männliche Hilfe beinahe übermenschliche Anstrengungen erleidet um ein Rätsel zu lösen.
Das Buch zieht mich rasch in seinen Bann. Bei der Lektüre dieses Thrillers möchte ich Anna zurufen „mach das jetzt nicht, du hast doch im Film gesehen was passiert“, aber sie macht es trotzdem. Viele Seiten lang kämpft man mit ihr, die Zeit vergeht rasend schnell - am Ende ist man erstaunt, hat es sich aber vielleicht doch schon gedacht, aber dann..
Wie viele andere Psychothriller (Gone girl, Girl on the train) vermag der Autor meine Aufmerksamkeit mit einer neuen Variante des „whodunit“ zu fesseln. Die Lesezeit ist mir kurzweilig geworden, die Aufregung habe ich genossen.

Lange Mitte, schnelles Ende

Von: Anna Datum: 18.02.2018

Anna Fox - die Frau mit der Agoraphobie und der Angewohnheit, das Leben ihrer Nachbarn mitzuverfolgen. Natürlich alles aus sicherer Entfernung, denn aus dem Haus traut sie sich dank ihrer Phobie nicht raus. Und das schon seid einem sehr langen Zeitraum. Diesen Eindruck bekommt man auch definitiv vermittelt - der Leser wird sofort in die trübe, stickige und undurchlüftete Stimmung eingesogen.

Der Anfang ist darauf ausgelegt, die Gesamtsituation überblicken zu können. Die Psychologin, die ihre Nachbar beobachtet, auf einer Internetseite Leute mit ihrem Fachwissen berät und ständig Wein trinkt - dabei achtet sie wenig auf das Verbot, Tabletten und Alkohol gleichzeitig zu konsumieren. Dank der kurzen Kapitel zieht sich das Ganze auch nicht wirklich in die Länge; die Erzählung schwankt zwischen Beschreibung der Umgebung und Beschreibung der Handlung. Man muss sich an diesen Stil zunächst einmal gewöhnen, aber grundsätzlich beschreibt es das Leben einer eingepferchten Frau sehr gut: Sie beobachtet und handelt, beobachtet und handelt.
Die Figuren haben sehr reale Züge - der schöne, stille Mieter (David), die kluge, aber hoffnungslose Psychologin (Anna), die zwielichtigen Nachbarn (Alistair Russell), der liebe Junge von Nebenan (Ethan).
Doch manchmal sind die Beschreibungen auch zu viel des Guten, im Mittelteil bekommt man schnell das Gefühl von dehnenden Erzählungen, obwohl man doch einfach schnell wissen möchte, was jetzt mit der liebenswerten Jane passiert ist.
Es gibt Handlungen, die man vorausahnen kann, aber genauso gut unerwartet kommen.

VORSICHT SPOILER:
Ethan ist der Inbegriff des süßen Nachbarsjungen eines Jugendliebesromans, wären da nicht die dramatischen Familienverhältnisse. Ich konnte schnell erahnen, dass seine liebevolle Art nur Fassade war (unzählige Thriller haben mich geschult). Aber das wird trotzdem erst später offensichtlich - man spekuliert immer noch darauf, dass etwas mit David nicht stimmt. Umso trauriger ist es dann, dass man zum Schluss des Buches nichts mehr von ihm hört. Man schließt den ruhigen Untermieter doch irgendwie ins Herz - zumal er von Anna vorschnell verurteilt wird.
Und dann ist da noch Jane - die perfekte Freundin, der Anker für Anna. Dass sie sich verstanden haben, macht es umso schwerer, zu verstehen, dass sie stirbt. Vor allem, weil Ethan zum Ende hin offenbart, dass sie sich vom Untergrund-Leben zum anschaulichen Leben hochgearbeitet hat.
Die Figuren sind mir alle ans Herz gewachsen - na gut, Alistair erst zum Ende hin, weil er Anna ja nur in Schutz nehmen wollte (auf eine ganz eigenartige Art), aber immerhin. Sogar Jane (die Echte) kann ich verstehen; sie wollte ihre Familie beschützen und wusste gar nicht so recht, in was sie da hinein geraten war.

FAZIT:
Das Buch war echt gut! Auch wenn sich der Mittelteil ein wenig gezogen hat, war ich positiv von dem Ende überrascht. Ich denke, man hätte mit allem gerecht, nur nicht mit der Wahrheit.
Auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Anna Christen aus 3012 Bern Datum: 09.02.2018

Buchhandlung: Lies was GmbH/ Buchhandlung Klamauk

Dieses Buch ist grosses Kino! Tiefgründig und zugleich unglaublich spannend. Ich wünschte mir mehr Lektüren wie diese.

Von: Susanne Barten-Renner aus 83324 Ruhpolding Datum: 06.02.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Stifel, Traunstein

Spannend, ungewöhnlich, Super Auflösung. Schade nur, dass Sie diesen Trend zum englischen Titel mitmachen!

Voransicht