Vergesst Auschwitz!

Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage

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Vergesst Auschwitz - bevor es zu spät ist!

Die Deutschen leiden an Hitler wie andere an Schuppenflechte. Aus dem Versuch, sich gegen die eigene Geschichte zu immunisieren, ist eine Autoimmunerkrankung geworden. Ob es um den Einsatz in Jugoslawien oder in Afghanistan geht, um Atom- oder Gentechnik, Stammzellen, Sterbehilfe - immer steht das Nazi-Menetekel an der Wand und fordert seinen Tribut. Das ritualisierte Gedenken verschafft keine Erleichterung, es ist nicht mehr als eine leere Geste, eine Ablenkung von der Gegenwart - oder noch Schlimmeres.

„(…) eine schneidende Entrüstung, eine polemische Intervention, die die feuilletonistischen Spitzen des Jungen Deutschland geradezu stumpf aussehen lassen.“

Deutschlandfunk "Andruck" (12. März 2012)

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ISBN: 978-3-641-06816-5
Erschienen am  12. März 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Schall der Geschichte

Von: Christoph Schuster

26.06.2018

Ein Buch das Hinweise darauf gibt, daß wir den Schall der Geschichte nicht verlassen und ihren marchschen Kegel nicht überwunden haben. Wenn die Kritik langsamer wird als der Ton der Ereignisse, dann wird dieser über die Bewegung in der Zeit, der Kritik voraus, widerspruchslos in die Zukunft eilen.

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Vita

Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz/ Polen, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Seine Hauptthemen sind Judentum, Islam, Nationalsozialismus und die deutsche Linke. Broder schreibt für die "Welt" sowie für den politischen Blog "achgut.com". Er lebt in Berlin und Virginia/USA.

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Zitate

„(…) Brillant geschrieben, mit zynischer Rhetorik gewürzt und in seinen Beweisketten nachdenklich machend (…).“

Badische Zeitung (03. April 2012)

„Broders Buch ist scharfzüngig, polemisch. Aber die Beispiele machen nachdenklich.“

Hörzu (05. April 2012)

„Broders polemische Abrechnung mit unserer Erinnerungskultur ‚Auschwitz‘ ist die deutsche Metapher schlechthin.“

Der Neue Tag (19. Mai 2012)

„Eine scharfzüngige Abrechnung mit Anpassern und politisch Überkorrekten.“

Schweizerzeit (CH) (25. Mai 2012)

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