Acht Berge

Roman
Internationaler Bestseller

Hardcover
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Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.

»Stimmungen und Gefühle entstehen aus realistischen Bildern, aus Beobachtungen, Ereignissen und Handlungen. Das Erzählen ist reduziert auf das Wesentliche, wie die karge Alpenwelt. Daraus kommt die Kraft der Sprache. … Geschichten über Natur oder Heimat geraten schnell kitschig. Cognettis ›Acht Berge‹ ist davor gefeit. Sein Realismus schärft den Blick auf zeitlose Werte, die konstituierend sind für das Zusammenleben von Menschen und ihren Umgang mit ihrer Umwelt. Ein wichtiges Buch für unsere wirre Zeit.«


Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Le otto montagne
Originalverlag: Giulio Einaudi Editore
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-421-04778-6
Erschienen am  11. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Acht Berge

Von: Feyza (FOEZ)

22.09.2018

Heute melde ich mich wieder einmal mit einem tollen Buchtipp zurück. Acht Berge von Paolo Cognetti hat mich mit seiner stillen Atmosphäre in den Bann gezogen, zu einer Zeit in der ich diese Ruhe gebraucht habe.. Es geht hauptsächlich um die Freunde Pietro und Bruno die sich seit Kindestagen kennen und viel Zeit miteinander in den Bergen verbracht haben. Doch es kommt die Zeit in der Pietro in die Stadt zieht und die Berge, seine Heimat verlässt. Die beiden Freunde treffen zwar im Laufe ihres Lebens immer wieder aufeinander, doch erst als Pietros Vater stirbt begegnen sie sich für diesen Roman erneut.. Ich fing an zu lesen und war sofort hin und weg, ich war versunken in diese Geschichte, in die Zeit und in diesen Ort. Auch ich hatte trotz dass ich ein Stadtkind war, eine naturverbundene Kindheit. Meine Eltern kommen aus der Türkei, aus der Nähe von Kappadokien, wo es die Feenberge gibt und auch sonst sehr steinige Berge, auf die ich als Kind mit Freunden immer wieder geklettert bin um uns oben Legenden und Geschichten zu erzählen oder Picknicks zu machen. Ich fand es so faszinierend, wie Cognetti detailliert die Bergwelt beschreibt, sodass man das Gefühl kriegt dabei zu sein, es selber gerade zu sehen und zu erleben.Man riecht das Gras und die Wälder, die Erde, den Gebirgsbach, man spürt die Kälte und friert, man fühlt sich einfach lebendig.. und an diesem wunderbaren Ort wird von einer Männerfreundschaft.. oder einfach nur „Freundschaft“ erzählt, die man nicht so leicht vergessen wird. Doch neben dieser Freundschaft wird uns auch ein sehr realistisches Vater-Sohn Verhältnis offengelegt, die wirklich interessant ist. Sehr bewegend, schon fast melancholisch erzählt uns Cognetti was im Leben wirklich zählt und lässt einen nachdenken.. Wir haben hier keine technischen Geräte wie Smartphones und Laptops etc, die dort (wie auch hier) eigentlich keiner zum echten Leben braucht. Zumindest in „Acht Berge“ wird das Leben so gelebt, wie wir es wohl nirgends mehr haben werden.. es ist ein wunderbarer Roman der in einer ruhigen, heilen Welt spielt. Ich möchte hier gar nicht viel verraten, es war ein schönes Buch, einfach ein schönes Buch und nein es ist nicht immer alles ohne Probleme, es geht um das wahre Leben und es tut gut davon auch mal zu lesen. Liebe Grüße Feyza

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Ode an die Berge und das einfache Leben

Von: floskel

27.08.2018

Dieses Buch habe ich mir für einen Urlaub in den Bergen aufgehoben; ich hab es auf unserer einsamen, eingeschneiten Almhütte gelesen... Das passte wirklich perfekt, denn es handelt sich hierbei schlichtweg um eine Ode an die Berge und das einfache Leben. Gleichzeitig ist es auch ein Roman über die großen Dinge: Familie, Identität, Freundschaft, Verlust, Erinnerungen. Was für ein schönes (auch außen!!), berührendes Buch. Unaufgeregt, still, lebensnah. Lädt zur Innen- und Außenschau ein und zeigt, dass diese beiden Beobachtungsperspektiven nicht voneinander unabhängig sind...

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Specialheader Cognetti, Acht Berge

Vita

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt die Sommermonate am liebsten in seiner Hütte im Aostatal auf 2000 Metern Höhe. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Auf Italienisch sind von ihm schon Erzählbände und zwei Romane veröffentlicht worden. »Acht Berge« erhielt u.a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega, erscheint in 40 Ländern und hat sich weltweit rund 700.000 mal verkauft.

Zur AUTORENSEITE

Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

zum Übersetzer

Zitate

»Cognetti hat mit seinem dritten Roman einen Coup gelandet. … In seiner autobiografisch inspirierten Entwicklungsgeschichte vermittelt er eine uritalienische Erfahrung, die derzeit auf neue Resonanzräume stößt. … Geschmeidig entfaltet Cognetti die Innenwelt seines Erzählers. … Ihm gelingen nahezu impressionistische Landschaftsbeschreibungen, die Dramaturgie der Geschichte funktioniert und er hat ein Gespür für die Psychodynamik seiner Charaktere.«

»Die Beschreibung der Natur, ihrer Schönheit und Härte - und wie diese Freundschaft solche Gegensätze trägt: Bergwelt und Stadt, Bauer und Intellektueller - ist das leise, eindringlich nachwirkende Wunder dieses Romans.«

»Das Buch handelt von Männerfreundschaften und begeistert auch Frauen. ... Es liest sich leicht wie ein Abenteuerroman, macht etwas wehmütig und weckt die Lust auf Berge.«

kulturtipp (CH), Renata Schmid (12. September 2017)

»Ein Buch für alle, die an Freunden aus Kindheitstagen festhalten und sich fragen: Was verbindet uns eigentlich?«

stern, 5/5 Punkten (26. Oktober 2017)

»›Acht Berge‹ ist ein stilles, kluges Buch, das berührend und in einer wunderbaren Sprache die Fragen des Lebens beschreibt.«

Dolomiten (I), Ingrid Mair (13. Oktober 2017)

»Ein ruhiges und eindringliches Buch, das in Italien als männliche Antwort auf Elena Ferrantes Werk gefeiert wurde.«

annabelle (CH) (01. November 2017)

»Cognetti entwickelt sensibel die Charaktere seiner Protagonisten. Er erzählt eine sehr ruhige, entschleunigte Geschichte, die sich ganz auf das Leben in und mit der Natur konzentriert und auf hektischen Großstadttrubel und jegliche moderne Technologien verzichtet. Als Leser wird man dank des angenehm unaufgeregten Sprachstils des Autors nie müde, der Spur der beiden Freunde zu folgen.«

»Worauf kommt es im Leben wirklich an? ... Indirekt dreht sich dieser Roman um die große Frage nach der Gestaltung des Lebens. ... Eine kostbare, natürliche Geschichte.«

Landshuter Zeitung, Günter Keil (07. Oktober 2017)

»Weit mehr als eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, es ist eine Ode an die Berge. Eine intensive Leseerfahrung, bei der man im Geiste die Wanderschuhe schon an hat.«

»Die Geschichte dieser Freundschaft, subtil mit Verständnis für das Karge und Archaische der formenden Natur erzählt, gehört zum Besten dieses gleichsam doppelten Entwicklungsromans, der die Sehnsucht nach dem Einfachen und Unverstellten, nach Aufrichtigkeit und Würde feiert. ... Meisterhaft.«

Wiener Zeitung, Oliver vom Hove (20. Januar 2018)

»Am Ende des feinen Romans fühlt man sich wie bei einer Bergbesteigung – man atmet befreit durch und fühlt sich beglückt.«

Magdeburger Volksstimme, Grit Warnat (30. September 2017)

»Man spürt von der ersten Zeile an, dass dieser Autor weiß, worüber er schreibt.«

Augsburger Allgemeine, Lilo Solcher (25. Oktober 2017)

»Paolo Cognetti ist Gast in der Sendung 52 Beste Bücher und erzählt unter anderem von seiner eigenen Faszination für die Berge.«

»Die Erzählung des menschlichen Wollen und Handelns gespiegelt in der Gewalt und Schönheit der Berglandschaft machen diesen Roman zu etwas Besonderem.«

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (18. November 2017)

»Es ist wohl einfach die Zeit, in der wir leben, die uns davon träumen lässt, in einer Hütte zu leben, abseits von allem.«

»In ›Acht Berge‹ widmet sich Paolo Cognetti den Lebens-Themen geradlinig, unspektakulär und bewirkt gerade dadurch eine enorme Eindringlichkeit. Es geht um Freundschaft und Heimat, Gehen oder Bleiben, um Einmischen oder Raushalten. Ein stilles Buch á la Robert Seethalers ›Ein ganzes Leben‹.«

BuchMarkt, Barbara Meixner (01. Juni 2017)

»Dieser junge Autor wird bald berühmt sein, denn er hat ein großartiges Buch von antiker Wucht geschrieben ... Ein Roman mit dem langen Atem eines Klassikers, der wie ein Meteorit aus einer längst vergangenen Zeit in unser literarisches Universum einbricht, in unsere Zeit, in der die ganz großen Fragen viel zu selten zur Sprache kommen.«

La Repubblica (10. November 2016)

»Cognetti schreibt in einer wunderschönen Sprache. ... Die Art, wie er erzählt, wie er sich herantastet an die Stille, das Vatersein, die Freundschaft zwischen Männern, ist ganz direkt, ungezähmt, gewissermaßen klassisch.«

La Stampa (21. November 2016)

»Cognettis Roman ist ein internationales literarisches Ereignis und wird schon jetzt als Klassiker gehandelt. Trifft das zu? Ja! Wegen der Einfachheit und Tiefgründigkeit der Geschichte, die erzählt wird, aber auch wegen des Stils, der knapp, präzise, niemals aufdringlich und von allem unnötigen Ballast befreit ist.«

Linkiesta (16. November 2016)

»Kinderleicht wirkt es, wie Paolo Cognetti mit seinen Händen den Lehm der Romankunst formt und ihm Leben einhaucht.«

ELLE

»Ein ebenso nüchterner wie eleganter und präziser Beobachter. Er erschafft eine literarische Spur, der man unbedingt folgen möchte.«

La Vie