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Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19749-0

Erschienen:  26.09.2016
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Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft , fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.

Raffiniert, voller Rhythmus und Poesie erzählt Gerhard Jäger von der Magie, aber auch von der Brutalität eines Ortes, der aus Raum und Zeit gefallen scheint.

"Gerhard Jäger … hat einen ausgesprochen bildreichen, süffig zu lesenden Stil und folgt in diesem bemerkenswerten Debüt seiner Hauptfigur bis hinein in die zunehmend verworrene Innenwelt."

Anja Hirsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung (07.11.2016)

Gerhard Jäger (Autor)

Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Er lebt mit seiner Familie in Imst/Tirol.

"Gerhard Jäger … hat einen ausgesprochen bildreichen, süffig zu lesenden Stil und folgt in diesem bemerkenswerten Debüt seiner Hauptfigur bis hinein in die zunehmend verworrene Innenwelt."

Anja Hirsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung (07.11.2016)

"Bester Leseplatz: der Kamin! Denn bei der Lektüre wird einem kalt: Im Winter 1950 wird ein Bergdorf von Lawinen verschüttet. Und von seiner eigenen Geschichte ..."

Elle (10.10.2016)

»Wenn Sie nach Lesestoff für den Winterurlaub suchen, dann machen Sie es sich mit Gerhard Jägers Buch gemütlich. Perfekt für den Sessen, wenn draußen der Sturm pfeift.«

Angela Wittmann, Brigitte (18.01.2017)

"Poetisch - und insgesamt einfach großartig."

Kathrin Emse, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (16.09.2016)

"Ein überzeugendes Debüt, das in einem weiten Bogen eine Vergangenheit aus der Versenkung holt und gegenwärtig macht. Ebenso poetisch wie erzählerisch mitreißend."

Brigitte Kompatscher, Neue Vorarlberger Tageszeitung (25.09.2016)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19749-0

€ 18,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  26.09.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein sprachgewaltiges Meisterwerk

Von: Sigismund von Dobschütz  aus Bad Kissingen Datum: 04.01.2018

Was für ein „gewaltiges“ Werk ist der bereits 2016 im Blessing-Verlag erschienene Debütroman „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ von Gerhard Jäger (51). Voller Sprach- und Bildgewalt schildert der österreichische Autor den mehrwöchigen Forschungsaufenthalt des 25-jährigen Wiener Historikers Max Schreiber in einem kleinen, von der modernen Welt abgeschiedenen Tiroler Bergdorf, dessen Ereignisse während des historischen Lawinenwinters im Januar 1951 in einem dramatischen Höhepunkt enden. Gerhard Jäger lässt uns eintauchen in eine dörfliche Welt, aus Raum und Zeit gefallen, geprägt von Härte, Wortlosigkeit und Misstrauen gegenüber allem Fremden. Die Dörfler hängen noch immer ihren alten Mythen an. Hier herrscht noch die Natur über den Menschen: „Schreiber begann zu laufen, er hetzte, stolperte den steinigen Weg abwärts, Wurzelarme griffen nach seinen Beinen.“ Der junge Großstädter dringt unerwünscht in diese fremde Welt ein. Die ersten Wochen sitzt er allein am Wirtshaustisch. Gespräche verstummen, wenn er den Raum betritt. Es dauert Wochen, bis er sich nach dem Schneeschippen „Schulter an Schulter“ von den Männern des Dorfes endlich angenommen fühlt. Doch schon bald zerstört er alles durch unüberlegtes Handeln: Er verliebt sich ausgerechnet in die stumme Maria vom abseitigen Lanerhof, die als Urenkelin einer vermeintlichen Hexe von den Dörflern gemieden und nur vom Jungbauern Georg Kühbauer umworben wird. Pfarrer, Ortsvorsteher und auch der blinde Seiler warnen den verliebten Historiker: „Deine Welt ist nicht meine Welt“ wird eine alpenländische Sage zitiert. Doch der junge Großstädter hört nicht auf die Ratschläge. So erreicht das Geschehen bald seinen dramatischen und mit tödlichen Lawinenabstürzen auch naturgewaltigen Höhepunkt: „Oben auf den Bergen ein Beben und Zittern. Bewegung, wo keine Bewegung sein sollte, ein langsames Loslassen, ein langsames Nachlassen, ein langsames Drängen abwärts, und dann ist kein Halten mehr, und alles stürzt brüllend in die Nacht.“ Ein Bauer kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben, ein Stall brennt lichterloh und die jetzt auf das Dorf herabbrechenden Lawinen sind tödlicher als je zuvor. Für alles Unheil geben die Dörfler dem Fremden aus Wien die Schuld. Zuletzt gerät Schreiber sogar unter Mordverdacht. Seite für Seite hält Gerhard Jäger den Leser mit seiner sprachgewaltigen Formulierungskunst und eindringlichen Beschreibung des dörflichen Lebens in mystischer, unheildrohender Stimmung: Der Leser fühlt sich gleich von zwei Seiten bedrängt – durch das bedrohliche Naturgeschehen, den stürmischen Winter, den Gefahr verheißenden Schneefall, die bittere Eiseskälte, die sich unheilvoll als Gefühlskälte auf die Dorfbewohner überträgt, und durch die Handlung, die in einem dramatischen Höhepunkt sich zuspitzt. Dieser Debütroman ist wirklich lesenswert, allein schon seine sprachliche Ausdruckskraft begeistert.

Ein sprachgewaltiges Meisterwerk

Von: Sigismund von Dobschütz Datum: 04.01.2018

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Was für ein „gewaltiges“ Werk ist der bereits 2016 im Blessing-Verlag erschienene Debütroman „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ von Gerhard Jäger (51). Voller Sprach- und Bildgewalt schildert der österreichische Autor den mehrwöchigen Forschungsaufenthalt des 25-jährigen Wiener Historikers Max Schreiber in einem kleinen, von der modernen Welt abgeschiedenen Tiroler Bergdorf, dessen Ereignisse während des historischen Lawinenwinters im Januar 1951 in einem dramatischen Höhepunkt enden.
Gerhard Jäger lässt uns eintauchen in eine dörfliche Welt, aus Raum und Zeit gefallen, geprägt von Härte, Wortlosigkeit und Misstrauen gegenüber allem Fremden. Die Dörfler hängen noch immer ihren alten Mythen an. Hier herrscht noch die Natur über den Menschen: „Schreiber begann zu laufen, er hetzte, stolperte den steinigen Weg abwärts, Wurzelarme griffen nach seinen Beinen.“ Der junge Großstädter dringt unerwünscht in diese fremde Welt ein. Die ersten Wochen sitzt er allein am Wirtshaustisch. Gespräche verstummen, wenn er den Raum betritt. Es dauert Wochen, bis er sich nach dem Schneeschippen „Schulter an Schulter“ von den Männern des Dorfes endlich angenommen fühlt. Doch schon bald zerstört er alles durch unüberlegtes Handeln: Er verliebt sich ausgerechnet in die stumme Maria vom abseitigen Lanerhof, die als Urenkelin einer vermeintlichen Hexe von den Dörflern gemieden und nur vom Jungbauern Georg Kühbauer umworben wird. Pfarrer, Ortsvorsteher und auch der blinde Seiler warnen den verliebten Historiker: „Deine Welt ist nicht meine Welt“ wird eine alpenländische Sage zitiert. Doch der junge Großstädter hört nicht auf die Ratschläge. So erreicht das Geschehen bald seinen dramatischen und mit tödlichen Lawinenabstürzen auch naturgewaltigen Höhepunkt: „Oben auf den Bergen ein Beben und Zittern. Bewegung, wo keine Bewegung sein sollte, ein langsames Loslassen, ein langsames Nachlassen, ein langsames Drängen abwärts, und dann ist kein Halten mehr, und alles stürzt brüllend in die Nacht.“ Ein Bauer kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben, ein Stall brennt lichterloh und die jetzt auf das Dorf herabbrechenden Lawinen sind tödlicher als je zuvor. Für alles Unheil geben die Dörfler den Fremden aus Wien die Schuld. Zuletzt gerät Schreiber sogar unter Mordverdacht. Seite für Seite hält Gerhard Jäger den Leser mit seiner sprachgewaltigen Formulierungskunst und eindringlichen Beschreibung des dörflichen Lebens in mystischer, unheildrohender Stimmung: Der Leser fühlt sich gleich von zwei Seiten bedrängt - durch das bedrohliche Naturgeschehen, den stürmischen Winter, den Gefahr verheißenden Schneefall, die bittere Eiseskälte, die sich unheilvoll als Gefühlskälte auf die Dorfbewohner überträgt, und durch die Handlung, die in einem dramatischen Höhepunkt sich zuspitzt. Dieser Debütroman ist wirklich lesenswert, allein schon seine sprachliche Ausdruckskraft begeistert.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Regine Frei aus Bern Datum: 14.10.2016

Buchhandlung: Orell Füssli Thalia AG

Das Hörbuch ist toll. es entwickelt einen unglaublichen Sog - sprachlich und atmosphärisch. Bestimmt werde ich sowohl Buch, als auch Hörbuch auf den Winter hin gut verkaufen können.

Von: Gabriele Maier aus Oberkirch Datum: 26.08.2016

Buchhandlung: Grimmelshausen Buchhandlung

Was für eine Entdeckung! Dieses fast archaische Leben in dem Bergdorf in den 50er Jahren. Und doch vieles wohlbekannt und vertraut. Eine wunderbare Sprache, eindringlich wie der Inhalt selbst. Ein starker Leseeindruck, der bleiben wird.

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