Der Zorn der Einsiedlerin

Kriminalroman

Bestseller Platz 20
Spiegel Hardcover Belletristik

HardcoverNEU
23,00 [D] inkl. MwSt.
23,70 [A] | CHF 32,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

„Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.“ Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht …

»Bei aller Wiedersehensfreude, bei allen vertrauten Mustern, aller Skurrilität der Charaktere und allem Fantastischen der Krimihandlung ist dieser Roman in der heutigen Gesellschaft verankert.«

Sonja Hartl / Deutschlandfunk Kultur (02. November 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze
Originaltitel: Quand sort la recluse
Originalverlag: Flammarion, Paris 2017
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2693-8
Erschienen am  29. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
HÖR DEIN BUCH  Bestseller als Hörbuch - hier entdecken!

Leserstimmen

Nackenkribbeln

Von: wal.li

01.01.2019

Kommissar Adamsberg muss seinen Aufenthalt auf Island wegen eines ungeklärten Todesfalls in Paris abbrechen. Die Kollegen kommen mit der Untersuchung nicht weiter und sie rufen den Chef zurück. Eine Frau ist zweimal von dem SUV ihres Ehemannes überrollt worden. Eigentlich eine offensichtliche Sache, der Ehemann scheint allerdings ein wasserdichtes Alibi zu haben und er beschuldigt den vermeintlichen Geliebten seiner Frau. Eher nebenbei bemerkt Adamsberg, dass sich einer seiner Mitarbeiter mit den Todesumständen dreier alter Männer beschäftigt, die am Biss der Einsiedlerspinne gestorben sein sollen. Bei der Erwähnung des Namens der Spinne beginnt es in Adamsbergs Nacken zu kribbeln. Hier kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Wie schön Adamsberg und seine Kollegen wiederzulesen. Und wenn es in Adamsbergs Nacken kribbelt, dann wird er meistens recht behalten. Genauso wie Adamsberg mit seiner unnachahmlichen Art bald durchschaut, wer in dem Pkw saß, achtet er auf seine Ahnung, dass bei dem Tod der alten Männer etwas nicht stimmen kann. Während seiner Nachforschungen lernt er allerhand über das Leben der Einsiedlerspinnen, die eigentlich noch nicht einmal Menschen beißen, geschweige denn sie zu töten. Nur unter ungünstigen Umständen, wenn das Opfer geschwächt ist, kann durch den Biss der Spinne ein Krankheitsbild ausgelöst werden, das mit dem Tod des Bissopfers endet. Abgesehen von einer Kleinigkeit, ist diese Ermittlung von Kommissar Adamsberg ausgesprochen pfiffig und unterhaltsam. Adamsberg hat das richtige Händchen sowohl für seine Brigade als auch für seine Fälle. Wenn er mal eben nachdenken geht, kommt meistens ein kluger Gedanke dabei heraus. Natürlich kann auch Adamsberg mal falsch liegen, aber dann geschieht das auf intelligente Art und Weise und nicht so, dass man denkt, das hätte er doch sehen müssen. Auch die Strömungen innerhalb seiner Stelle hat Adamsberg genauestens im Blick und er ist ein guter Chef, der seinen Leuten zwar mal eine klare Kante gibt, ihnen aber nicht in den Rücken fällt. Am Schluss wird man denken, dass die Einsiedlerin zurecht zornig ist, was die Position des Ermittlers nicht einfacher macht.

Lesen Sie weiter

lebt von den Hintergründen und der Aufarbeitung der Vergangenheit

Von: Michael Lausberg aus Doveren

22.12.2018

Fred Vargas, Künstlername der französischen Schriftstellerin Frédérique Audoin-Rouzeau, brachte den zwölften Band der Reihe um den Jean-Baptiste Adamsberg, Kommissar im 13. Arrondissement in Paris, der mit augenfälliger äußerer Langsamkeit seine Fälle durch Intuition löst, heraus. Das Buch beginnt der Rückkehr von Adamsberg nach einer Auszeit in Island nach Paris in sein wohlvertrautes Team und wird dort mit einem wenig spannenden neuen Fall betraut. Dieser steht jedoch nicht im Mittelpunkt des Buches. Als in den Medien mysteriöse Fälle auftauchen, als drei ältere Männer starben an einem Spinnenbiss der sogenannten Einsiedlerspinne sterben, macht ihn das stutzig und neugierig zugleich. Seltsam an den Fällen ist, dass der Biss einer einzelnen Spinne nur in seltenen Fällen zum Tod führt. Die Spinne ist grundsätzlich nicht aggressiv und beißt nur zu, wenn sie Gefahr läuft, zerdrückt zu werden. Der Biss ist weitgehend schmerzlos und wird meistens gar nicht wahrgenommen. innerhalb 2 bis 8 Stunden danach werden diese Wunden aber immer schmerzhafter. Diese Fälle lassen ihn nicht los, Adamsberg recherchiert weiter, wobei er zunächst nur im Geheimen ermitteln will und nur einige seines Teams einweiht. Adamsberg vermutet, dass jemand im Hintergrund die eigentlich scheuen Spinnen zu einem Mord missbraucht hat. Diese Theorie legt er einigen Wissenschaftlern und Experten auf diesem Gebiet vor, die dies allerdings verneinen. Trotzdem glaubt Adamsberg immer noch an seine Mordtheorie und ermittelt weiter. Er stößt bei seinen Ermittlungen auf ein lange geschlossenes Waisenhaus und auf einige der früheren Bewohner, die zu den Opfern der Spinnenbissen zählten. Hier ergibt sich ein direkter Zusammenhang. Auch in diesem Roman wird Adamsberg mit all seinen Schrullen und Eigenarten sowie Adrien Danglard: dessen Inspektor, der systematische und intellektuelle Gegenpol zu Adamsberg, detailliert dargestellt. Adamsberg und die Entwicklung in seinem Team sind eine eigene Geschichte im Roman. Der Krimi baut immer mehr an Spannung auf und lebt von den Hintergründen und der Aufarbeitung der Vergangenheit, die schließlich eine überraschende Lösung bieten.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Fred Vargas at her best. Die französische Historikerin und Archäologin hat wieder einmal ein Meisterwerk geboren …«

Ingrid Müller-Münch / WDR 5 „Scala“ (30. Oktober 2018)

»Ein herrliches Netz der feinsten Fäden hat Fred Vargas, die Feinspinnerin der Gegenwartsliteratur, da wieder gebaut. Man gerät widerstandslos hinein und bleibt glücklich hängen.«

Elmar Krekeler / DIE WELT (14. November 2018)

»Die Spinne im Zentrum dieses Romans ist kein Monstrum, sondern eine sehr kluge Autorin, die ihre Netze zum Zweck der Menschenerkundung webt.«

Lothar Müller / Süddeutsche Zeitung (31. Oktober 2018)

»Ein Lesevergnügen.«

Stern (06. Dezember 2018)

»Dass der Roman seine Wirkung nicht verfehlt, darauf können Sie Gift nehmen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (04. Dezember 2018)

»Fragt man nach dem Geheimnis, so liegt es vielleicht in dieser Melange aus naturwissenschaftlicher Ratio und abgründiger Fantasie, die auch Vargas' neuesten Krimi prägt …«

Stefan Ulrich / Süddeutsche Zeitung (27. Oktober 2018)

»Sagenhaft und mörderisch gut!«

Brigitte Woman (07. November 2018)

»Mysteriös und spannend!«

Frau von Heute (30. November 2018)

»Vargas ist schlau und tiefgründig, ohne darüber je das Savoir-vivre zu vergessen.«

Annalena Arnold / emotion (06. November 2018)

»Klug konstruierte Geschichte.«

Freundin (14. November 2018)

»Das alles liest sich höchst vergnüglich. Die französische Krimischriftstellerin, die beste ihres Fachs im Nachbarland, läuft sprachlich wie inhaltlich zur Höchstform auf.«

Petra Pluwatsch / Kölner Stadt-Anzeiger (09. November 2018)

»Fred Vargas rührt wieder ihre großartige Mischung aus Polizeiroman und dunklem Märchen an.«

Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau (27. Oktober 2018)

»Ein Lesevergnügen.«

Stern (06. Dezember 2018)

»In 'Der Zorn der Einsiedlerin' zeigt sich Fred Vargas von ihrer geschicktesten Seite. […] Das Grauen verpackt sie auf fast märchenhafte Art und Weise.«

Doris Kraus / Die Presse (04. November 2018)

»Spleenige Figuren, humorvolle Dialoge, ungewöhnliche Ermittlungswege und jede Menge Nebenhandlungen erwarten den Leser.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (22. November 2018)

»Fred Vargas gräbt sich ohne Hast und klug in die Verbrechen.«

Kurier (03. November 2018)

»Sehr fein gesponnen […]. Man folgt gerne Vargas‘ exzentrischen Abwegen, spannenden historischen Exkursen und Reflexionen.«

Der Standard (27. Oktober 2018)

»Die französische Erfolgsautorin entwirft wieder einen skurril-absurden Fall mit feinem Humor. Herrlich!«

HÖRZU (02. November 2018)

»Ein Thriller, der ganz ruhig beginnt – bis die Spannung ins Unermessliche steigt …«

GRAZIA (01. November 2018)

»Herrlich versponnener Fall.«

Stuttgarter Zeitung (01. Dezember 2018)

»Ein raffinierter, virtuos konstruierter Fall, hochspannend, skurril, mitreißend. Fred Vargas ist einfach teuflisch gut.«

Münchner Merkur (10. November 2018)

»Kommissar Adamsberg, der Wunderbare, zwischen tödlichen Spinnen, finsteren Legenden und mörderischen Kindheiten.«

Die Welt (01. Dezember 2018)

»Ausgeklügelter Plot.«

Berliner Morgenpost (30. November 2018)

»„Der Zorn der Einsiedlerin“ ist ein fabelhaftes Buch.«

Dresdner Morgenpost (25. November 2018)

»Ein großartiges, tückisches Gesamtpaket.«

Kleine Zeitung (10. November 2018)

»Fred Vargas sorgt dafür, dass der Nervenkitzel nirgends abflaut, der Sog ihres Erzählens bleibt voller Strudel und Ungewissheiten.«

Freie Presse Chemnitzer Zeitung (14. Dezember 2018)

Weitere Bücher des Autors