VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Der Zorn der Einsiedlerin Kriminalroman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

ca. € 18,99 [D] inkl. MwSt.
ca. CHF 22,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22313-7

DEMNÄCHST
Erscheint:  29.10.2018

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

„Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.“ Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht …

Fred Vargas (Autor)

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze
Originaltitel: Quand sort la recluse
Originalverlag: Flammarion, Paris 2017

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22313-7

ca. € 18,99 [D] | ca. CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

DEMNÄCHST
Erscheint:  29.10.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Wunden der Vergangenheit

Von: Bettina Müschen Datum: 13.10.2018

Eigentlich möchte Kommissar Adamsberg auf Island bleiben, doch er wird zurück nach Paris gerufen, um seinen Kollegen von der Brigade Criminelle bei der Lösung eines Falles zu helfen. Der Kommissar der „im Nebel sehen kann“ findet auch recht schnell heraus, wer die überfahrene Ehefrau getötet hat und beweist dies auf seine ganz spezielle Art. Eher nebenbei sieht er Informationen über Todesfälle, die durch Spinnenbisse der Einsiedlerspinne erfolgt sein sollen. Da die Todesursache aber im hohen Alter der getöteten Männer liegen soll wird der Fall, außer in Internetforen, in denen von Mutationen oder Klimaveränderungen spekuliert wird, nicht weiter verfolgt. Trotzdem lässt die Angelegenheit dem Kommissar keine Ruhe und treibt ihn dazu, sich näher mit der Einsiedlerin zu beschäftigen. Diese Spinnenart ist eher ängstlich und lebt zurückgezogen und eine tödliche Giftdosis müsste aus 44 Giftdrüsen erfolgen, was eher unwahrscheinlich erscheint. Adamsberg recherchiert aber weiter, wobei er zunächst nur im Geheimen ermitteln kann. Er weiht nur wenige der vertrauten Mitarbeiter ein, auch, weil die Stimmung in der Brigade getrübt ist. Irgendetwas stimmt nicht im Revier!
Dies ist der 12. Band der Reihe um Kommissar Adamsberg und sein Team und die Autorin schafft es wieder, jedes Teammitglied als Menschen mit all seinen Schrullen und Eigenarten darzustellen. Dies macht beim Lesen viel Vergnügen, egal, ob man mit den anderen Romanen vertraut ist oder den Männern und Frauen der Brigade Criminelle zum ersten Mal begegnet.
Mir gefällt dieser Erzählstil sehr und die spannende Handlung, deren Ursprung viele Jahrzehnte zurück liegt, wird fesselnd erzählt.
Für alle Leserinnen und Leser, die Freude an großartig erzählter Kriminalliteratur mit einer intelligenten Handlung, sehr menschlich beschriebenen Protagonisten und teilweise etwas unkonventionellen Ermittlungsmethoden haben eine absolute Leseempfehlung!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Spinnenbiss

Von: Helga Hensel  aus Herzogenrath Datum: 01.10.2018

Kommissar Adamsberg genießt eine Auszeit auf Island als er wegen eines Mordfalls nach Paris zurückbeordert wird. Seine Mitarbeiter freuen sich, dass nun der gewohnte Gang im Revier wieder Einzug halten wird; doch Adamsberg verweigert zunächst seine geistige Rückkehr, hat sich nicht in den Fall eingelesen. Eine Frau wurde von einem SUV überfahren und getötet. Als Täter kommen Ehemann und Liebhaber in Frage.

Parallel macht die Nachricht zweier Tode älterer Männer im Süden die Runde. Offenbar sind sie am Biss einer Einsiedlerspinne verstorben. Dieses Thema packt Adamsberg im Nacken und versetzt ihn in größtes Unbehagen. Zunächst hinter den Kulissen recherchiert er die Umstände und ahnt, dass es sich in Wirklichkeit um Mord handelt, was wissenschaftlich betrachtet völlig unmöglich ist.

Fred Vargas und ihr Ermittlerteam um Kommissar Adamsberg sind wie nach Hause kommen. Vertraut sind mir die jeweiligen Eigenarten der Protagonisten, die Arbeitsweise im Team und die teilweise unkonventionelle Art der Ermittlung. Ich habe mir ein Bild von jedem Einzelnen gemacht und freue mich über das Wiedersehen. Und doch ist die Stimmung im Kommissariat dieses Mal anders, was mich zunächst etwas betrübt, letztlich jedoch den Spannungsbogen in besonderer Weise ermöglicht.

Der Autorin gelingt es, durch zunächst zwei parallele Ermittlungen sowie diverse Nebenschauplätze ein schönes Gleichgewicht von Spannung und Entspannung zu erzeugen, so dass ich mich im Fluss der Handlung wohl fühle. Im letzten Drittel des Buches beschleicht mich eine Ahnung hinsichtlich der möglichen Lösung der Fälle, was jedoch keinen negativen Einfluss auf das kriminalistische Lesevergnügen nimmt.

„Der Zorn der Einsiedlerin“ ist ein solider Kriminalroman mit „echten Typen“ als Protagonisten und teilweise untypischer Ermittlungsarbeit. Für mich eine absolute Lese-Empfehlung für Krimi-Fans!

Ich durfte dieses Buch als eBook vorab auf Jellybooks.de lesen.

Voransicht

  • Weitere E-Books des Autors