Der zweite Schlaf

Roman

Hardcover
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Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen – der neue große Roman von Robert Harris

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt.

»Es ist unmöglich, das Buch länger aus der Hand zu legen. Zu drängend ist die Frage, wie die Menschen in diese Lage geraten sind.«


Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: The Second Sleep
Originalverlag: Hutchinson
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27208-8
Erschienen am  30. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ganz stark!

Von: unclethom

14.01.2020

Das Buch fühlt sich zunächst an wie ein historischer Roman aus England während des Mittelalters. Doch das Buch ist viel mehr, denn das Buch spielt in Großbritannien etwa 1470 Jahre nach dem Untergang der modernen Zivilisation wie wir sie kennen. Es bleibt offen wie es zum Ende unserer Zivilisation gekommen ist, aber in kurzen Rückblenden wird angedeutet was geschehen sein könnte. Die Neuzeitliche Zivilisation beruht auf dem christlichen Glauben und birgt Züge von Inquisitorischen Verfolgungen. Alles Moderne ist verteufelt, oder besser gesagt, die Technik aus der Zeit vor dem Untergang. Und jede Forschung nach den vergangenen Vorfahren und deren Technologie ist verboten und wird von der Kirche verfolgt und streng bestraft. Robert Harris ist ein Buch gelungen wo der Leser eigentlich ständig überlegt, was wäre wenn… Wie würde sich die Menschheit nach dem Untergang denn wirklich organisieren? Wäre die Kirche denn tatsächlich wieder so dominant werden wie einstmals im Mittelalter? Oder würden sich die Menschen neu organisieren und versuchen den Status von vor dem Untergang wieder herzustellen? Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ständig denkt man tatsächlich was denn wäre wenn. Die Figuren sind interessant beschrieben und sie wirken eigentlich durchweg sehr authentisch. Die Beschreibung der Schauplätze erscheint echt und man hat sofort beim Lesen ein Bild vor Augen wie es dort aussehen könnte. Die Spannung steigt von der ersten Seite immer mehr an und es gipfelt in einem dramatischen Finale. Es fällt insgesamt sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen und offen gestanden hat mich das Buch einige Stunden Schlaf gekostet. Denn irgendwann ist der Point of no Return erreicht und man muss einfach weiterlesen. Die Frage die sich mir stellte, ist ob die Geschichte denn nun zu Ende erzählt ist, oder ob da evtl. noch eine Fortsetzung zu erwarten ist. Ich würde es mir wünschen, denn ich denke, dass die Story noch Potential für weitere ein bis zwei Bücher hat. Für mich ist das Buch gut für 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

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Ein vielschichtiger Roman

Von: Fynn Peters

12.01.2020

"Der zweite Schlaf" ist für mich das erste Buch von Robert Harris. Ich war schon vorher sehr gespannt auf das Buch, weil ich viel Gutes über den Autor gehört habe. Der Einstieg in das Buch gelingt mir dann auch sehr gut, obwohl ich erst etwas überrascht war, dar ich mich mehr auf einen historischen Roman eingestellt habe, wofür Robert Harris ja auch bekannt ist. Dieses Buch spielt jedoch in der Zukunft, erinnert jedoch stark an einen historischen Roman. Das liegt daran, dass nach einem Katastrophe sich die Gesellschaft in das Mittelalter zurückgesetzt hat. Diese Idee hat Robert Harris sehr gut und sehr authentisch umgesetzt. Besonders der Protagonist Fairfax kommt dabei sehr authentisch rüber und es ist wirklich spannend den inneren Kampf des jungen Pfarrers zu verfolgen. Auch, wenn streng genommen das Buch eine Dystopie ist und die Apokalypse im Vordergrund stehen müsste würde ich das Buch eher Lesern von historischen Romanen empfehlen. Was mir zu diesem Buch tatsächlich sehr gefallen würde ist eine Verfilmung. "Der zweite Schlaf" eignet sich dafür nämlich sehr gut und das wäre auf jeden Fall ein Film, den ich mir ansehen würde. Wie ich gehört habe ist dies bei Büchern Robert Harris auch gar nicht ungewöhnlich. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Das Ende hatte so viel Potenzial, doch das hat der Autor wirklich verspielt. Ich war nach den letzten Kapiteln wirklich enttäuscht und hätte mir ein viel spannenderes und kreativeres Ende gewünscht. Doch auch wenn das Ende nicht wirklich perfekt war, bin ich alles in allem mit dem Buch zufrieden und werde in nächster Zeit noch weitere Bücher von Robert Harris lesen. Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Robert Harris schafft es wirklich sehr gut die Leser in seine Welt zu entführen.

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Vita

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München« und zuletzt »Der zweite Schlaf« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Die Verfilmung von »Intrige« – wiederum unter der Regie Polańskis – erhielt auf den Filmfestspielen in Venedig 2019 den großen Preis der Jury, den Silbernen Löwen. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Für ein fröhliches Gemüt, als das Robert Harris sich selbst beschreibt, bietet er in seinen Romanen ziemlich düstere Aussichten, allerdings auf höchst unterhaltsamem Niveau.«

Gina Thomas, Frankfurter Allgemeine Zeitung (01. Oktober 2019)

»Unter den Romanciers ist Robert Harris ein britischer Superstar.«

Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung (02. November 2019)

»Robert Harris erzählt wie immer packend und ohne Umschweife. Mit seiner Botschaft geht er nicht hausieren, obwohl er wie immer eine hat.«

»Der britische Bestseller-Autor beweist erneut, dass er zu den besten seines Genres gehört.«

»Dieser so noch nie gelesene Blick „zurück in die Zukunft“ ist interessant, gruselig, humorvoll – und bis zum letzten Kapitel extrem spannend.«

Bettina Jäger, Ruhr Nachrichten (02. Oktober 2019)

»Es sind die Ungeheuerlichkeiten unserer Gegenwart, die Robert Harris in seinem neuen Roman auf bissige Weise kommentiert. Es ist sein bislang zeitkritischstes Buch.«

»Der neue Harris – kein mittelalterliches Epos, sondern eine klug konstruierte Dystopie mit einem gelungenen Plot. Spannend bis zur letzten Seite.«

Roswitha Glawe, Münchner Merkur (14. Dezember 2019)

»Die Figuren und die von Harris erschaffenen Zukunftsvisionen sind so lebhaft und plausibel dargestellt, dass man die Spannung kaum aushalten kann.«

Sabine Abel, Bayerisches Fernsehen, Wir in Bayern (25. Oktober 2019)

»Robert Harris Roman ist ein Gedankenspiel, aber ein bemerkenswertes. Und packend erzählt.«

Roland Mischke, Rhein-Neckar-Zeitung (19. Oktober 2019)

»Ein so faszinierend aufgebauter wie rasant verfasster ‚Page Turner‘, der weder auf Spannung verzichtet, noch die Intelligenz der Leser beleidigt.«

Lukas Luger, Oberösterreichische Nachrichten (16. November 2019)

»Meisterlich führt Robert Harris die Leser seines neuen Romans auf eine falsche Fährte.«

Thorsten Keller, Märkische Allgemeine (14. Oktober 2019)

»[Harris] baut einen Leseköder nach dem anderen in die gefinkelte Geschichte, sodass man des Lesens kaum müde wird und trotz drohender Apokalypse nicht verzweifelt.«

Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten (01. Oktober 2019)

»Ein spannender Roman, der immer wieder neue und überraschende Wendungen ins Spiel bringt.«

Axel Knönagel, dpa (08. Oktober 2019)

»Gut gefallen hat mir dieses Gedankenspiel, wie verletzlich unsere Zivilisation ist …«