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Vaterland Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42171-4

Erschienen:  13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hitler hat den Krieg gewonnen. Großdeutschland, das vom Rhein bis zum Ural reicht, dominiert Europa. Ständige Partisanenkämpfe und der Kalte Krieg mit den USA zermürben das Reich. In Berlin geschieht ein brutaler Mord an einem Parteibonzen – und Kripo-Sturmbannführer March gerät im Zuge seiner Ermittlungen gefährlich nah an die Wahrheit.

Weitere Infos zu Robert Harris und seinen Romanen

ÜBERSICHT ZU ROBERT HARRIS

»Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen - so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten.« (DIE ZEIT)

Cicero

Einzeltitel

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robert Harris (Autor)

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Aus dem Englischen von Hanswilhelm Haefs
Originaltitel: Fatherland
Originalverlag: Hutchinson

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42171-4

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  13.03.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

so erschreckend wie spannend

Von: der Michi Datum: 04.05.2018

www.seilerseite.de

Fangen wir hinten an: Das Nachwort zur aktuellen Auflage des 1992 erstmals erschienenen Romans verrät ein wenig darüber, was es einmal für ein Skandal war, Nazis in einem fiktiven Szenario den Krieg gewinnen zu lassen. Dabei befand sich Robert Harris' Romandebüt zum Zeitpunkt seines Erscheinens längst in guter Gesellschaft: Autoren wie Len Deighton oder SciFi-Urgestein Philip K. Dick hatten längst ausgelotet, was im Falle eines Sieges der Wehrmacht und der übrigen Achsenmächte alles hätte passieren können.

Die Aufregung war dann wohl eher ein Reflex. Denn Harris geht mit der alternativen Vergangenheit nicht gerade leichtsinnig um. Das vereinigte Großdeutschland dieser Parallelwelt hat zwar hinsichtlich Flächenausdehnung und architektonischem Wahnsinn so manches erreicht, die Gerüchte darüber, worauf das Imperium tatsächlich aufgebaut wurde, lassen sich jedoch nicht endgültig zum Verstummen bringen. Eine Tatsache, die den heimlichen Systemzweifler March in Bedrängnis bringt und die den Leser spätestens bei der nüchtern-bürokratischen (authentischen) Aufzählung der "Verwertung" von Häftlingsüberresten mit aller Härte an das unfassbare Grauen der Konzentrationslager erinnert.

Dieses Nazireich ist trotz Kriegsgewinn noch längst nicht so abgesichert, dass man den Massenmord einfach bagatellisieren oder gar offenlegen könnte, denn man benötigt dringend die politische Hilfe der Amerikaner (!), genauer gesagt Präsident Joseph Kennedy. Hier wird es auch für den englischsprachigen Leser brisant, denn Kennedy, in der Realität "nur" Senator und Vater von John F. Kennedy, machte zu Lebzeiten tatsächlich keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber Juden und Afroamerikanern. Ihn als dem Holocaust prinzipiell aufgeschlossen gegenüber stehenden Wendehals-Politiker zu porträtieren könnte Teilen des Publikums gleichzeitig ein Stirnrunzeln und inneres Nicken entlocken.

Die Faszination des Hauptkonflikts liegt weniger in den Mordermittlungen, sondern vielmehr in der von Paranoia und allgegenwärtigem Misstrauen geprägten Atmosphäre, wo jeder Freund zugleich auch ein Verräter sein könnte. Zudem haben Gestapo und SS ihre Methoden seit dem Krieg nur wenig weiterentwickelt, man setzt noch immer auf Folter, Entführung, offenen Mord oder heimliches Verschwindenlassen aller Personen, die auch nur ansatzweise gefährlich werden könnten. Das sorgt dann auch für den nervenaufreibenden Showdown, in dem sich das System Nationalsozialismus auf eine Art und Weise offenbart, die man nicht missverstehen kann.

Zugleich gelingt es Harris, der später erfolgreich Romane über echte Geschichte wie "Enigma" oder "Pompeji" veröffentlicht hat, der Verherrlichung eines Realität gewordenen Dritten Reichs zu entgehen. Denn neben der schon erwähnten Selbstoffenbarung finden sich auch in dieser Version der sechziger Jahre erste Anzeichen von Studentenprotesten und gewissen Beatgruppen mit langen Haaren ...

Originaltitel: "Fatherland"
Bonusmaterial: Anmerkungen, Nachwort, Leseprobe aus "München"

Grandios!!

Von: always.believe.in.books Datum: 08.04.2018

alwaysbelieveinbooks.wordpress.com

Zum Buch:

Autor: Robert Harris

Erscheinungsdatum: 13.03.2017

(Ersterscheinung 1992)

Verlag: Heyne Verlag

Seiten: 448 Seiten

ISBN: 978-3453421714

Preis: 9,99€

Inhalt:

Deutschland, 1964. Hitler ist an der Macht und Deutschland befindet sich im kalten Krieg mit den Vereinten Staaten von Amerika unter der Präsidentschaft Kennedys. Deutschland hat jedoch seit Jahren mit Partisanenkämpfen im Osten zu tun und ersucht deswegen Frieden mit den USA. Aus diesem Grund ist sogar Präsident Kennedy zum Führergeburtstag eingeladen.

Wir begleiten den SS-Obersturmbannführer Xaver March, der früh morgens aus dem Bett geklingelt wird um einen Mordfall zu untersuchen. Die in der Havel gefundene Leiche wird kurze Zeit später als Bühler identifiziert, ein ehemaliger Staatssekretär des Innenministeriums. Im Laufe der Ermittlungen zieht March Verbindungen zu der Ermordung von Stuckart, ebenfalls ein ehemaliger Staatssekretär.

Als die Gestapo unter Führung von Odilo Globocnik, genannt Globus, Xaver March die Ermittlung entzieht, wird dieser stutzig und deckt auf eigene Faust eine Verschwörung auf, die ihm den Glauben an alles Gute raubt.

Fazit:

Ich fand das Buch einfach nur klasse! Das Buch ist wahnsinnig interessant, denn obwohl es „fiktiv“ ist, da Hitler den Krieg nie gewonnen hat, sind sehr viele Fakten wahrheitsgetreu und sehr gut recherchiert. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist spannend geschrieben.

Man kommt Seite für Seite hinter die Verschwörung, die March aufdeckt und ich hätte nicht erwartet, dass sich das Buch in diese Richtung entwickelt. Ich möchte nicht verraten, um welche Thematik sich das Buch dreht, da es sonst die Spannung nimmt und spoilern würde.

����������/5 Sterne

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