Disrupt Yourself

Vom Abenteuer, sich in der digitalen Welt neu erfinden zu müssen

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Hardcover
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Wie uns unser persönlicher digitaler Wandel gelingt

Wir spüren alle, dass der Boden, auf dem wir stehen, zittert. Lähmt uns der Gedanke, dass rund die Hälfte aller Berufe aussterben wird? Oder elektrisiert uns die Aussicht auf eine glanzvolle digitale Zukunft? Christoph Keese, einer der führenden Digitalisierungsexperten Deutschlands, ist immer am Puls der Veränderungen. Er fordert uns auf, unsere persönlichen Stärken zu erkennen und zu nutzen, um uns radikal neu zu erfinden. Zeigt, wie wir es schaffen, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. In »Disrupt yourself« steckt ein Versprechen: Wir können alle zu Digitalisierungsgewinnern werden!

»Dieses Buch ist für jeden Unternehmer eine lebensrettende Maßnahme. Denn hier erfährt er anschaulich und klar, was zu tun ist.«

Gabor Steingart über "Silicon Germany"

Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60033-6
Erschienen am  24. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Disrupt Yourself - Digitaler Wandel und Deutschland schläft

Von: Maria

06.05.2019

Die Welt verändert sich, der digitale Fortschritt ist greifbar und niemand von uns kann diesem entrinnen. Ein Job ohne Technik ist kaum noch vorhanden, die Technik ersetzt immer mehr Arbeit, die ein Mensch verrichten kann. Werden wir Menschen unbrauchbar? Nimmt die Technik unsere Arbeitsplätze weg? Christoph Keese hat sich in dem Buch "Disrupt Yourself" mit dem digitalen Wandel auseinandergesetzt. Was sollten wir tun und wie könnte unsere Zukunft aussehen? Christoph Keese ist Journalist und befindet sich im Spätsommer 1997 in einem großen Saal namens Kalkscheune. Hier findet ein Kongress statt mit dem Thema Veränderung der Medien durch Weblogs, damals noch ein unbekanntes Medium. Er wird gebeten die Position der Journalisten zu vertreten, ihm gegenüber stehen drei Aktivisten der Blogger-Szene. Die Sprecher der Blogger-Szene ergreifen das Wort und erklären, dass Informationen frei und Journalisten lediglich Torhüter sind, die niemand mehr brauch. Die Bürger sollen selber entscheiden, welche Informationen verbreitet werden sollen und auf welchem Wege. Dem Autor war bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar, dass sein Beruf verschwindet. So wie es ihm 1997 erging, so geht es immer mehr Menschen heute. Die Digitalisierung schreitet voran, die Berufswelt verändert sich, nur Deutschland schläft. Genau dieses Thema wird in seinem Buch "Disrupt Yourself - Vom Abenteuer, sich in der digitalen Welt neu erfinden zu müssen" behandelt. Disrupt Yourself bedeut, sich selber neu zu erfinden, bevor es jemand anderes tut. Die Digitalisierung setzt uns unter Druck. Denn ungefähr die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze und ein Großteil der gegenwärtigen Firmen werden verschwinden. Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern das wird in den nächsten 5 bis 15 Jahren passieren. Wir müssen uns nicht um unsere Arbeitsplätze sorgen, im Gegenteil, wir müssen die Digitalisierung vorantreiben und uns informieren, weiterbilden und unser Wissen in die Umwandlung einfließen lassen.

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Ich könnte mir "Disrupt Yourself" sehr gut als Pflichtlektüre für den Wirtschaftsuntericht vorstellen.

Von: Daniela Vödisch

22.01.2019

Als ich das Buch beim durchblättern des Verlagsprogramms gesehen hatte, war für mich klar, dass ich es lesen wollte. Ich sehe das genau wie der Autor Christoph Keese, dass der Wandel zur Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten ist und wir lediglich die Möglichkeiten haben, uns anzupassen und das Beste draus zu machen. Bereits im Vorwort, in dem Christoph Keese von einer Veranstaltung 1997 berichtet, in der Journalisten sich mit den ersten damaligen Bloggern eine Diskussion liefern. Die Blogger vertreten die Meinung, dass der Journalismus ein aussterbender Berufszweig ist, denn die Digitalisierung bräuchte sie nicht mehr. Jeder Bürger könne nun Texte verfassen und ins Internet stellen, wenn er gut vernetzt und informiert sei. Der Autor hält dagegen, dass Journalismus nur von Profis betrieben werden sollte, die Ahnung von ihrem Beruf und eine anspruchsvolle Ausbildung hinter sich haben. Er glaubt nicht an den Erfolg der Blogger und hält sie für eine Modeerscheinung, was daraus geworden ist, wissen wir ja, er hat sich geirrt. Nach dem Vorwort berichtet der Autor von einer Studie des Wirtschaftshistorikers Carl Benedikt Frey, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Sie trägt den Titel "Wie anfällig sind Jobs für die Computerisierung?". Frey ist Professor an der Harvard University und fand heraus, dass nach seinen Schätzungen 47 Prozent der Arbeitsplätze in den USA von der Digitalisierung bedroht seien. Diese Erkenntnis ließe sich auf jedes zivilisierte Land übertragen. Auf dieser Basis ist dieses Buch aufgebaut und Christoph Keese gibt mit ihm eine Anleitung an die Hand, wie man sich auf die Veränderung einlassen kann und entsprechend lernt, umzudenken. In diesem Buch wird deutlich, wie wichtig es ist, sofort zu handeln und "vor der Welle zu surfen, um nicht von ihr überrollt zu werden". Ich bin komplett seiner Meinung, weil ich denke, dass es generell gut ist, mit der Zeit zu gehen und sich nicht gegen den Wandel zu versperren. Das Einzige, was ich sehr schade finde, ist, dass Privatpersonen, bzw. normale Angestellte nicht von diesem Buch profitieren können, weil nicht auf sie eingegangen wird. Der Ratgeber richtet sich eher an Unternehmer und Manager, die etwas zu sagen haben. Die einzige Info, die alle betrifft, ist die Studie, die erklärt, welche Berufe am ehesten abgebaut werden, bzw .welche am längsten bestehen bleiben. So kann man seine Berufswahl vorher bedenken, bzw. noch einmal umsatteln. Fazit: Ich könnte mir "Disrupt Yourself" sehr gut als Pflichtlektüre für den Wirtschaftsuntericht vorstellen, denn jeder sollte sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen.

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Vita

Christoph Keese

Christoph Keese, Jahrgang 1964, studierte Wirtschaftswissenschaften und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule. Er ist einer der maßgeblichen Digitalisierungsexperten und ein gefragter Vortragsredner. 2014 erschien »Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt«. Für »Silicon Germany« wurde Christoph Keese mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2016 ausgezeichnet. Seine Firma Axel Springer hy GmbH unterstützt Unternehmen bei der digitalen Umstrukturierung.

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