Eine Odyssee

Mein Vater, ein Epos und ich
Der internationale Bestseller

Hardcover
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Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte auf den Spuren des homerischen Epos

Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema „Odyssee“ zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familien-Reise ist. Vater und Sohn folgen auf einer Schiffsroute den Spuren des homerischen Epos – und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit überwinden sie ihr gegenseitiges Schweigen.

Ein 3000 Jahre alter Mythos behandelt all die Menschheitsthemen, die uns noch immer bewegen: Familie, Identität, Heimat. Und zugleich weist er einem Vater und einem Sohn den Weg, wieder zueinander zu finden.

»Ein hinreißendes Buch – ich habe nichts Schöneres in diesem Jahr bisher gelesen. Mendelsohn zeigt, dass Weltliteratur vom Leben handelt.«


Aus dem Englischen von Matthias Fienbork
Originaltitel: An Odyssey. A Father, a Son and an Epic
Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8275-0063-2
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Ithaka, Griechenland

Leserstimmen

Sehr mitreißend

Von: Lea

04.11.2019

Eine sehr spannende Geschichte von Vater und Sohn, die parallel zu dem Epos erzählt wird und einige Gemeinsamkeiten aufzeigen. Der Schreibstil war zu Beginn etwas ungewohnt, aber man findet schnell in die Geschichte rein. Normalerweise lese ich Bücher dieser Art nicht, aber die Erzählungen wie Daniel Mendelsohn und sein Vater wieder annähern, hat mich sehr mitgerissen und überrascht. Außerdem habe ich einige Weisheiten aus dem Buch mitgenommen.

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Beeindruckend! Sachlich, aber auch sehr emotional!

Von: Miss Letter - Marens Bücherwelt

13.08.2019

„Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich“ von Daniel Mandelsohn erhält von mir 4,5 von 5 Herzen. Eine fesselnde Reise mit Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg nach Hause zurückkehren will, und eine berührende autobiografische Vater-Sohn-Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Daniel Mendelsohn hat mich mit seinem Werk verzaubert! Beeindruckender Schreibstil; sachlich, aber auch emotional; zwei liebenswerte Persönlichkeiten und ein weltbekannter Epos, den ich jetzt detailliert kennengelernt habe! Ich bin begeistert! Eine absolute Leseempfehlung von mir! Sosehr die Odyssee eine Geschichte von Mann und Frau ist, sie ist auch, ja vielleicht noch mehr, eine Geschichte von Vätern und Söhnen. - S. 34 Story ♥♥♥♥,♥/5 Charaktere ♥♥♥♥♥/5 Gefühle ♥♥♥♥♥/5 Spannung ♥♥♥♥/5 Schreibstil ♥♥♥♥♥/5 Ende ♥♥♥♥/5 „Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich“ war zunächst ein Leseprojekt, mich näher mit dem Epos "Odyssee" von Homer auseinanderzusetzen. Doch aus dem Leseprojekt, die die Odysseus-Bildungslücke schließen sollte, wurde schnell viel mehr. Der Autor und Ich-Erzähler, Daniel Mendelsohn, hat mich mit seinem literarischen Werk verzaubert! Nach dem Lesen fühle ich mich einerseits in Bezug auf die Sachgeschichte schlauer, aufgeklärter und bin weiterhin sehr interessiert, aber das eigentliche Highlight des Buches ist die autobiografische Erzählung der Vater-Sohn-Beziehung, die mich über alle Maßen in den Bann gezogen hat: Aufwühlend, ehrfürchtig, wertvoll, liebenswert und facettenreich. Ich fühle mich schon ein bisschen geehrt, dass ich das persönliche Verhältnis zwischen zwei Menschen wie Daniel und Jay Mendelsohn kennenlernen durfte. Der Autor geht äußerst gewitzt vor, zwei Aspekte des Buches zu vereinen: Einerseits die Handlung und Interpretationen von Homers Epos „Odyssee“ und andererseits das emotionale Verhältnis des Autors zu seinem Vater. Da die „Odyssee“ selbst das komplexe Verhältnis zwischen dem Held Odysseus und seinem Sohn Telemachos behandelt, nutzt der Autor diese Chance, um seine Beziehung zu seinem Vater zu schildern und zu analysieren. Eine interessante Erzählweise! Der Autor und Ich-Erzähler Daniel Mendelsohn nimmt seinen 81-jährigen Vater Jay Mendelsohn bisher als strengen, hochgelehrten, distanzierten und kultivierten Menschen wahr, dem es schwerfällt, enge soziale Bindungen aufzubauen, Gefühle zu zeigen und über Probleme zu reden. Sprich: Die Beziehung zu seinem Vater ist in einigen Gesichtspunkten problematisch und umso überraschter ist Daniel, als sein Vater, zu dem er aufblickt, sein Seminar über die „Odyssee“ besuchen möchte. Zweifel, Unwohlsein, Skepsis. Doch der Seminar-Besuch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Homers Werk „Odyssee“ eröffnet beiden Männern eine Chance, sich intensiver kennenzulernen und Gefühle einzugestehen. Eine äußerst emotionale autobiografische Vater-Sohn-Geschichte mit herzergreifenden und fesselnden Erinnerungen; interessanten Aspekten, die zum Nachdenken anregen und weisen Erkenntnissen, die ich mit auf dem Weg nehme. Des Weiteren hat es der Autor geschafft, mich äußerst neugierig auf die deutsche Übersetzung des Primärtextes „Odyssee“ von Homer zu machen, die ich mir jetzt zulegen möchte. Der Autor hat mich nicht nur die einzelnen bedeutsamen Etappen der jahrelangen Irrfahrt des mythischen Helden Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg in die Heimat zurückkehren will, gelehrt. Ich weiß nun, wie das weltbekannte Epos in seiner Struktur aufgebaut ist, habe das Konzept der Ringkomposition kennengelernt, bin mit verschiedenen Interpretationsansätze in Berührung gekommen, meinen Wortschatz erweitert, andere Epen wie „Ilias“ kennengelernt und weiß jetzt schlussendlich, worum es geht, wenn Jemand aus meinem Bekanntenkreis das Synonym „Odyssee“ gebraucht. Der Schreibstil von Daniel Mendelsohn ist auf der einen Seite sachlich, auf der anderen Seite gefühlsbetont, malerisch, fesselnd und insgesamt mit dieser Mischung sehr angenehm. Mich hat vor allem begeistert, dass der Autor die Erzähltechnik von Homer übernommen hat. „Es bringt zum Ausdruck, dass bestimmte Geschichten am besten nicht geradeaus erzählt werden, sondern in ausladenden […] Zirkelbewegungen“ (S. 45). Wir springen mit dem Autor von Episode zu Episode, um vor allem den Vater Jay Mendelsohn näher kennenzulernen, Beweggründe zu verstehen und die schnelle positive fortschreitende Entwicklung der Beziehung zu erkennen. Ich bin beeindruckt und konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

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Vita

Daniel Mendelsohn, geboren 1960 in New York, gehört zu den bedeutendsten Intellektuellen in den USA und ist als Autor und Übersetzer bekannt geworden. Er promovierte 1994 in Classical Studies und arbeitete als Kritiker u. a. für The New York Review of Books, das New York Magazine, für The New Yorker und die New York Times. 2006 erschien sein aufsehenerregendes, preisgekröntes Familien-Memoir „Die Verlorenen. Eine Suche nach sechs von sechs Millionen“.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Die Odyssee als familiäres Proseminar – das Buch gewordene Vatertagsgeschenk.«

»Ein mitreißendes Buch! Am Ende hat man mehr über die Odyssee gelernt als je zuvor.«

Der Freitag, Erhard Schütz (25. April 2019)

»Daniel Mendelsohn hat es wieder einmal geschafft, auch Eine Odyssee ist ein listenreiches Meisterwerk über Kultur, Identität und Familie.«

Literatur SPIEGEL, Nils Minkmar (16. März 2019)

»Daniel Mendelsohn ist ein bewegendes und bestechendes Buch gelungen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Uwe Walter (16. März 2019)

»Der Essay über die ‚Odyssee‘ ist eine flirrende Mischung aus Familiengeschichte und Lektüreschlüssel, Textanalyse und Lebensdeutung, elegant geschrieben und souverän komponiert.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Eberhard Rathgeb (07. April 2019)

»Hier versuchen Vater und Sohn jeder für sich, erzählend zu verstehen – mehr noch: Geschehenes wiedergutzumachen, Dingen einen Platz zu geben, den sie nicht hatten.«

»All das erzählt Mendelsohn gekonnt und in schöner Sprache auf einem intelligenten Niveau – ohne dabei die Unterhaltsamkeit oder die Nähe zum Leser zu verlieren.«

Neue Presse (28. Februar 2019)

»Lesenswert nicht nur für Väter und Söhne.«

Leipziger Volkszeitung, Steffen Georgi (11. Juni 2019)

»Eine anrührende Geschichte, bei der man wie nebenbei ganz unakademisch auch ins Herz der «Odyssee» geführt wird.«

SonntagsZeitung (09. Juni 2019)

»Dieses Buch ist so gut geschrieben, dass du dich nach jeder Seite lebendiger fühlst. Mithilfe von Homer hat Mendelsohn seinem Vater ein außergewöhnliches Denkmal gesetzt.«

Times Literary Supplement

»Weise und zutiefst menschlich - ein Buch, das ein antikes Wunder ins moderne Leben überträgt.«

Sunday Times

»Üppig, lebensnah und sehr bewegend... Das Buch hat viel zu sagen, nicht nur über Homers Epos, sondern über Väter und Söhne... Aufschlussreich und lustig.«

The New York Times

»All das erzählt Mendelsohn gekonnt und in schöner Sprache auf einem intelligenten Niveau - ohne dabei die Unterhaltsamkeit oder die Nähe zum Leser zu verlieren«

Neue Presse (28. Februar 2019)