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Gestrandet Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet - und was jetzt zu tun ist

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0090-8

Erschienen: 03.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine neue Flüchtlingspolitik für eine veränderte Welt

Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Doch die Instrumente und Institutionen, mit denen wir auf diese humanitäre Herausforderung reagieren, sind hoffnungslos veraltet und haben für Millionen Flüchtlinge fatale Folgen. Die beiden Experten für Flüchtlingsfragen Paul Collier und Alexander Betts zeigen, warum eine Politik der offenen Tür ebenso gefährlich ist wie Abschottung. Anhand konkreter Beispiele machen sie deutlich, wie wir den Menschen auf der Flucht wirklich helfen können.

Seit Jahren wird die Flüchtlingspolitik weltweit von einer »Politik des herzlosen Kopfes« bestimmt – bevor sie sich im Sommer 2015, vor allem in Deutschland, dann plötzlich in eine »Politik des kopflosen Herzens« verwandelte. Beides ist gefährlich, für die Flüchtlinge, die aufnehmenden Länder und die Heimatländer der Fliehenden. Statt wahllos Menschen ins Land zu lassen oder sie jahrzehntelang in Lagern oder Unterkünften zu verwahren, brauchen wir einen anderen Umgang mit Flüchtlingen. Wir müssen sie in die Lage versetzen, rasch wieder für sich selbst zu sorgen – und möglichst schnell in ihre Heimat zurückzukehren. Paul Collier und Alexander Betts ziehen in ihrem Buch eine schonungslose Bilanz der aktuellen Flüchtlingspolitik und zeigen, wie neue Regeln und Institutionen aussehen können, die ethische, humanitäre und ökonomische Überlegungen vereinen.

»Eine schonungslose Analyse des Scheiterns, Vorschläge für eine Reform und einen Aufruf zur Solidarität - das alles bietet "Gestrandet".«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (10.04.2017)

Paul Collier ist Professor für Ökonomie und Direktor des Centre for the Study of African Economies an der Universität Oxford. Seit vielen Jahren forscht er über die ärmsten Länder der Erde und untersucht den Zusammenhang zwischen Armut, Kriegen und Migration. Sein Buch „Die unterste Milliarde“ (2008) sorgte international für große Aufmerksamkeit und wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Siedler Verlag sind von ihm die Bücher „Gefährliche Wahl“ (2009), „Der hungrige Planet“ (2011) und „Exodus” (2014) erschienen.

Alexander Betts ist Professor für Forced Migration and International Affairs an der Universität Oxford, wo er auch das Refugee Studies Centre leitet. Er hat für das UNHCR gearbeitet und zahlreiche internationale Organisationen und Regierungen beraten, ist ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums, Berater des World Humanitarian Summit und Gründer des Huminatarian Innovation Project. Er ist Autor mehrerer Bücher zu Fragen von Flucht und Migration und vielgefragter Redner u.a. bei den TED-Vortragsreihen.

»Eine schonungslose Analyse des Scheiterns, Vorschläge für eine Reform und einen Aufruf zur Solidarität - das alles bietet "Gestrandet".«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (10.04.2017)

»Das oft mit Schnappatmung debattierte Flüchtlingsthema wird von Betts und Collier einer ungewöhnlich sachlichen und luziden Analyse unterzogen (...). Sehr empfehlenswert.«

Deutschlandradio Kultur (03.04.2017)

»Betts und Collier gründen ihre beinharte Kritik an den Wirrnissen der Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre auf den ethischen Grundsatz der Pflicht zur Hilfe für Flüchtlinge.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (22.08.2017)

»Unter den vielen Büchern, die in den letzten Monaten und Jahren zur Flüchtlingskrise erschienen sind, ist es das mit Abstand umfassendste.«

Luzerner Zeitung (29.04.2017)

Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm, Norbert Juraschitz
Originaltitel: Refuge Transforming a Broken Refugee System
Originalverlag: Penguin

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8275-0090-8

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 03.04.2017

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Offene Grenze? Aber bitte nicht in Deutschland!?

Von: StMoonlight Datum: 21.07.2017

https://gedankenteiler.blog/category/bucher-rezensionen/

65 Millionen Flüchtlinge auf der ganzen Welt. Eine Politik, die mit der Situation überfordert zu sein scheint.
Die beiden Autoren glauben nicht an das Konzept der „offenen Grenze“, mit denen einige (deutsche) Politiker stets als Antwort auf die „Flüchtlingskrise“ kommen. Im Gegenteil halten Sie es sogar für eine sehr schlechte Idee, da dieses die Situationen in den Herkunftsländern sogar verschärft werden.
Alexander Betts und Paul Collier kritisieren in Ihrem Buch die Flüchtlingspolitik, sind der Meinung, dass Lösungen her müssen, die es den Flüchtlingen ermöglicht in der Nähe Ihrer Heimatländer zu bleiben. Die beiden nutzen viele Beispiele, um ihre Ansicht zu begründen.
Letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass vorgeschlagen wird, die Hilfesuchenden in den umgrenzenden Ländern unterzubringen und auch die Golfstaaten zur Finanzierung heranzuziehen. „Gestrandet“ ist leider nichts weiter als eine von Privatpersonen verpackte Idee, die im Kern besagt, dass nach Deutschland keine Flüchtlinge kommen sollten …

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