Ilias

Mit Illustrationen von Anton Christian
Hardcover
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«Steinmanns Versübertragung überzeugt durch Exaktheit, Frische und Musikalität.» (Manfred Papst, NZZ am Sonntag, über die «Odyssee»)

Mit Homer begann die europäische Literatur – genauer gesagt mit der «Ilias». In 15500 packenden Versen erzählt dieses unvergängliche Menschheits-Epos vom Groll des Achilleus und dem Krieg um Troja. Zehn Jahre nach der «Odyssee» legt Manesse nun auch diesen kanonischen Großklassiker in einer prachtvollen, illustrierten Referenzausgabe vor. Noch genauer, noch poetischer als je zuvor, hält Kurt Steinmanns Neuübersetzung Überraschungen für Homer-Kenner wie -Entdecker bereit.

Ausgelöst von Paris' Raub der Helena, der schönsten aller Frauen, herrscht ein jahrelanger Krieg zwischen den Griechen und den Bewohners Trojas (griechisch: Ilion). In dramatischen Einzelszenen trifft Mann auf Mann, wird um das Leben von Freunden gekämpft und um Angehörige getrauert. Zusätzlich befeuert wird das grausame Gemetzel vom persönlichen Krieg des Griechen Achilleus gegen seinen Heerführer Agamemnon. Dieser hat ihm ein Beutestück, das Mädchen Briseis genommen. Achilleus bittet die Götter um Rache – und sei es um den Preis der eigenen Niederlage. Wie Achilleus‘ Zorn besänftigt wird, wie nach dramatischen Wendungen sein unbändiger Hass und sein Egoismus bezwungen werden, erzählt Homers ergreifendes Schlachtengemälde in unvergesslichen 24 Gesängen.

Die sprachmächtige neue Übertragung in Versen wird ergänzt durch einen sorgfältigen Anmerkungsapparat mit Stellenkommentar und ein Nachwort von Jan Philipp Reemtsma. Zahlreiche eigens angefertigte Illustrationen von Anton Christian schmücken diesen Band.

»Steinmann ist eine dichterische Übersetzung gelungen, die den prächtigen Glanz des gebundenen Verses nutzt, ohne die sprachliche Ordnung des Originals aus den Augen zu verlieren. Diese Ilias werden noch viele Generationen lesen.«


Aus dem Griechischen von Kurt Steinmann
Mit Nachwort von Jan Philipp Reemtsma
Mit Illustrationen von Anton Christian
Hardcover, Leinen, 576 Seiten, 19,0 x 29,0 cm
mit 16 Illustrationen
ISBN: 978-3-7175-9022-4
Erschienen am  19. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Homer

Homer, der Schöpfer der «Ilias» und der wenig jüngeren «Odyssee», gibt der Forschung bis heute Rätsel auf. Vermutlich wurde er im 8. Jh. v. Chr. in Smyrna (dem heutigen Izmir) geboren und starb auf der Insel Ios. Selbst die Vorstellung vom armen und blinden fahrenden Barden wird zuweilen angezweifelt.

Zur AUTORENSEITE

Kurt Steinmann, geboren 1945 in Willisau/Schweiz, übersetzt seit den 70er-Jahren Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance. Für den Manesse-Verlag übertrug er zuletzt «Die Apokalypse» (2016) und die «Odyssee» des Homer (2007). An seiner Versübersetzung der «Ilias» arbeitete Steinmann neun Jahre.

zum Übersetzer

Jan Philipp Reemtsma

Jan Philipp Reemtsma, geboren 1952, ist Stifter und Vorstand des renommierten Hamburger Instituts für Sozialforschung und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg. Er hat zahlreiche Publikationen zu literarischen, historischen, politischen und philosophischen Themen veröffentlicht, seine Arbeit wurde mit vielen Preisen geehrt.

mehr Infos

Anton Christian

Anton Christian, geboren 1940 in Innsbruck, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Académie des Beaux-Arts in Paris. Sein Werk wurde mit Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und den USA geehrt. Bereits die Manesse-Ausgabe der «Odyssee» hat Anton Christian mit farbigen Originalgraphiken illustriert. Er lebt und arbeitet in Natters bei Innsbruck.

zum Illustrator

Events

04. Jun 2019

Lesung und Gespräch mit Kurt Steinmann und Jan Philipp Reemtsma

Hamburg | Lesungen & Events
Ilias

08. Sep 2019

Lesung und Gespräch mit Manfred Papst im Rahmen der Rigi-Literaturtage

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Ilias

Links

Zitate

»Wunderbare Neuausgabe … ein so wunderbares Deutsch, dass ich mich reinlegen könnte … Eines der schönsten Bücher.«

»Die ›Ilias‹ steht meist im Schatten der ›Odyssee‹, zu Unrecht. Kurt Steinmanns neue Übersetzung zeigt das Werk so, wie es ist: gewaltig und zugleich geschmeidig. ... Sie übertrifft in philologischer Bezug auf Präzision, Nähe zur Struktur des griechischen Textes und geschmeidige Handhabung des deutschen Hexameters alle bisherigen Versuche einer deutschen ›Ilias‹. Steinmann gelingt es, zahllose Feinheiten des griechischen Textes ins Deutsche hinüberzuheben, an denen man bisher vorbeigelesen hat.«

»Steinmanns Verse zeigen einerseits jenes Funkeln, diesen besonderen Sound, doch zugleich trüben bei ihm kaum füllende Silben oder grammatikalische Spreizungen das Vergnügen eines modernen Lesers. ... Steinmanns Ilias ist wirklich eine Übersetzung im philologischen Sinne des Wortes. Er hat das Werk nun einer neuen Lesergeneration erschlossen, und es könnte lange dauern, bis abermals eine Übersetzung in ein dann wieder verändertes Deutsch nötig sein wird.«

FAZ Frankfurter Allgemeine, Ulf von Rauchhaupt (19. Oktober 2017)

»Kurt Steinmann zeigt, warum es sich noch immer lohnt, das 2700 Jahre alte Epos zu lesen. Nicht mit dunklem Raunen und Radebrechen tritt die Literatur des Abendlands aus dem Nebel der Vorgeschichte. Mit zwei Versepen hebt sie an, und alles ist schon da: vollendete poetische Form, fesselnde Geschichten, leuchtende Metaphern, ein dichtes Netz von Anspielungen, strahlende Schönheit und menschliche Abgründe ... Mit Kurt Steinmanns neuer Übersetzung kann sich jedenfalls keine der bisherigen Übertragungen messen.«

NZZ am Sonntag, Manfred Papst (12. November 2017)

»Steinmann schafft es, die 15.000 Verse uns in Hexametern zu präsentieren. Und wie gelungen ist das! … Ich war begeistert. Ich habe lange nicht mehr so großes Lesevergnügen gehabt wie an dieser Übersetzung von Kurt Steinmann. Das ist natürlich ein Meister seines Fachs, philologisch hochpräzis. … Mit Illustrationen, die das Lesevergnügen mitprägen.«

»Steinmanns ›Ilias‹ fehlen Patina und Pathos der als Referenz geltenden Übersetzung von Johann Heinrich Voß aus dem Jahr 1793. ... Seine ›Ilias‹ klingt weder gestelzt noch antiquiert, und ihm gelingt die Balance zwischen dem hohen Ton eines Hexameterepos und der Verständlichkeit eines modernen Abenteuerromans.«

DIE WELT, Beilage Literarische Welt, Lucas Wiegelmann (11. November 2017)

»Diese neue Übersetzung ist großartig. Der Text hat seine Wucht, alle beunruhigende Dringlichkeit erhalten, und doch klingt er bei Steinmann nie gespreizt, nie ältlich. Nirgends muss er auf alberne Füllworte zurückgreifen, nirgends klingen die Verse gezwungen. Und wie schön diese Ausgabe beim Manesse Verlag ist! Kann es ein schöneres Geschenk geben? Ich zweifle.«

Berliner Zeitung, Dirk Pilz (11. Dezember 2017)

»Eine Übersetzung von großer Schönheit, geistreich und psychologisch klug, die den bis zur Brutalität lakonischen Charakter des Originals bewahrt. Eine Übersetzung, die begeistert und wohl die bisher beste, die wir jetzt besitzen.«

»Steinmann gelingt das nicht hoch genug zu lobende Kunststück, den Text wirklich fließen zu lassen und das Versmaß auszufüllen, ohne dafür die Grammatik zu stark verbiegen zu müssen. So wirkt die Ilias wie aus einem Guss - nicht wie ein mehr als 2.000 Jahre altes Werk, sondern wie ein moderner Klassiker.«

»Es ist eine in seiner Schlichtheit und Genauigkeit überzeugend neue Übersetzung, ein sprachliches, künstlerisches, wissenschaftliches Gesamtkunstwerk.«

»Bei Steinmann bekommt Homer einen großartigen Sound. ... Mit dieser Übersetzung ist eine faszinierende Neulektüre möglich. ... Vielleicht das schönste Buch auf dem aktuellen Buchmarkt.«

»Seit 2008 bemüht sich Kurt Steinmann um eine angemessene Versübertragung. Jetzt ist seine Arbeit erschienen: textgetreu und elegant, poetisch und bravourös. Vor allem aber: unterlegt mit einem unaufdringlich zeitgemäßen Sound.«

Weser-Kurier, Hendrik Werner (16. November 2017)

»Nah am metrischen Basistext, nicht glättend und doch zeitgemäß und elegant – dieser Spagat gelingt. Steinmanns ›Ilias‹ dürfte eine ganze Weile als Standard-Werk dienen. Die großformatige Prachtausgabe ist etwas für literarische Gourmets.«

Nordkurier, Roland Gutsch (22. Oktober 2017)

»Ein Zeugnis der Menschheitsgeschichte, das durch die Neuübersetzung nun auch wieder lesbar ist, denn der Übertragung gelingt das Kunststück, dicht am Original und gleichzeitig modern zu sein.«

Dresdner Morgenpost (19. November 2017)