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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10335-7

NEU
Erschienen:  23.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?

»Ein nachdenkliches kleines Buch, das einem die Tränen in die Augen treibt - die des Glücks und der Melancholie.«

annabelle Magazin (30.05.2018)

Genki Kawamura (Autor)

Genki Kawamura, 1979 in Yokohama geboren, ist ein japanischer Filmproduzent und hat mit seinen ersten Roman einen internationalen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt worden ist.

»Ein nachdenkliches kleines Buch, das einem die Tränen in die Augen treibt - die des Glücks und der Melancholie.«

annabelle Magazin (30.05.2018)

»In seinem Debütroman wirft Kawamura die spannende Frage auf, was wir bereit sind zu opfern, um uns selbst zu retten.«

Glamour (07.04.2018)

»Kawamura entwickelt eine Parabel auf die Frage, was ein Leben lebenswert macht. In Japan bereits ein erfolgeich verfilmter Bestseller, erobert das Buch nun auch Europa.«

Galore (06.04.2018)

»Ein Büchlein - nicht nur für Katzenliebhaber -, das mit viel Witz zum Nachdenken anregt.«

buch aktuell (11.06.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
Originaltitel: If cats disappeared from the world
Originalverlag: Kodansha International Ltd Japan, Tokyo 2012

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-10335-7

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

NEU
Erschienen:  23.04.2018

  • Leserstimmen

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Ein sehr bewegender Roman, der dem Leser die Augen öffnen kann.

Von: Kiddo Seven / Sabrina Datum: 18.06.2018

https://kiddoseven.blogspot.de/

Das Cover ist wunderschön geworden. Durch die Kirschblüten bekommt man direkt ein fernöstliches Feeling, was super passt, da der Autor Japaner ist. Mitten auf dem Cover sieht es so aus, als wäre das Papier aufgerissen und darunter sieht man den Buchtitel.
Gestalterisch wirklich wunderschön und je mehr ich darüber nachdenke, desto passender finde ich dieses aufgerissene Cover. Denn auch hier muss man unter die Hülle schauen, tiefer schauen, um den Inhalt zu erkennen.

Der Schreibstil von Genki Kawamura hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich schnell, leicht und ist wunderschön aufgebaut. Es hat richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass gerade die Japaner immer wunderschön mit Sätzen und ihren tieferen Bedeutungen umgehen können (Ich liebe zum Beispiel Haruki Murakamis Schreibstil total!).
In "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" wurde man mit witzigen, nachdenklichen und traurigen Stellen bedient - das Buch war hier sehr abwechslungsreich, was ich wirklich klasse fand.

Unterteilt war der Roman in Wochentagen. Jedes Kapitel entsprach einem Wochentag, von Montag bis Sonntag. Das hat dem Roman, meiner Meinung nach, noch einmal ein ganz anderes Tempo verpasst, da ich dadurch das Gefühl hatte, die Zeit würde davonfliegen. Eine Woche ist so schon nicht lang, wenn man dann aber mit dem Protagonisten um sein Leben bangt, kommt einem eine Woche wie ein Wimpernschlag vor.

Die Idee hinter der Geschichte kommt einem zuerst nicht sehr originell vor, denn wie oft hat man Bücher oder Filme, in denen der Protagonist schwer krank wird und dadurch erst den Sinn des Lebens entdeckt. Hier muss ich aber sagen, dass die Umsetzung für mich wirklich originell war.
So haben wir zum Beispiel den Teufel, der von unserem Protagonisten "Aloha" genannt wird, da er immerzu grelle Hawaihemden trägt. Den Teufel fand ich anfangs super witzig und unerwartend, nur um im Laufe der Geschichte von ihm enttäuscht zu werden - er ist eben doch nur der Teufel.
Die Idee, was man alles aufgeben oder von der Welt verschwinden lassen würde, nur um ein paar Tage mehr zu leben fand ich sehr interessant. Ich habe mir beim Lesen meine Gedanken dazu gemacht und konnte mit dem Protagonisten mitfühlen. Ich hätte mich bei der letzten Entscheidung genauso entschieden...

Das Buch gibt einem wirklich zu denken und allein deshalb finde ich es sehr lesenswert. Es täte jedem gut, etwas über das Leben nachzudenken und darüber, ob man seinen Lebensinhalt wirklich in materiellen Dingen finden will und finden kann. Damit muss sich unser Briefträger auch auseinandersetzen und ich hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen.
Das Buch war für mich sehr aufwühlend, was ich beeindruckend finde, wenn man die Kürze der Erzählung betrachtet. Auf nur knapp 190 Seiten vermittelt uns der Autor so viele Eindrücke und Gefühle, wie sie manche Autoren auch nicht auf 500 Seiten überzeugend unterbringen.

Der Protagonist war mir richtig sympathisch und ich konnte mich mit ihm in einigen Punkten identifizieren - vielleicht hat mich dieses Buch auch aus diesem Grund so getroffen und bewegt.

Fazit:
Zusammenfassend möchte ich dieses Buch einfach nur allen ans Herz legen. Ich habe die Hoffnung dass jeder etwas, und sei es nur ein kleines Bisschen, aus diesem Buch lernt.
Eine sehr bewegende Geschichte, die einem die Augen öffnen kann - lasst es zu.

Ein wunderschönes Buch

Von: Jenny Datum: 17.06.2018

https://jensbuecherverruecktewelt.blogspot.de

Was würdest du tun, wenn du einen Pakt mit dem Teufel schließen könntest? Für jeden Tag, den du länger lebst, verschwindet etwas von der Welt.
Diesen Pakt bietet der Teufel einem jungen Postboten an, der erfahren hat, dass er einen Hirntumor hat und bald sterben muss. Die ersten Male geht es noch gut, doch was passiert, wenn alle Katzen von der Welt verschwänden?

Meine Meinung:

Titel und Cover waren so unscheinbar, dass sie mich erst gar nicht angesprochen haben. Erst, als ich die begeisterten Meinungen der anderen Leser hörte, las ich mir den Klappentext durch und ich habe es nicht bereut. Dieses Buch hat so viele kleine wunderbare Denkanstöße drin, dass es mich am Ende fast zu Tränen rührte.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und das Buch ist nun wirklich nicht dick, so konnte ich es innerhalb kürzester Zeit lesen.

In dem Buch geht es um einen Postboten, der von einem Arzt erfährt, dass er einen Hirntumor hat. Wie lange er noch leben kann, dass sei ungewiss. Es könnten Tage sein, Wochen, Monate oder nur Stunden. Betrübt geht der Postbote nach Hause zu seinem Kater Weißkohl und trifft dort auf den Teufel.
Dieser bietet ihm einen Tag seines Lebens für eine Sache von der Welt an. Am Anfang denkt sich der Postbote, dass es genug Dinge gibt, die einfach so verschwinden könnten. Doch es gibt eine Bedingung - der Teufel entscheidet was verschwinden soll.

Dieses Buch ist so unfassbar schwer mit Worten zu beschreiben. Es ist nicht einfach irgendeine Geschichte, nein, die Gedanken in diesem Buch, die reichen weit über diese Geschichte raus.
Im Grunde geht es darum, dass wir uns tagtäglich mit Dingen umgeben, die wir gar nicht benötigen. Ich habe mir ebenfalls die Frage gestellt, was wir ohne Handys machen würden. Meine Mama sagt immer, dass sie früher bei einem Unfall nicht mal eben ihr Handy zücken konnte oder irgendjemanden einfach anrufen konnte. Aber nicht alles war ohne Handy schwerer. Ich hatte kein Handy in meiner Kindheit und habe mich weitaus häufiger wirklich mit meinen Freunden getroffen. Ohne falsche Ausreden oder Absagen. Damals stand man einfach mit einem Ball vor der Tür. Es gibt so viele Dinge in meinem Leben, die einen großen Platz eingenommen haben. Aber könnte ich wirklich ohne all diese Dinge nicht leben? Denn genau hier kommt für mich die Kernaussage des Buches :


"Stimmt,aber zu guter Letzt hat du erkannt,was den Wert des Lebens ausmacht
- Menschen, die du liebst, und Dinge, die unersetzlich sind."
Seite 172

Denn wenn wir einmal tief in uns gehen und darüber nachdenken, dann könnten wir doch ganz leicht auf so viele Dinge in unserem Leben verzichten. Aber nicht auf die Menschen die wir lieben. Und auch nicht auf die Tiere die wir lieben. Natürlich müssen wir das, denn der Tod ist unvermeidbar. Aber vielleicht ...nein nicht nur vielleicht... Es ist doch so, dass wir zu viel Zeit mit anderen Dingen verbringen. Dinge, die uns nicht immer glücklich machen, oder einfach da sind um uns die Zeit zu vertreiben. Das Warten an einer Bushaltestelle, oder uns einfach nur ein Gefühl der Sicherheit geben.
Wir haben nur ein Leben. Und diese Leben sollten wir leben im Aktivmodus nicht im Passivmodus. Wir sollten Erinnerungen schaffen und Zeit mit allen verbringen, die wir lieben. Denn irgendwann ist unsere Zeit gekommen und dann sollten wir auf ein Leben zurückblicken können. Wir sollten Erinnerungen in unserem Kopf haben und nicht in unserem Handy.
Ich glaube wir haben mit der Zeit einfach den Blick für das Wichtige verloren. Haben uns treiben lassen, von all den Dingen, die unser Leben doch so erleichtern. Dieses Buch hatte für mich so viele Stellen, die mich zum Nachdenken angeregt haben, dass ich eine Leseempfehlung aussprechen kann. Lest dieses Buch. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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