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Alle Toten fliegen hoch

Ungekürzte Lesung mit Joachim Meyerhoff

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€ 24,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-1011-1

Erschienen: 15.04.2011
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Liebe, Fremde, Verlust, Selbstbehauptung

„Mit achtzehn ging ich für ein Jahr nach Amerika. Noch heute erzähle ich oft, dass es ein Basketballstipendium war, aber das stimmt nicht. Meine Großeltern haben den Austausch bezahlt.“ So beginnt der erste Roman von Joachim Meyerhoff, der seinen Ich-Erzähler aus der norddeutschen Provinz in die Weiten des amerikanischen Westens führt – und in ein Wechselbad der Gefühle.

Entscheidend ist der selbstironische, empfindsame, pointiert-witzige Ton: Von der ersten Seite an folgt der Leser dem jugendlichen Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.

Der drohende »Kulturschock« bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.

Dieser mitreißende Entwicklungsroman erzählt von Liebe, Fremde, Verlust und Selbstbehauptung und begeistert durch Sensibilität, Selbstironie und Witz - gelesen vom Autor!

Joachim Meyerhoff (Autor, Sprecher)

Joachim Meyerhoff, geboren 1967, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und wurde 2007 zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman „Alle Toten fliegen hoch” wurde er mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 und dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

16.12.2016 | 20:00 Uhr | München

Lesung

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Münchner Kammerspiele - Kammer 1
Falckenbergstraße 2
80539 München

Tel. 089-233 371 00

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 750 Minuten

ISBN: 978-3-8371-1011-1

€ 24,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 15.04.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

leichte Unterhaltung

Von: Lesetante Datum: 21.02.2016

https://mittenimlebenaufdemlesesofa.wordpress.com

Nachdem ich das Hardcover-Buch schon lange im Schrank stehen habe und mich bis dato noch nicht ans Lesen wagte, weil mich das Thema nicht anspricht, habe ich jetzt das Glück gehabt, dass mir der Random House Verlag das Hörbuch zur Verfügung stellte, sodass ich es im Auto hören konnte. Das habe ich getan, sogar bis zum Ende, auch wenn ich mich nun frage, was mir dieses Buch geben sollte. Inhaltlich gefällt es mir nicht, denn das Potential, was der Plot gehabt hätte, wurde nicht genutzt.

Also frage ich mich, was Joachim Meyerhoff mit seinem Buch erreichen wollte. – Er blickt einfach zurück und lässt den Leser/Hörer daran teilhaben. Gott sei Dank kann jeder selbst entscheiden, ob er sich für das Leben eines Menschen interessiert oder nicht. Ich kenne den Autor nicht, also interessiert mich persönlich auch nicht, was er als 18jähriger erlebt hat. Dazu kommt, dass er häufig abschweift und dem eigentlichen Thema der autobiographischen Erinnerungen, Amerika, zu wenig Raum schenkt.

Er hat das Buch selbst eingelesen und fand ich das anfänglich wenig angenehm, so entfaltet er doch sein Talent zum Lesen. Er singt, spricht mit starkem amerikanischen Akzent, dann sogar gänzlich englisch, er gibt seinen Charakteren unterschiedliche Stimmen und durch all das erzeugt er sogar ein wenig Komik. Seine Kapitel beendet er durch instrumentale Einschübe, die ich auch angenehm fand. Gefallen haben mir auch seine Beschreibungen, die beim Hören sehr plastisch herüber kamen.

Insgesamt ist das Hörbuch nett anzuhören. Ich empfand es als leichte Unterhaltung, konnte ab und an schmunzeln, aber das, was die Lübecker Nachrichten am 23.03.2011 sagten, entspricht nicht zu 100% meiner Meinung: “Dieser mitreißende Entwicklungsroman erzählt von Liebe, Fremde, Verlust und begeistert durch Sensibilität, Selbstironie und Witz – gelesen vom Autor!” Mitreißend war er nicht, zielführend leider auch nicht, eher eine Zusammenstückelung von Einzelepisoden, die durchaus nett vorgelesen wurden und teilweise auch komisch waren. Auch mit dem Begriff des “Entwicklungsromans” tue ich mich schwer, denn sicher entwickelt sich der junge Meyerhoff während seines Jahres in den USA, aber für mich braucht es mehr Entwicklung, um diesen Begriff anwenden zu können.

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