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Glaskinder

Die Thriller-Reihe (1)

Gekürzte Lesung mit Rosalie Thomass

Kundenrezensionen (15)

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€ 8,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-1695-1

Erschienen: 27.10.2014
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Gespenster? Gibt es nicht! …oder doch?

Die 12-jährige Billie ist gar nicht begeistert von der Idee ihrer Mutter, aus der Stadt weg zu ziehen. Und dann auch noch in dieses heruntergekommene Haus in der Pampa! Das Haus ist mit lauter seltsamen Möbeln vollgestopft, die die Vormieter bei ihrem überstürzten Auszug zurückgelassen haben. Billie merkt bald, dass seltsame Dinge vor sich gehen: Bücher wechseln den Platz, Deckenlampen schwingen unvermittelt hin und her und Billie hört nachts komische Geräusche. Zum Glück lernt sie den Nachbarsjungen Aladdin kennen. Gemeinsam machen sie sich auf, die geheimnisvolle Vergangenheit des Hauses zu ergründen.

(Laufzeit: 2h 18)

Übersicht zu Kristina Ohlssons Romanen mit Interview der Autorin Zum Special

DIE BÜCHER DER AUTORIN

Die Thriller-Reihe

Fredrika Bergmann

Martin Benner

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Kristina Ohlsson (Autorin)

Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismus-Expertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr sofort der internationale Durchbruch als Thrillerautorin. Mit Glaskinder und Silberjunge hat sie eine in Schweden wie auch international gefeierte und ausgezeichnete Romanserie für Kinder und Jugendliche geschaffen.


Rosalie Thomass (Sprecherin)

Rosalie Thomass, geboren 1987, sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen am Münchner Volkstheater. Bis 2005 war sie Mitglied der Jugendtheatergruppe der Münchner Kammerspiele. Erstmals einem breiteren Publikum bekannt wurde Rosalie Thomass 2005 in Dominik Grafs "Polizeiruf 110 - Er sollte tot", für den sie u. a. den Bayerischen und den Deutschen Fernsehpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin erhielt. Es folgten weitere Rollen in den Kinofilmen "Eine ganz heiße Nummer", "Beste Zeit" und "Beste Gegend". Für den Hörverlag hat sie u.a. "2084 - Noras Welt" von Jostein Gaarder eingelesen.

Übersetzt von Susanne Dahmann
Originaltitel: © Kristina Ohlsson 2013. © 2014 by cbt Verlag. ℗ Der Hörverlag 2014
Originalverlag: cbt HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 138 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1695-1

€ 8,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 27.10.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Überzeugt leider nicht komplett...

Von: Nicole W./LilStar Datum: 01.04.2015

www.lilstar.de

Als Billie nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter aus der Stadt in eine ländliche Gegend zieht, ist sie wenig begeistert. Und das liegt nicht nur an der neuen Umgebung, sondern vor allem auch an dem alten und schon ziemlich herunter gekommenen Haus, das sie gekauft haben. Billie fühlt sich nicht wohl in dem Haus. Nicht nur, dass die alten Möbel, die immer noch in dem Haus stehen, unheimlich sind, es geschehen auch merkwürdige Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Geistert es wirklich in dem Haus?

Von Kristina Ohlsson habe ich bereits einige ihrer Thriller für Erwachsene gelesen, die mir auch gut gefallen haben. Auf dieses Jugendbuch aus ihrer Feder war ich nun also recht gespannt und ziemlich überrascht als es ankam, denn es ist wirklich ziemlich dünn mit seinen gerade mal 222 Seiten und davon sind auch noch einige vor einem neuen Kapitel unbedruckt. Ich war also sehr gespannt was die Autorin hier auf den wenigen Seiten für eine Geschichte unterbringen würde.

Mit der Hauptfigur Billie hat man eine recht gefällige Protagonistin. Sie selbst bleibt recht blass, so wie auch alle anderen Figuren in dem Buch. Ein wirkliches Bild bekommt der Leser nicht von ihr, weder was die Optik noch was ihre Persönlichkeit betrifft. Es geht einzig und allein um die Geschichte und die Handlungen drum herum. Mit dem Tod des Vaters versucht die Autorin hier kurz diese Thematik anzuschneiden um vielleicht noch ein wenig Tiefe zu erzeugen, aber es wirkt, als hätte sie auch dies schnell wieder verworfen.

Die Geschichte selbst ist zunächst einmal recht gruselig. Für Kinder ab 11 Jahren eine wirklich nette Mischung und gerade richtig um sich wirklich mit zu gruseln. Die Beschreibungen und die Befürchtungen, was es mit dem Haus auf sich hat, haben nämlich eine Menge Potential dafür.
Ich hätte mir hier aber tatsächlich noch eine etwas dichtere Atmosphäre gewünscht. Auch für Kinder darf es an der einen oder anderen Stelle etwas weniger nüchtern und dafür aber etwas mehr gruseliger sein. Das habe ich ein wenig vermisst.

Das Ende fand ich wirklich prima gelöst, vor allem für ein Jugendbuch für Kinder in diesem Alter. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber ich denke, mit diesem Ende können sowohl die jungen Leser, als auch deren Eltern gut leben.

Fazit

Mit “Glaskinder” konnte Kristina Ohlsson mich nicht so überzeugen wie mit ihren bisherigen Erwachsenenromanen, was allerdings nicht daran lag, dass dieses Buch Kinder ansprechen sollte. Die Geschichte ist zwar ganz toll und hat auch Potential, allerdings fand ich die Umsetzung an der einen oder anderen Stelle nicht ganz so gelungen. Es bleibt dennoch ein nettes Buch für Kinder, die sich gerne auch mal kurz ein wenig gruseln wollen.

Spannender Grusel für jüngere Leser

Von: RedSydney Datum: 26.03.2015

worldwidebookz.blogspot.de/

Inhalt


In dem neuen Haus gefällt es ihr überhaupt nicht, denn sie wäre viel lieber in der nahen Stadt bei ihren Freunden geblieben.
Und plötzlich häufen sich auch noch die unheimlichen Ereignisse!



Billie wollte nach dem Tod ihres Vaters partout nicht umziehen, schon gar nicht aufs Land ins verschlafene Åhus. Aus diesem Grund glaubt ihr ihre Mutter auch nicht, dass es angeblich in ihrem neuen Heim spukt.
Doch das Mädchen weiß, was es gesehen hat: Eine Deckenlampe, die im windstillen Raum ohne fremdes Zutun hin- und herschwingt, mysteriöse Handabdrücke auf den Möbeln und nachts hört sie seltsame Geräusche.
Lediglich ihre beste Freundin Simona und der Nachbarsjunge Aladdin wollen ihr helfen, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Und schon bald erfahren sie von den Glaskindern, die nach ihrem Tod in dem Gebäude umherstreifen sollen und jeden von dort vertreiben wollen. Und zwar mit allen Mitteln!


Meinung

Die Inhaltsangabe zu Glaskinder klang mysteriös und unheimlich, sodass ich mich sofort angesprochen fühlte. Und obwohl das Unheimliche daran eher kindgerecht gehalten ist, fühlte ich mich gut unterhalten.
Billie ist eine perfekte Identifikationsfigur für die jüngere Zielgruppe: Sie ist trotzig und steht gleichzeitig für das ein, was sie für richtig hält, selbst gegen den Widerstand der Erwachsenen. Trotzdem ist sie nicht immer mutig und geht auch nicht jedes Mal mit dem Kopf durch die Wand, was sie sehr realistisch macht. Ihre Neugier ist ebenfalls ein guter Antrieb für die Geschichte, denn sie steckt den Leser an und sorgt dafür, dass man gespannt mit der Heldin nach Antworten sucht.
Weitere positive Beispiele sind Aladdin und Simona, zwei lebendig gestaltete Mitstreiter, die für Abwechslung sorgen und zu begeistern wissen. In der Hinsicht haben mir besonders die interessanten Geschichten des Jungen über seine Familie gefallen.
Leider bleiben bestimmte Dinge zu sehr an der Oberfläche, zum Beispiel Billies Trauer um ihren kürzlich verstorbenen Vater. Diese merkt man lediglich ihrer Mutter zwischen den Zeilen an.

Ganz auf das junge Publikum zugeschnitten besticht der Schreibstil hauptsächlich durch kurze, prägnante und einfache Sätze, die sich flüssig lesen lassen. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und rätselt mit, was die Ursache für die seltsamen Geschehnisse ist. Richtiger Horror kommt dabei bei einem erwachsenen Leser natürlich kaum auf, aber für die vom Verlag vorgeschlagene Altersempfehlung ab elf Jahren passt es perfekt. Spannend ist die Handlung allemal und die Auflösung wirkt weder konstruiert noch unlogisch.
Nur hin und wieder schleichen sich ein paar Längen ein, was allerdings kaum ins Gewicht fällt, da die nächste packende Szene nicht weit ist. Ärgerlicher dagegen ist, dass die Glaskinder, die ja erst dem Buch seinen Namen gegeben haben, lediglich sehr kurz und oberflächlich behandelt werden. Gerade dieses wichtige Kapitel scheint viel zu abgehackt und bloß erwähnt worden zu sein, um auf die Schnelle eine plausible Erklärung zu finden. Da hätte man noch etwas mehr daraus machen können, eben weil diese Hintergrundstory soviel Potential hat.


Fazit

Kristina Ohlssons erstes Jugendbuch Glaskinder ist ein gelungener Horrorthriller für Leser ab elf Jahren. Ihre sympathischen und lebendigen Hauptcharaktere sind tolle Identifikationsflächen für die Zielgruppe. Der Schreibstil lässt sich gerade von Jüngeren hervorragend lesen und die Spannung wird langsam, aber kontinuierlich aufgebaut.
Leider werden wichtige Aspekte, aus denen man weitaus mehr hätte machen können, nur angeschnitten und bleiben zu sehr an der Oberfläche.
Für solche, die sich gerne nur ein wenig gruseln wollen, die liebenswerte und trotzdem realistische Protagonisten lieben und überraschende Enden mögen, ist dieser Roman wirklich geeignet, selbst wenn man schon etwas älter ist.

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