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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Ungekürzte Lesung mit Andreas Fröhlich

Mit Illustrationen von Lydia Rode

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€ 17,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2812-1

Erschienen:  28.08.2017
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Höre auf das dunkle Herz der Nacht

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Ungekürzt gelesen von Andreas Fröhlich, ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2018 als Bester Interpret: Er erschließt die „ganz eigene Fantasiewelt auf originelle Weise“ und mit einer „unbändigen Freude“ an der Sprache, so die Jury.

(Laufzeit: 11h 23)

Walter Moers (Autor)

Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.


Andreas Fröhlich (Sprecher)

Andreas Fröhlich, geboren 1965, wurde im Alter von sieben Jahren im Kinderchor des SFB entdeckt. Mittlerweile ist er als "Hörspieler" Interpret unzähliger Hörbücher und erhielt 2010 nach drei Nominierungen den Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret für den Titel "Doppler", der in seiner eigenen Hörbuchreihe "Edition Handverlesen" erschien sowie 2018 ebenfalls als Bester Interpret für den beim Hörverlag erschienenen Titel "Prinzessin Insomnia & der alptraumhafte Nachtmahr" von Walter Moers. Für den Hörverlag übernahm er des Weiteren Rollen in den Hörspielen von Alexandre Dumas "Die drei Musketiere", den "Wallander"-Hörspielen, der "Otherland"-Saga, sowie "Das Geheimnis der Großen Schwerter" und "Der letzte König von Osten Ard" von Tad Williams. Darüber hinaus liest er den Bestseller "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" von Walter Moers. Andreas Fröhlich zählt zu den bekanntesten Synchronsprechern Deutschlands und leiht u. a. John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und u.a. für die deutsche Synchronfassung der "Herr der Ringe"-Trilogie verantwortlich, in der er auch die Rolle des Gollum übernahm.


Lydia Rode (Illustratorin)

Lydia Rode lebt, malt und zeichnet in Berlin. Ihre Aquarelle für "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" sind ihre ersten veröffentlichten Illustrationen.

24.11.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Lesung mit Andreas Fröhlich

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Mehr Infos

Mit Illustrationen von Lydia Rode

Hörbuch Download, Laufzeit: 683 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2812-1

€ 17,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  28.08.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Traum für schlaflose Nächte.

Von: losgelesen Datum: 09.07.2018

https://www.instagram.com/losgelesen/

Walter Moers hat mit seinem neuen Roman „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ seinen selbst geschaffenen Kontinent Zamonien wiederentdeckt und endlich wieder das getan, was er am besten kann: Eine Geschichte erzählen. Dieses Talent hat er bereits mit der Schaffung Zamoniens in seinem wundervollen ersten Roman „Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär“ hinreißend bewiesen. Darauf folgten fünf Zamonien-Romane, die zwar immer phantasievollere Lebewesen und eine stetig anwachsende Anzahl an Anagrammen enthielten, aber immer weniger erzählte Geschichte. So wurden die Bücher eher durch Moers´ Wortschöpfungen und Zeichnungen getragen. Auf Dauer ist das zu wenig und so waren die Romane kaum noch etwas Besonderes. Statt des geplanten „Das Schloß der träumenden Bücher“ erschien Ende des letzten Jahres im Knaus Verlag überraschenderweise das Märchen „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“. Als erstes fällt auf, das Moers die Bilder nicht selber gezeichnet hat. Die schönen Illustrationen stammen von Lydia Rode und sind nicht mehr so comicesk, bunt statt schwarz-weiß , passen aber hervorragend zur Geschichte und zu Zamonien. Auch bei der Entwicklung der Geschichte um Dylia, der schlaflosesten Prinzessin Zamoniens die sich zusammen mit dem Nachtmahr Havarius Opal auf eine wilde Reise durch die Nacht in ihr eigenes Gehirn begibt, trägt Lydia Rode einen wesentlichen Anteil. Das hat dem Buch wahrlich gut getan und trotzdem braucht man auf einzigartige Wort- und Figurenschöpfungen nicht zu verzichten. Aber trotz der Wortakrobatik vergisst Moers dieses Mal nicht das eigentliche Märchen ruhig und intensiv zu erzählen. So erfüllt „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ genau das, was einen lesenswerten Roman ausmacht: Ein schlafloses Traumerlebnis für den Leser.

Eine fantasievolle Reise durch den Kopf

Von: AnjasLibrary Datum: 20.06.2018

https://meinbuecherregalundich.blogspot.de/

Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde.

Nachdem sich meine ersten beiden Walter Moers-Bücher um Hildegunst von Mythenmetz drehten, hat man es diesmal mit einem Buch zutun, welches vom fiktiven Charakter selbst geschrieben wurde. Die unglaubliche Reise durch das menschliche Gehirn schaffte es dabei mich zu überraschen, zu unterhalten und ein wenig zu gruseln.

Die Geschichte um Dylia wirkte leider etwas übertrieben, da man ihr Schlafproblem wirklich bis ins grenzenlose ausdehnte. 20 Tage ohne Schlaf? Das muss man immerhin erst einmal schaffen. Trotzdem nahm ich es hin, da ich mir immer sagte, das es halt Fantasy ist. Schlimmer wurde es dann bei der Reise durch den Kopf der Prinzessin, da Wörter wie Gehirn oder Gehirnwasser, mich einfach aus dieser Fantasiewelt warfen. Sie waren zu real und erweckten nicht gerade schöne Bilder.

War man dann allerdings einmal drin, sprühte das Buch wieder seine Fantasien und Ideen in alle Richtungen und man wollte wissen, was noch so alles in Dylia´s, als auch, vielleicht, in unseren Köpfen vorging.

Die Kapitelunterteilung war auch etwas besonders, da sie in lateinisch erfolgte und dabei stets farbig hervorgehoben wurde. Wenn wir schon beim Thema Farbe sind, muss ich natürlich die Illustrationen erwähnen, welche man über das Buch verteilt findet. Diese waren sehr dezent und in Pastelltönen gehalten und wirkten dadurch wirklich wie erträumt. Besonders schön war auch, das einige Wörter im Buch coloriert waren. Diese hatten dann meist eine größere Bedeutung, wie z.B. die Pfauenwörter der Prinzessin.

Nachdem ich mit dem Buch durch war, hatte ich das Gefühl wirklich etwas gelernt zu haben, da man ja eigentlich ein Sachbuch gelesen hatte. Es zeigte abstrakte Vorgänge, vereinfacht und wahnsinnig fantasievoll, so das wenn ich heute eine Idee habe, sofort an die Stelle im Buch husche und daran denke, wie eine Idee im meinem Kopf entsteht.

Fangen wir mit Prinzessin Dylia an, welche mir leider nur selten sympathisch war. Sie tat mir zwar wegen ihres Schlafproblems sehr leid, das sie aber deswegen den ganzen Hofstaat auf Trab hielt, fand ich dann schon recht egoistisch. Trotzdem empfand ich die Beschreibungen ihrer Sichtungen sehr unterhaltsam, da sie einfach Spaß machten und leicht vor zu stellen waren. Während der Reise durch ihren Kopf, zeigte sie sehr viel Mut und ließ sich einfach auf alles ein, weshalb ich genauso angstfrei durch das Buch ging.

Havarius Opal, der Nachtmahr, war da schon eine Persönlichkeit, die ich gerne einmal treffen würde, zumal im Buch verraten wird, wie man sie wieder los wird. Es war erstaunlich wie er sein Leben verbringt und was er schon alles erlebt hat. Dabei wirkte er anfangs sehr schaurig und angsteinflößend, verliert dies aber bald, da das was er erzählt, einfach zu spannend ist.

Dies war mein erstes Buch außerhalb der Lindwurmfeste und ich fand es vollkommen ok. Es war halt ein Reich in Zamonien mit einer Prinzessin. Dies allein haute mich nicht wirklich um. Allein Dylias Art und Weise sorgte dafür das sie als Prinzessin hervorstechen konnte, zumal sie Sachen tat, an die ich alleine wohl nie gekommen wäre. Oder erstellt ihr für den Tage eine Liste mit Fremdwörtern, die ihr dann auch in euren Sätzen unterbringen wollte? Ich zumindest nicht, obwohl es bestimmt eine interessante Erfahrung wäre.

So wirklich packen konnten mich die Figuren jedoch nicht. Teilweise trottete ich mit ihnen durch den Kopf und konnte mich für das was gezeigt wurde, nur mäßig begeistern. Auch wenn Dylia mal nicht die perfekte Prinzessin war, hatte sie mir doch zu viele Ecken und Kanten, die es einfach nicht möglich machten, einen Weg zu ihr zu finden.

Als großer Hardcover-Fan ließ dieses Buch mein Herz schneller schlagen. Denn nicht nur der Umschlag war liebevoll und sehr detailgetreu bedruckt sondern auch das Buch selbst. Dies war zwar nicht so farbenfroh, beeindruckte mich aber dadurch, das man die Schuppen auf dem Buch erfühlen konnte.

Der Schriftstil ist wieder sehr fantasievoll und die unterschiedliche Farbgebung der Namen passt und wirkt nicht orientierungslos.

Auch wenn mich die Geschichte nicht so packen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, wird sie mir in Erinnerung bleiben. Die teilweise schwierigen Charaktere machten es mir schwer, die Reise durch den Kopf zu genießen und mich ihr ganz hin zu geben.

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